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Ihre Ansprechperson

Für die Curriculumwerkstatt:

Susanne Gotzen

Zentrum für Lehrentwicklung
Team Hochschuldidaktik

  • Telefon+49 221-8275-3811

Akkreditierung von Studiengängen

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich gerne an unser Team unter:

akkreditierung@th-koeln.de

FAQs zur Studiengangentwicklung

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) rund um Studiengangentwicklung, Qualitätssicherung und Akkreditierung.




Systemakkreditierung

+ Was bedeutet Systemakkreditierung an der TH Köln und wie werden in diesem Zusammenhang Studiengänge zukünftig akkreditiert?

Die Systemakkreditierung ist ein Verfahren, in dem das Qualitätssicherungssystem für Lehre und Studium der gesamten Hochschule überprüft wird. Das heißt, die TH Köln als Ganzes durchläuft dieses Verfahren.

Bei erfolgreichem Abschluss erwirbt die TH Köln das Recht, Studiengänge im Rahmen eines internen Qualitätssicherungsverfahrens für den Studienbetrieb zuzulassen. Dieses Verfahren ist an Programmakkreditierungsverfahren angelehnt: Die Studiengänge müssen unter anderem nachweisen, dass sie dieselben Kriterien erfüllen, die auch für eine Programmakkreditierung gelten. Die TH Köln orientiert sich in ihrer Qualitätssicherung darüber hinaus an ihrem strategischen Profil, wie es im HEP 2030 und den Strategischen Leitlinien zu Lehre und Studium definiert worden ist: an den zentralen Bildungszielen Employability und Global Citizenship sowie an der Lehrstrategie und den hochschulweiten Kriterien für die Studiengangentwicklung. Nähere Informationen finden Sie hier.

+ Wie ist der Zeitplan der Systemakkreditierung und welche Meilensteine gibt es?

Im Oktober 2018 hat die TH Köln den Antrag auf Systemakkreditierung bei der Akkreditierungsagentur AQAS e.V. eingereicht. Mit Entscheidung vom 03.12.2018 hat die Akkreditierungskommission die TH Köln zum Verfahren der Systemakkreditierung zugelassen. Eine erste Begehung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 stattfinden. Diese hat vorrangig das Qualitätssicherungssystem selbst zum Gegenstand. Danach erfolgt die Auswahl einer Stichprobe durch die Gutachter*innen, und im dritten oder vierten Quartal 2019 findet eine zweite Begehung statt, die auf Basis der ausgewählten Stichprobe die Überprüfung der tatsächlichen Anwendung des Qualitätssicherungssystems der TH Köln beinhaltet.

Im Anschluss an die zweite Begehung erstellen die Gutachter*innen ihren Bericht, zu dem die TH Köln Stellung nehmen kann. Voraussichtlich im Februar 2020 erfolgt dann die Entscheidung des Akkreditierungsrats über die Systemakkreditierung der TH Köln. Diese gilt für sechs Jahre: Mit einer Zwischenevaluation nach der Hälfte der Zeit. Über die konkreten Begehungstermine sowie alle getroffenen Entscheidungen wird die Hochschule unverzüglich informiert.

+ Woraus setzt sich die Stichprobe in der zweiten Begehung des Systemakkreditierungsverfahrens zusammen?

Die Akkreditierungsagentur entscheidet wie folgt über die Zusammenstellung der Stichprobe: Entweder wird anhand eines oder mehrerer Studiengänge die Erfüllung aller Merkmale der Systemakkreditierung überprüft, oder/und es wird ein Merkmal ausgewählt, auf welches alle Studiengänge überprüft werden. Sobald die Akkreditierungsagentur diese Entscheidung getroffen hat, wird die Hochschule hierüber informiert.

Curriculumwerkstatt

+ Was ist unter Curriculumwerkstatt zu verstehen?

Die Curriculumwerkstatt  ist der Kern des Qualitätssicherungssystems der TH Köln und ist bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen verbindlich vorgegeben. Die Entwicklung eines Curriculums beginnt mit der Beantwortung zweier Fragen: Für welche Tätigkeitsfelder, Aufgabenbereiche und gesellschaftlichen Bedarfe qualifiziert der geplante Studiengang? Und: Welche Kompetenzen müssen die Studierenden erwerben, um den damit verknüpften Aufgabenstellungen und Anforderungen gerecht werden zu können?

Die Definition der Studiengangziele und des Absolvent*innenprofils sind dann die Ausgangspunkte für die Gestaltung eines Curriculums: Dieses bildet die Kompetenzentwicklung der Studierenden in der Vernetzung der Module, in den jeweiligen Learning Outcomes sowie in der Verknüpfung der Lehr-/Lernaktivitäten mit geeigneten, die Kompetenzen reflektierenden Prüfungsformaten ab.

Bei bereits eingeführten Studiengängen steht die Curriculumwerkstatt für die regelmäßige Analyse und Bewertung des erreichten Status quo anhand von Bestands-, Monitoring- und Evaluationsdaten. Auf dieser Basis können mögliche Veränderungsbedarfe identifiziert und darauf abzielende Reformmaßnahmen abgestimmt werden. Gegenstand der Curriculumwerkstatt ist bei eingeführten Studiengängen darüber hinaus die ggf. erforderliche Anpassung an neue Gegebenheiten in Wissenschaft und Berufswelt.

Das Zentrum für Lehrentwicklung (ZLE) unterstützt bei der Durchführung von Curriculumwerkstätten.

Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie hier.

+ Wer berät zur Curriculumwerkstatt und wer führt sie durch?

Mit dem Zentrum für Lehrentwicklung (ZLE) steht der TH Köln eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Verfügung, die den Prozess der Curriculumentwicklung moderieren und begleiten sowie zur Gestaltung eines kompetenzorientierten Curriculums aus der Perspektive der Hochschuldidaktik heraus beraten kann.

Die Verantwortung für die Durchführung einer Curriculumwerkstatt liegt bei der jeweiligen Fakultätsleitung sowie den Lehrenden als Ideengeber*innen und zentralen Akteur*innen.

+ Wie werden die Studiengangkriterien angewendet?

Die Studiengangkriterien (enthalten in den Strategischen Leitlinien) benennen die zentralen Anforderungen, die die TH Köln an die Qualität ihres Studienangebots stellt. Die Kriterien können studiengangspezifisch unterschiedlich gewichtet werden. In diesem Sinne geht es darum, Schwerpunkte hinsichtlich der Kriterien für die Studiengangentwicklung zu setzen und mit Blick auf die strategischen Entwicklungsoptionen der Fakultät und ihr spezifisches Studienangebot zu begründen. Die Kriterien für die Studiengangentwicklung ermöglichen so eine vertiefte Profilbildung unserer Studiengänge auf der Grundlage eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses.

Eine Besonderheit betrifft interdisziplinäre/transdisziplinäre und internationale Studienmerkmale: Hier besteht die Anforderung, dass bis 2023 in allen Bachelor-Studiengängen Module im Gesamtumfang von mindestens 30 ECTS diese Merkmale aufweisen.

+ Muss ich jedes Jahr eine Curriculumwerkstatt durchführen?

Ja; eine Curriculumwerkstatt ist gemäß §12 Absatz 4 der Evaluationsordnung mindestens einmal jährlich durchzuführen. In diesem Zusammenhang greift die Unterscheidung zwischen einer vollumfänglichen Curriculumwerkstatt und einer Curriculumwerkstatt, die sich zunächst auf die Analyse und Bewertung von Bestands-, Monitoring- und Evaluationsdaten beschränkt und weitere Schritte nur dann einleitet, wenn Reformbedarf sichtbar wird. (Evaluationsordnung § 12 Absätze 3 und 4; siehe auch weiter oben in diesen FAQs: "Was ist unter Curriculumwerkstatt zu verstehen?").

Während eine vollumfängliche Curriculumwerkstatt immer dann erforderlich ist, wenn ein Studiengang neu eingeführt wird oder nach 6 Jahren die erneute interne Akkreditierung ansteht, findet im Rahmen der jährlich durchzuführenden Curriculumwerkstatt das reduzierte Format Anwendung.

Externe Expertise

+ Was ist unter "externe Expertise" zu verstehen?

Externe Expertise bedeutet die Berücksichtigung der Stellungnahmen ausgewiesener Fachleute/Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Berufspraxis von außerhalb der TH Köln bei der Entwicklung und kontinuierlichen Reflexion von Studiengangzielen und Absolvent*innenprofilen.

+ Welche Arten und Formen gibt es?

Die externe Expertise kann sowohl im direkten Austausch mit Peers aus der Wissenschaft und Fachleuten aus der Berufspraxis als auch indirekt über die Rezeption von Studien oder Strategiepapieren aus Wissenschaft, Berufsverbänden, Gesellschaft und Politik erfolgen, wenn deren grundsätzliche Bedeutung für die (Weiter-)Entwicklung eines Studiengangs evident ist.

Im Rahmen einer vollumfänglichen Curriculumwerkstatt erfolgt die Einbindung der externen Expertise im direkten persönlichen Austausch mit den Peers und Fachleuten, ggf. vermittelt durch audio-visuellen technischen Support. Denkbar sind in diesem Zusammenhang auch anlassbezogene Formate wie Workshops, Tagungen, Konferenzen oder Interviews. Einschlägige Studien und/oder Strategiepapiere werden ergänzend hinzugezogen.

Im Rahmen der jährlichen Bestandsaufnahme zum Status quo entscheiden die Fakultäten von Fall zu Fall über das Format und die Art und Weise (direkt oder indirekt), wie die externe Expertise in die Status-Reflexion eingebunden wird.

+ In welcher Form sind Expert*innen aus Wissenschaft und Berufspraxis von außerhalb der TH Köln am Verfahren der internen Akkreditierung von Studiengängen beteiligt?

Die Beteiligung erfolgt in zwei unterschiedlichen Formaten: Einmal im Rahmen der Curriculumwerkstatt als externe Expertise zu den Studiengangzielen und dem Absolvent*innenprofil eines Studiengangs; dann als externe Begutachtung zur Überprüfung aller Vorgaben aus gesetzlichen Regelungen, den länderübergreifenden Strukturvorgaben der KMK und den Regelungen des Akkreditierungsrates für die Gestaltung von Studiengängen.

Wie schon bei Einführung eines neuen Studiengangs führen die Fakultäten im Rahmen der internen Reakkreditierung eine vollumfängliche Curriculumwerkstatt unter Einbindung externer Expertise durch. Dies beinhaltet – wie in der vorigen FAQ näher erläutert – den persönlichen Austausch mit Peers aus der Wissenschaft und Fachleuten aus der Berufspraxis.

Sowohl mit Blick auf externe Expertise als auch mit Blick auf die externe Begutachtung ist eine Auswahl der beteiligten Expert*innen durch die Fakultät erforderlich. Weiteres zur externen Begutachtung finden Sie im Abschnitt "Externe Begutachtung" dieser FAQs.

Ständige Kommission für Lehre, Studium und Studienreform (SK1)

+ Welche Rolle hat die SK1 zukünftig? Wer sind die Mitglieder?

Die SK1 berät das Präsidium in allen grundsätzlich bedeutsamen Fragen von Lehre und Studium. Die SK1 ist insbesondere zuständig für die Abgabe von Empfehlungen zur Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen sowie zu Studien- und Prüfungsordnungen. Sie prüft in geregelten Verfahren die Einhaltung der hierfür verbindlichen Qualitätsstandards in Lehre und Studium. Darüber hinaus trägt die SK1 für die kontinuierliche Aktualisierung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems Verantwortung.

Aufgaben und Vorgehen der SK1 werden in einer eigenen Geschäftsordnung geregelt. Dort findet sich in § 3 Absatz 1 und 2 auch eine Übersicht über die Zusammensetzung des Gremiums.

Nähere Informationen zur SK1 finden Sie hier (interne Seite).

+ Welche Dokumente werden in die SK1 eingereicht?

Eine Prüfung von Studiengangunterlagen durch die SK1 erfolgt, wenn die interne Akkreditierung eines Studiengangs ansteht - erstmals oder als Re-Akkreditierung -, wenn wesentliche Änderungen an einem Studiengang vorgenommen werden sollen oder wenn die Schließung eines Studiengangs zur Diskussion steht.

Die SK 1 benötigt im Rahmen der internen (Re-)Akkreditierung von Studiengängen jeweils die folgenden Dokumente:

  • die Einordnung des Studiengangs in das strategische Profil der TH Köln und der Fakultät. Darüber hinaus die Zuordnung zu einer wissenschaftlichen Disziplin (ggf. mehreren wissenschaftlichen Disziplinen) und den sie prägenden Merkmalen
  • die im Rahmen der Curriculumwerkstatt erarbeiteten Studiengangziele sowie das Absolvent*innenprofil. Aus beidem muss die Einbeziehung der externen Expertise bei ihrer Erarbeitung hervorgehen/dokumentiert sein.
  • die Darlegung der Umsetzung der hochschulweiten Kriterien für die Studiengänge der TH Köln (s. Strategische Leitlinien) mit der Begründung einer möglichen Schwerpunktsetzung.
  • die Ressourcenplanung qua Bestätigung der Sicherstellung eines nachhaltigen Studienbetriebs durch die Fakultätsleitung. Einen vorbereiteten Textbaustein hierfür können Sie hier als PDF herunterladen.
  • das vollständig ausgearbeitete Modulhandbuch mit Modulmatrix. Ein deutsches und ein englisches Template finden Sie auf der Seite des ZLE. Es ist Ihnen freigestellt, ob Sie diese Vorlage benutzen.
  • den Beschluss des Fakultätsrates zur Freigabe der Studiengangdokumente und/oder der wesentlichen Änderungen bzw. bei kooperativen Studiengängen den Beschluss des Beschließenden Ausschusses.
  • die mit dem Justiziariat der TH Köln abgestimmte Prüfungsordnung einschließlich Studienverlaufsplan und alternativem Studienverlaufsplan. Zusätzlich wird eine Liste mit allen vorgesehenen Prüfungen pro Semester und Modul vorgelegt.

Geht es um die Stellungnahme der SK1 zu wesentlichen Änderungen oder zur möglichen Schließung eines Studiengangs, werden der SK1 nur die Dokumente aus der Liste vorgelegt, die für die Bewertung des Sachverhalts benötigt werden.

Die Unterlagen werden 3 Wochen vor Sitzungstermin der SK1 an Claudia Tischler aus dem Referat Qualitätsmanagement geschickt und dort zunächst auf Vollständigkeit geprüft.

+ Was kann ich tun, wenn ich mit der Entscheidung der SK1 zu meinem Studiengang nicht übereinstimme?

In diesem Fall besteht die Möglichkeit, ein Beschwerdegremium einzuschalten, das eine Prüfung des Vorgangs vornimmt. Das Beschwerdegremium kann angerufen werden, wenn über wesentliche Änderungen gemäß § 12 Absatz 7 Evaluationsordnung an einem bereits eingeführten Studiengang oder über dessen Schließung zu entscheiden ist. Weitere Informationen zum Vorgehen und zur Zusammensetzung des Beschwerdegremiums finden sich in §13 unserer Evaluationsordnung.

Externe Begutachtung

+ Was ist die externe Begutachtung und warum ist sie notwendig?

Während die „externe Expertise“ ein definierendes Merkmal des internen Qualitätssicherungssystems der TH Köln ist, ist die „externe Begutachtung“ eine vom Akkreditierungsrat vorgegebene Anforderung an die Akkreditierung von Studiengängen im Rahmen der Systemakkreditierung.

Durch die externe Begutachtung wird geprüft, ob ein Studiengang alle Anforderungen erfüllt, die aus den ländergemeinsamen Strukturvorgaben der KMK, dem Hochschulgesetz sowie den Regelungen des Akkreditierungsrates resultieren. Den Gutachter*innen wird zur Vereinfachung der Aufgabe seitens der TH Köln eine Checkliste zur Verfügung gestellt, die diese Anforderungen benennt. Diese Liste steht auch den Fakultäten für die Planung und Weiterentwicklung ihrer Studiengänge zur Verfügung.

+ Wie stelle ich das Gremium für die externe Begutachtung unter Berücksichtigung der relevanten Vorgaben zusammen?

Die Fakultäten akquirieren die Gutachter*innen für die externe Begutachtung. Für ihre Bestellung gelten Ausschlusskriterien, um Befangenheit ausschließen zu können. Die Gruppe der Gutachter*innen setzt sich aus (mindestens) zwei Peers - im Regelfall also Professor*innen - aus dem Fachgebiet des zu prüfenden Studiengangs sowie zumindest einer Fachvertretung aus der einschlägigen Berufspraxis zusammen. Hinzu kommt ein*e Studierende*r aus einem fachlich vergleichbaren bzw. deckungsgleichen Studiengang. Die studentischen Vertreter*innen können auch aus der eigenen Hochschule rekrutiert werden.

Zur Beauftragung von Gutachter*innen für die externe Begutachtung gibt es ein Merkblatt.

+ Kommen Gutachter*innen für die externe Begutachtung in Frage, die im Rahmen der Curriculumwerkstatt mitgewirkt haben?

Personen, die als externe Expert*innen an einer Curriculumwerkstatt mitgewirkt haben, können dann als Gutachter*innen im Rahmen der externen Begutachtung tätig werden, wenn:

  • die Ausschlusskriterien keinen Interessenkonflikt anzeigen
  • und sich die Beteiligung an der Curriculumwerkstatt auf die Herleitung der Studiengangziele und des Absolvent*innenprofils beschränkt.

Sollte eine darüber hinausgehende Mitwirkung an der Ausgestaltung des Studiengangs vorliegen, ist eine Beteiligung an der externen Begutachtung ausgeschlossen.

+ Ist das Format der Begutachtung vorgegeben?

Es gibt keine Vorgabe bezüglich des Formats der Begutachtung. Hier kann die Fakultät frei entscheiden, ob beispielsweise die Begutachtung durch Sichtung der Unterlagen, in Präsenz an der Hochschule oder in Form von audio-visuellen Konferenzen erfolgt. Jedoch muss durch die Studiengangdokumente sowie ggf. durch weitere Informationen und Angaben sichergestellt werden, dass eine Beurteilung des Studiengangs gemäß der Checkliste für die Gutachter*innen möglich ist.

+ Wie beauftrage ich die externe Begutachtung?

Das Vorgehen zur Beauftragung der externen Gutachter*innen ist im Merkblatt beschrieben.

+ Wie erfolgt die Finanzierung? Welche Vergütung sollen die Gutachter*innen erhalten?

Die Finanzierung erfolgt durch Fakultätsmittel. Die Höhe der Vergütung kann die Fakultät unter Berücksichtigung des Umfangs bzw. der Anzahl der Studiengänge selbst festlegen.

Qualitätsbericht

+ Wann erstelle ich erstmalig den Qualitätsbericht?

Alle zwei Jahre wird ein Qualitätsbericht erstellt, der anhand von Leitfragen den Status quo eines Studiengangs vor dem Hintergrund der Strategischen Leitlinien zu Lehre und Studium der TH Köln sowie der Bestands-, Monitoring-  und Evaluationsdaten, die den Fakultäten regelmäßig zur Verfügung gestellt werden, bewertet. Auf Grundlage dieses Berichts findet eine Abstimmung zwischen Präsidium und Dekanat zur Bewertung des Status quo und den Entwicklungsperspektiven der betroffenen Studiengänge statt (vgl. Evaluationsordnung §12 Abs. 6). Das bedeutet, dass spätestens 2020 erstmals ein Qualitätsbericht zu erstellen ist. Steht allerdings in 2019 ein Fakultätengespräch mit dem Präsidium an, ist bereits zu diesem Zeitpunkt ein Qualitätsbericht anzufertigen

+ Muss ich für jeden Studiengang einen Qualitätsbericht erstellen? Welche Studiengänge kann/soll der Qualitätsbericht umfassen?

Studiengänge, die Gegenstand der Entscheidung durch das Präsidium im Rahmen eines internen Akkreditierungsverfahrens sind, sind nicht Gegenstand des Qualitätsberichts, es sei denn, dies hat Auswirkungen auf die Reform weiterer Studiengänge.

Der Qualitätsbericht kann für alle Studiengänge einer Fakultät zusammen angelegt werden. Dabei sollen nur die Punkte angesprochen werden, die Innovationspotenzial oder Reformbedarf erkennen lassen. Dies schließt neue Entwicklungen in Wissenschaft und Berufspraxis mit ein. Auch Fortschritte oder Änderungen hinsichtlich Profilbildung und Schwerpunktsetzung im Rahmen der strategischen Entwicklung von Fakultät und Hochschule sind Teil des Berichts.

Für den Qualitätsbericht ist kein spezifisches Berichtsformat vorgegeben. Die inhaltliche Strukturierung des Berichts erfolgt über eine kurze Liste mit Leitfragen, die die Profilelemente des Qualitätsverständnisses von Studiengängen an der TH Köln sowie Kernpunkte der darauf bezogenen Qualitätssicherung adressieren. Für den Qualitätsbericht gilt wie für andere Dokumentationsformate, dass der Bericht nur so viel wie nötig beinhalten soll, um seinen Zweck erfüllen zu können, eine darüber hinausgehende Befassung mit der Themenstellung aber nicht erforderlich ist.

Datenbereitstellung und Academic Balanced Scorecard (ASC)

+ Welche Daten werden für die Analyse und Bewertung des Status quo zur Verfügung gestellt?

Das für die jährliche Analyse und Bewertung der Status quo zur Verfügung gestellte Datenmaterial umfasst:

  • Bestandsdaten aus der Hochschulstatistik wie Bewerber*innen- und Studierendenzahlen, Absolvent*innendaten und -zahlen oder durchschnittliche Studienzeiten und Abschlussnoten,
  • Monitoringdaten zum Studien- und Prüfungsverlauf  - inklusive Angaben zu Abbruch- und Studienerfolgsquoten -
  • sowie Daten aus den kontinuierlich durchgeführten Evaluationsverfahren wie der Befragung zum ersten Semester, der allgemeinen Zufriedenheitsbefragung und Absolvent*innenbefragungen.

Ergänzend hierzu werden die den Indikatoren der ASC zugeordneten Werte jährlich neu berechnet und im Rahmen der Fakultätengespräche reflektiert.

+ Wann und auf welchem Weg werden die Daten zur Verfügung gestellt?

Die Daten gehen den Fakultäten verteilt über das Jahr zu, da die Generierung und Aufbereitung der Daten unterschiedlichen Anforderungen und Verfahrensbeschränkungen unterliegt. Spätestens zur zweiten Jahreshälfte liegen alle Daten vor, die in eine Bewertung des Status quo einfließen sollen. Die Daten gehen den Fakultäten sowohl per Email an das Dekanat als auch per Einstellen in die entsprechenden Ordner auf dem gemeinsamen Laufwerk zur Qualitätssicherung zu.

Im Einzelnen gelten folgende Regelungen:

  • Ergebnisse aus Evaluationsverfahren werden den Fakultäten jeweils zeitnah nach Abschluss und Auswertung der Verfahren zur Verfügung gestellt. Eine gesonderte Zusammenfassung für die jährlich Analyse und Bewertung des Status quo ist nicht vorgesehen.
  • Daten zu den Abbruch- und Studienerfolgsquoten werden jeweils zum 01.12. eines Jahres gezogen und dann standardisiert aufbereitet. Die aufbereiteten Daten werden spätestens zum Ende des ersten Quartals des Folgejahres an die Fakultäten weitergeleitet. Auch die Bestandsdaten zu den einzelnen Studiengängen werden im Laufe des ersten Quartals zur Verfügung gestellt.
  • Die standardisierte Aufbereitung von Prüfungsdaten erfordert einen längeren zeitlichen Nachlauf zur Prüfungsdurchführung, da erst nach einigen Monaten alle Prüfungsdaten vollständig gemeldet und erfasst vorliegen. Darüber hinaus ist für eine standardisierte Aufbereitung häufig noch eine individuelle Nachbearbeitung von Daten erforderlich. Um dies anhand eines Beispiels zu verdeutlichen: Prüfungsdaten aus dem Sommersemester 2018 - (und dem Wintersemester 2017-18, um einen Gesamtüberblick zu ermöglichen) - können erst im Januar 2019 gezogen und aufbereitet werden. Für die Fertigstellung wird dann ein Zeitfenster bis Juli 2019 benötigt, um für alle Studiengänge der TH Köln die Ergebnisse des Monitorings ausweisen zu können.

Ergeben sich – um im Beispiel zu bleiben - aus der dann in der zweiten Jahreshälfte durchgeführten Datenanalyse und der Reflexion des Status quo Änderungsbedarfe, die Anpassungen in den Prüfungsdatenbanken erfordern, benötigt insbesondere das Hochschulreferat 3 Studium und Lehre hierüber Rückmeldung bis spätestens Februar 2020. Die Änderungsbedarfe können dann rechtzeitig für die Bewerbungsphase zum Wintersemester 2020-21 umgesetzt werden.

Zurzeit wird an einer Automatisierung von Berichtsfunktionen gearbeitet; auch die Einführung eines Campus-Management-Systems soll mittelfristig die Verfügbarkeit standardisierter Auswertungen von Prüfungsdaten beschleunigen helfen.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an das Referat 4 Qualitätsmanagement unter akkreditierung@th-koeln.de .

+ Wie und in welchem Zusammenhang wende ich die ASC an?

Die ASC (enthalten in den Strategischen Leitlinien) dient dazu, die Umsetzung wesentlicher Profilelemente in der strategischen Entwicklung der TH Köln nachzuhalten. Auch wenn die in diesem Zusammenhang ermittelten Werte teilweise auch auf Fakultäts- oder Studiengangebene abgebildet werden, liegt die eigentliche Bedeutung der Indikatoren und der mit diesen verknüpften Zielwerten in ihrer Aussagekraft für die Gesamtentwicklung der TH Köln. Das Spannungsverhältnis zwischen den für die TH Köln insgesamt  und den für die Fakultäten ermittelten Werten hat darum die Funktion, einen Diskursrahmen aufzuspannen, um den Beitrag einzelner Fakultäten zum Gesamtergebnis ausloten zu können. Dabei werden die Spezifika und besondere Schwerpunktsetzungen der Fakultäten berücksichtigt.

In diesem Sinne ist die ASC ein Werkzeug, dass es im Rahmen der Fakultätengespräche den Fakultäten und dem Präsidium erlaubt, die strategische Entwicklung der TH Köln zu reflektieren und gemeinsam darauf bezogenen Handlungsoptionen zu entwickeln. Eine darüber hinausgehende Verwendung der ASC ist nicht vorgesehen.

Dokumentation

+ Welche Dokumentationsanforderungen gibt es und warum?

Die Dokumentationsanforderungen im Rahmen der Systemakkreditierung dienen dazu, die Umsetzung und Anwendung der das Qualitätssicherungssystem der TH Köln definierenden Merkmale nachhalten zu können. In der Außenwahrnehmung (Akkreditierungsagentur/Akkreditierungsrat) bedeutet dies, dass nur dokumentierte Verfahrensschritte als Leistungen der internen Qualitätssicherung anerkannt werden.

Die Dokumentation dient zugleich der Ergebnissicherung, auf der aufbauend Ziele, Maßnahmen und Evaluation der Zielerreichung fortgeschrieben und im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ausgewiesen werden können. Zu den Dokumentationsanforderungen gehört darüber hinaus, die an einzelnen Verfahrensschritten beteiligten Personen zu listen - insbesondere dann, wenn eine externe Beteiligung im Rahmen der Qualitätssicherung zwingend vorgegeben ist.

Der Aufwand im Rahmen der Dokumentationspflichten sollte so gering wie möglich gehalten werden und nur das im Sinne des internen Qualitätssicherungssystems notwendige nachvollziehbar ausweisen. Eine auf einem gemeinsamen Netzlaufwerk vorgehaltene Ordnerstruktur unterstützt die Fakultäten dabei, alle erforderlichen Dokumentationsanforderungen nachhalten zu können.

+ Wie verwende ich die Ordnerstruktur und welche Dokumente werden in den Ordnern abgelegt?

Zur Ablage von Studiengangdokumenten/Ergebnisdokumenten ist eine vordefinierte Ordnerstruktur auf dem Netzlaufwerk hinterlegt. In dem Excel-Dokumentationstemplate "Arbeitshilfe Dokumentation der Qualitätssicherung von Studiengängen" werden die in der Spalte "(Ergebnis-)Dokument" aufgeführten Dokumente jeweils in den unter der Spalte "Ablageort gem. Ordnerstruktur" angegebenen Ordnern abgelegt. So ist sichergestellt, dass weitere im Qualitätssicherungsprozess beteiligte Hochschuleinheiten gezielt auf relevante Dokumente zugreifen können. Aufgrund dieses Bezugs soll die vordefinierte Ordnerstruktur nicht verändert werden.

+ Wo lege ich Dokumente ab, zu denen keine Ordner vorhanden sind?

Grundsätzlich sollten Sie Dokumente den vordefinierten Ordnern möglichst thematisch zuordnen können. Innerhalb der vordefinierten Ordnerstruktur haben Sie die Möglichkeit weitere Unterordner anzulegen.

+ Wie gehe ich mit Dokumenten um, die für mehrere Studiengänge gelten?

Sie haben die Möglichkeit, entweder Dokumente in beiden Studiengangordnern abzulegen oder eine Verknüpfung herzustellen. Bitte beachten Sie, dass bei einer Verknüpfung das Dokument nicht umbenannt bzw. verschoben werden darf, da ansonsten die Verknüpfung nicht mehr funktioniert bzw. neu angelegt werden muss.

+ Wie nutze ich die Excel-Dokumentationsvorlage? Wie dokumentiere ich - über die Jahre - die Studiengangentwicklung?

Sobald eine Aktivität in der Ablaufplanung abgeschlossen ist, sollten Sie dies in der Excel-Datei "Arbeitshilfe Dokumentation der Qualitätssicherung von Studiengängen" vermerken, um den Dokumentationsanforderungen zu entsprechen. Hierzu werden die in der Excel-Datei abgefragten Angaben hinterlegt. Über die Jahre können Sie diese Spalten entsprechend kopieren und die Angaben eintragen. So ist mit der Excel-Datei die Entwicklung des Studiengangs über die Jahre dokumentiert.

Zur Ablage von Dokumenten können innerhalb der vordefinierten Ordnerstruktur z.B. Jahresordner angelegt werden.

+ Wie gehe ich mit verschiedenen Studienvarianten, z.B. Dual, Flexibel, Teilzeit etc., um?

Verschiedene Studiengangvarianten werden nicht als eigenständige Studiengänge geführt und haben somit keine eigenen Ordner. Innerhalb des Studiengangordners können Sie bei Bedarf entsprechende Unterordner erstellen, die auf die unterschiedlichen Studienvarianten hinweisen.

+ Gibt es eine Empfehlung für die Benennung von Dateien?

Die Benennung von Dateien sollte Informationen über die organisatorische Zugehörigkeit, den Inhalt des Dokuments und seinen Status wiedergeben, Beispiel:

Kürzel-Fakultät_Kürzel-Studiengang_Abschlussart_Inhalt des Dokuments_Version_Jahr-Monat-Tag

F03_IWS_BDK_B_Absolventenprofil_V0 1_2018-11-19

Bei der Versionierung wird empfohlen, alle noch nicht freigegebenen Version mit V0. … zu beginnen. Mit der ersten Freigabe wird die Versionierung auf V1 0 hochgesetzt. Beispiel:

V0 1 = initiales Anlegen des Dokuments

V0 2 , V0 3, V0 3 3 etc. = Entwicklungsstadien des Dokuments

V1 0 = Freigabe des Dokuments erfolgt

V1 1, V1 2, V1 3 2, V2 0 etc. = Weiterentwicklungen des Dokuments

+ Ich erhalte bei der Ablage eine Fehlermeldung, dass die Datei zu lang ist, was kann ich tun?

Windows erlaubt eine Länge von 256 Zeichen für den Gesamtpfad inkl. des Dateinamens. Sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten, haben Sie die Möglichkeit den Dateinamen zu kürzen.

+ Ich habe keinen Zugriff auf das Netzlaufwerk. Woran kann das liegen? An wen kann ich mich wenden?

Für den Zugriff auf das Netzlaufwerk müssen Sie berechtigt sein und gemäß der Anleitung das Netzlaufwerk in Ihrem Arbeitsplatz-PC eingebunden haben. Sollten Sie keine Berechtigung besitzen bzw. auf bestimmte Ordner nicht zugreifen können, wenden Sie sich bitte an: akkreditierung@th-koeln.de.

Sofern sich Schwierigkeiten bei der Einrichtung des Netzlaufwerks oder Probleme beim Zugriff nach erfolgreicher Einrichtung wenden Sie sich bitte an: support@campus-it.th-koeln.de.

Zeitplanung und Organisation in der Umstellungsphase

+ Die Studiengänge der Fakultäten haben unterschiedliche Ablauffristen für die Programmakkreditierungen. Mit welcher Aktivität starte ich, um in das interne Akkreditierungsverfahren zu wechseln?

Maßgeblich ist hierfür der Prozess der internen Akkreditierung. Rechtzeitig vor Ablauf der Programmakkreditierung (Vorlauf mindestens 1 Jahr) führt die Fakultät eine umfassende Curriculumwerkstatt durch, in der Studiengangziele, Absolvent*innenprofil etc. intensiv reflektiert werden und der Studiengang ggf. insgesamt überarbeitet wird; unter Einbeziehung interner und externer Expertise und mit abschließender externer Begutachtung. Die hierbei erarbeiteten Studiengangdokumente werden von der SK1 geprüft. Das Präsidium entscheidet auf Grundlage der Empfehlungen der SK1 sowie dem Ergebnis der externen Begutachtung dann über die interne Akkreditierung des Studiengangs.

Fakultäten mit Studiengängen, deren Programmakkreditierung spätestens in 09/2019 ausläuft (oder die bereits ausgelaufen ist), profitieren zwar von der automatischen Verlängerung der Akkreditierungsfrist im Rahmen des Zertifizierungsprozesses, sind aber bereits in dem im Absatz zuvor beschriebenen Verfahren der Curriculumwerkstatt unterwegs. Nur so ist sichergestellt, dass die TH Köln im Rahmen der Begehungen, die Teil der Systemakkreditierung sind, Funktion und Anwendung ihres Qualitätssicherungssystems vollumfänglich nachweisen kann.

Mit Blick auf Studiengänge, deren Programmakkreditierung 09/2020 ausläuft, starten die Fakultäten mit der Analyse und Bewertung von Bestands-, Monitoring- und Evaluationsdaten, sobald diese Daten im ersten Quartal 2019 verfügbar sind. Dem schließt sich nach einer kurzen Übergangsfrist der Einstieg in die umfassende Curriculumwerkstatt an.

Bei allen Studiengängen, deren Programmakkreditierung nach 2020 ausläuft, erfolgt der Übergang in die Systemakkreditierung auf Grundlage der (jährlichen) Analyse und Bewertung von Bestands-, Monitoring- und Evaluationsdaten und daraus ggf. abgeleiteter Reformmaßnahmen. Alle zwei Jahre wird diese Analyse um die Abfassung eines Qualitätsberichts ergänzt, der die Umsetzung strategischer Ziele, die Schwerpunktsetzung und Profilbildung im Rahmen des Gesamtprofils der Hochschule sowie die Studierbarkeit des Studienangebots einer Fakultät reflektiert.

+ Bis wann soll die Qualitätssicherung (insbesondere der Studiengänge, deren Programmakkreditierung in 2019 ausläuft) abgeschlossen sein?

Studiengänge, deren Programmakkreditierung in 2019 auslaufen, sollen den im Ablaufplan dargestellten Prozess bis spätestens zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit (07/2019) abgeschlossen haben, um den internen Qualitätssicherungsprozess über die SK1 und das Präsidium rechtzeitig abschließen und die interne Akkreditierung um sechs Jahre fristgerecht verlängern zu können.

+ Zu welchem Zeitpunkt in 2019 müssen wir die Datenanalyse durchführen?

Die Analyse sollte gestartet werden, sobald die einzubeziehenden Daten vorliegen. Die Evaluationsdaten aus 2018 sind den Fakultäten bereits zur Verfügung gestellt worden. Die Bestands- und Monitoringdaten werden zurzeit aktualisiert und neu aufbereitet. Da dies nur zum Teil automatisiert möglich ist und über 90 Studiengänge zu berücksichtigen sind, werden diese Daten voraussichtlich zum Ende der ersten Quartals 2019 vollständig für alle Studiengänge vorliegen.

Die Durchführung der Datenanalyse in allen Fakultäten ist ein wichtiger Schritt, um das Funktionieren unseres Qualitätssicherungssystems in Lehre und Studium nachweisen zu können. Dies wird voraussichtlich im 3. Quartal 2019 erforderlich sein, wenn die Gutachter*innen auf der Grundlage von Stichproben die Anwendung unseres internen Qualitätssicherungssystems überprüfen werden.

+ Wer ist in der Fakultät verantwortlich für das Qualitätsmanagement und die Dokumentation?

Die Verantwortung für die Durchführung der in der Evaluationsordnung geregelten Verfahren zur Qualitätssicherung liegt bei dem*der Dekan*in (§27 Hochschulgesetz Absatz 1 und 2). Sie*er kann im Benehmen mit dem Dekanat eines der Dekanats-Mitglieder als Ansprechpartner*in für alle die Durchführung von Qualitätssicherungsverfahren betreffenden Maßnahmen benennen.

Für die operative Umsetzung (Organisation, Steuerung und Dokumentation zur Studiengangentwicklung) können die Fakultäten - unter Berücksichtigung ihrer organisatorischen Strukturen - eine*n oder mehrere Ansprechpartner*innen für ihre Studiengänge festlegen. Beispielsweise wird der Gesamtprozess in einigen Fakultäten für alle Studiengänge über eine*n Mitarbeiter*in gesteuert, in anderen hingegen durch die Studiengangleiter*innen; denkbar sind auch institutsbezogene Regelungen. Wichtig ist, dass für jeden Studiengang klare Zuständigkeiten definiert sind und diese dem Hochschulreferat 4 mitgeteilt werden.

+ An wen wende ich mich, wenn ich Fragen zum Ablaufplan habe?

Bei Fragen zum Ablaufplan können Sie sich grundsätzlich unter akkreditierung@th-koeln.de an das Hochschulreferat 4 Qualitätsmanagement wenden.

Kooperationsstudiengänge mit externen Partner*innen

+ Warum durchlaufen Kooperationsstudiengänge weiterhin die Programmakkreditierung?

Die Durchsetzung der Standards, Kriterien und Verfahrensabläufe unseres internen Qualitätssicherungssystems stößt im Rahmen kooperativer Studiengänge an Grenzen. Dies gilt im besonderen Maße bei Kooperationen mit Partner*innen aus dem Ausland, da hier eine andere Gesetzeslage und alternative Qualitätssicherungssysteme in Rechnung zu stellen sind. Da die vollständige Umsetzung des eigenen QS-Systems aber Voraussetzung für die Systemakkreditierung ist, werden Kooperationsstudiengänge weiterhin im Rahmen einer Programmakkreditierung zertifiziert.

+ Müssen Kooperationsstudiengänge in die SK1?

Studiengänge, die, wie in der Regel unsere Kooperationsstudiengänge, über eine Programmakkreditierung zertifiziert werden, werden nicht mehr durch die Sk1 geprüft.

+ Muss bei Kooperationsstudiengängen bzw. Studiengängen, die in die Programmakkreditierung gehen, auch die Datenanalyse / die Curriculumwerkstatt durchgeführt werden?

Eine Datenanalyse ist im Regelfall auch Bestandteil einer Reakkreditierung auf Programmebene. Es empfiehlt sich daher, dieses Instrument zur Bestandsaufnahme gleichfalls bei kooperativen Studiengängen regelmäßig anzuwenden. Die Curriculumwerkstatt wiederum hat sich als Verfahren bewährt, um ein auf klar umrissene Zielsetzungen ausgerichtetes und kompetenzorientiertes Curriculum zu entwickeln. Trotz der Einschränkungen im Fall kooperativer Studiengänge empfiehlt sich daher auch in diesem Kontext die Anwendung des Verfahrens "Curriculumwerkstatt". Eine Verpflichtung hierzu gibt es aber nicht.

+ Der Kooperationsstudiengang soll das interne Akkreditierungsverfahren durchlaufen - was ist zu tun?

Sofern sich die Kooperationspartner*innen darauf verständigen, den Studiengang auf der Grundlage des internen Qualitätssicherungssystems der TH Köln akkreditieren zu lassen, ist ein formloser Antrag mit Beantwortung folgender Fragen zu stellen:

  • Welche Anteile haben die jeweiligen Kooperationspartner*innen am Curriculum?
  • Werden die Module der*des Kooperationspartner*in explizit für diesen Studiengang angeboten oder handelt es sich um Module aus anderen Studiengängen?
  • Wenn es sich um Module aus anderen Studiengängen handelt: sind diese Studiengänge akkreditiert? Falls ja, in welcher Form (Programm-/Systemakkreditierung) und mit welcher Laufzeit?
  • Welche Verfahren der Qualitätssicherung in Studium und Lehre werden angewendet? Wie wird sichergestellt, dass in diesem Zusammenhang alle wesentlichen Regeln des Qualitätssicherungssystems der TH Köln bei dem*der Kooperationspartner*in Anwendung finden?
  • Ist die personelle und sächliche Ausstattung der*des Kooperationspartner*in zur Umsetzung der Module nachweislich sichergestellt und verbindlich vereinbart?

Das Justiziariat prüft zunächst, ob die Einhaltung der in der Evaluationsordnung der TH Köln beschriebenen Qualitätssicherungsverfahrens sowie aller Akkreditierungsregelungen gewährleistet ist und legt den Antrag zur Entscheidung dem Präsidium vor.

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