Foto: Teilnehmende arbeiten an Endgeräten (Bild: Lutz Berger)

Selbstverständlich Gleichstellung

Gleichstellung ist an der TH Köln ein Querschnittsthema

Kontakt & Service

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Petra Liedtke

Petra Liedtke

  • Telefon+49 221-8275-3610

Referentin der Gleichstellungsbeauftragten

Lena Nölkenbockhoff

Lena Nölkenbockhoff

  • Telefon+49 221-8275-5165

Geschäftszimmer

Elisabeth Thiedig

Elisabeth Thiedig

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Raum A3.260
  • Telefon+49 221-8275-3455

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

Monika Linden

Monika Linden

  • Telefon+49 221-8275-3541

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

Tessa Biermann

Tessa Biermann

  • Telefon+49 221-8275-2675

Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellungsbeauftragte befasst sich mit der Gleichstellung und Gleichberechtigung aller Frauen und Männer an der TH Köln.

Was bedeutet Gleichstellung?

Im Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2 heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Gleichstellung von Frauen und Männern verfolgt das Ziel, dass beide Geschlechter nicht nur gleichberechtig sind und dementsprechend behandelt werden, sondern auch bestehende Nachteile und Diskriminierungen erkannt und abgebaut sowie Maßnahmen zur Frauenförderung umgesetzt werden.

Obwohl fast genauso viele Frauen wie Männer in der Bundesrepublik Deutschland studieren, ist ihre Studienfachwahl sehr unterschiedlich und der Frauenanteil verringert sich, je höher die Qualifikationsstufe ist. Hier sehen Sie die Zahlen an der TH Köln.

Gleichstellungsteam v.r.n.l. Petra Liedtke, Zentrale Gleichstellungbeauftragte der TH Köln; Tessa Biermann, Stellvertreterin; Monika Linden, Stellvertreterin; Elisabeth Thiedig, Geschäftszimmer (Bild: Maaike Heuwold)

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

  • Mitwirkung bei der gendergerechten Hochschulpolitik an der TH Köln
  • Teilnahme an Gremien (Hochschulrat, Senat, Präsidium, Dekanium)
  • Teilnahme in den Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren
  • Beratung für weibliche Angehörige der Hochschule zum Thema Gleichstellung
  • Beratung für weibliche Angehörige bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Diskriminierung, sexueller Belästigung etc.
  • Beratung für Bewerberinnen
  • Information und Beratung für Akademikerinnen, die eine Laufbahn als Professorin an einer Fachhochschule anstreben

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten wird unterstützt von der Gleichstellungskommission und den Gleichstellungsbeauftragten in den Fakultäten.

Berufungsverfahren

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte oder eine ihrer Vertreterinnen in den Fakultäten sind an jedem Berufungsverfahren an der TH Köln von Beginn an beteiligt und haben ein weitreichendes Informations- und Einspruchsrecht.

Die TH Köln möchte den Anteil an Professorinnen deutlich steigern und hat daher in ihrer Berufungsordnung mit der proaktiven Suche nach qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern (§ 5 Berufungsordnung der TH Köln) sowie der Gleichstellungsquote (§ 6 Berufungsordnung der TH Köln) entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen.

Auf den Serviceseiten der Personalabteilung erhalten Sie alle grundsätzlichen Informationen zum Ablauf von Berufungsverfahren an der TH Köln.

Weitere Informationen finden Sie in dem Leitfaden der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V. (bukof)  "Auf dem Weg zur Professur an einer Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften".


Gegen Schikane, Mobbing, sexuelle Belästigung

Schikane, Mobbing oder sexuelle Belästigungen sind Verhaltensformen, die an der TH Köln unerwünscht sind. Mit der Dienstvereinbarung zu Mobbing und Schikane sowie der Richtlinie zur Vermeidung von sexueller Belästigung und Gewalt an der TH Köln wurden klare Aussagen zu nicht erwünschtem Verhalten getroffen.

Außerdem wurden Maßnahmen und Regelungen festgelegt, um Betroffene zu schützen und ihnen zügig zu helfen.

Rat und Unterstützung finden Sie bei den Gleichstellungsbeauftragten und beim Arbeitskreis Sucht|Mobbing.


Geschlechtersensible Sprache

Sprache ist nicht neutral, sondern wird durch gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen geprägt. Damit beeinflusst das gesprochene und geschriebene Wort unsere Wahrnehmung und lässt Bilder im Kopf entstehen. Wenn nur von „Professoren“, „Studenten“ und „Mitarbeitern“ gesprochen und geschrieben wird, entsteht ein Bild von universitären Leben, in dem Frauen als Professorinnen, Studentinnen und Mitarbeiterinnen nicht vorhanden sind. Dies entspricht aber nicht der Realität.

Geschlechtersensible Texte sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an, machen sie sichtbar und versuchen stereotype Vorstellungen von Geschlechterrollen zu verändern. Daher ist geschlechtersensible Sprache kein Formalismus, sondern ein aktiver und wichtiger Beitrag, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern umzusetzen. Übrigens: Seit 1999 ist in § 4 des Landesgleichstellungsgesetzes die gleichberechtigte Sprache für den öffentlichen Dienst in NRW vorgeschrieben.

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