Arbeitsfelder

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten:

  • Mitwirkung bei der gendergerechten Hochschulpolitik an der TH Köln
  • Teilnahme an Gremien (Hochschulrat, Senat, Präsidium, Dekanium)
  • Teilnahme in den Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren
  • Beratung für weibliche Angehörige der Hochschule zum Thema Gleichstellung
  • Beratung für weibliche Angehörige bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz
  • Beratung bei Vorfällen sexualisierter Diskriminierung oder Gewalt
  • Beratung für Bewerberinnen
  • Information und Beratung zur Bewerbung auf eine Professur
  • Angebote zur Frauenförderung 
Das Team aus dem Gleichstellungsbüro v.r.n.l. Petra Liedtke, Tessa Biermann, Monika Linden, Elisabeth Thiedig (Bild: Maaike Heuwold)

Im Gleichstellungsbüro sind für Sie da:
Petra Liedtke (zentrale Gleichstellungsbeauftragte)
Monika Linden (stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte)
Tessa Biermann (stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte)
Lena Nölkenbockhoff (Referentin der Gleichstellungsbeauftragten)
Elisabeth Thiedig (Geschäftszimmer)

Hier finden Sie die Liste der Gleichstellungsbeauftragten in den Fakultäten.

Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten wird unterstützt von der Gleichstellungskommission.



Professorinnen gesucht - Berufungsverfahren

Die TH Köln möchte den Anteil an Professorinnen deutlich steigern und hat daher in ihrer Berufungsordnung mit der proaktiven Suche nach qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern (§ 5 Berufungsordnung der TH Köln) sowie der Gleichstellungsquote (§ 6 Berufungsordnung der TH Köln) entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen.

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte oder eine ihrer Vertreterinnen in den Fakultäten sind an jedem Berufungsverfahren an der TH Köln von Beginn an beteiligt und haben ein weitreichendes Informations- und Einspruchsrecht.

Auf den Serviceseiten der Personalabteilung erhalten Sie alle grundsätzlichen Informationen zum Ablauf von Berufungsverfahren an der TH Köln.

Weitere Informationen zur Vorbereitung für ein Berufungsverfahren finden Sie in dem Leitfaden der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V. (bukof)  "Auf dem Weg zur Professur an einer Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften".


Geschlechtersensible Sprache an der TH Köln

Sprache ist nicht neutral, sondern wird durch gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen geprägt. Damit beeinflusst das gesprochene und geschriebene Wort unsere Wahrnehmung und lässt Bilder im Kopf entstehen. Wenn nur von „Professoren“, „Studenten“ und „Mitarbeitern“ gesprochen und geschrieben wird, entsteht ein Bild von Hochschule, in dem Frauen als Professorinnen, Studentinnen und Mitarbeiterinnen nicht vorhanden sind. Dies entspricht aber nicht der Realität.

Geschlechtersensible Sprache macht:

  • Frauen und Männer sichtbar,
  • spricht sie gleichermaßen an,
  • kann damit stereotype Vorstellungen von Geschlechterrollen verändern.

Geschlechtersensible Sprache ist kein Formalismus, sondern ein aktiver und wichtiger Beitrag, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern umzusetzen.


"NEIN" zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

Die TH Köln sagt "NEIN" zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt.

In einer Richtlinie wurden Maßnahmen und Regelungen festgelegt, um Betroffene zu schützen und ihnen zügig zu helfen.
Der TH Köln ist es wichtig, das Fehlverhalten nicht ignoriert und damit geduldet wird, sondern fordert zum Hinschauen und Handeln auf. Wenn Sie Fehlverhalten beobachten oder selber erfahren, melden Sie sich!

Vertrauliche Beratung und Unterstützung finden Sie bei der zentralen Gleichstellungsbeauftragten und den Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten.
 

Offizielle Beschwerde nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat zum Ziel, Benachteiligungen aufgrund der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen (§ 1 AGG).

Beschäftigte und Personen, die eine Beschäftigung im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens anstreben, sowie alle Studierenden und sonstigen Mitglieder der TH Köln haben nach § 13 AGG das Recht, sich bei einer zuständigen Stelle der TH Köln zu beschweren, wenn Sie sich im Rahmen ihres Beschäftigungsverhältnisses, eines Bewerbungsverfahrens, des Studiums oder ihres Mitgliedschaftsverhältnisses zur Hochschule aus Gründen im Sinne des § 1 AGG benachteiligt fühlen.

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