MALIS-Praxisprojekte

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Folgen Sie den neuesten Praxisprojekten aus dem MALIS-Studiengang.

Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen Fragestellungen der Praxis im Bibliotheks- und Informationsbereich, die mit wissenschaftlichen Methoden und orientiert an den Bedarfen der Praxis bearbeitet werden. Im Rahmen des Praxisprojekts sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den im Studium entwickelten Konzepten lernen und Verbesserungspotentiale erkennen.
Eine Auswahl der Praxisprojekte wird in lockerer Reihenfolge im MALIS-Projekte-Blog vorgestellt.

Der MALIS-Projekte-Blog

Wir laden Sie ein im MALIS-Projekte-Blog über die folgenden Praxisprojekte zu diskutieren und sind gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Christina Käre:

Quantitative Informationskompetenz steigern – ein Online-Kurs zur Datenkompetenz

Statistische Informationen und Daten aus den unterschiedlichsten Forschungskontexten sind zunehmend frei verfügbar und aus den Studiengängen wie auch den Medien nicht mehr wegzudenken. Um auf den heterogenen und steigenden Bedarf an Informationsdienstleistungen zu diesen numerischen Informationen zu reagieren, nutzt die Universitätsbibliothek Duisburg-Essen die Vorteile von Online-Selbstlernkursen.  Diese erlauben den Zugriff zu jeder Zeit und von jedem Ort. Deshalb hat die UB den Moodle-Kurs „Daten und Statistiken recherchieren und nutzen“ zur Quantitativen Informationskompetenz entwickelt.

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Nicole Döll:

HIT THE SHELF - Innovationsmanagement in einer Kunstbibliothek

Bibliothekare als Co-Kuratoren einer Ausstellung?

Begleitend zur Ausstellungsreihe „Travestie für Fortgeschrittene“ (27. März - 11. Oktober 2015) der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) realisierte die Kunstbibliothek der GfZK erfolgreich die ausstellungsbegleitende Projektreihe HIT THE SHELF.

Die Idee war es Inhalte der Ausstellung mit Büchern zu verbinden. Teilnehmende Künstler wurden dazu eingeladen aus den Beständen der Bibliothek eine Auswahl für das Projekt zu treffen. Parallel zu den einzelnen Beiträgen der Ausstellung entstanden in der Bibliothek somit Material-Collagen, die einen weiteren Referenzrahmen für die künstlerischen Ansätze der Künstler eröffneten.

Innovativ an dem vom Bibliothekspersonal entwickelten Konzept ist die Kooperation mit den aktuellen Ausstellungsformaten der GfZK. Die größere Wahrnehmung und Nutzung der Kunstbibliothek war ein wichtiges Ziel des Praxisprojektes (im MALIS-Studiengang der TH Köln unter der Betreuung von Prof. Dr. Ursula Georgy) aber auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Bestand transparent zu machen.

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Margit Schön:

Wirtschaftswissenschaftliche Faktendatenbanken in der Nutzungsanalyse

Faktendatenbanken für prozessproduzierte Mikrodaten (sogenannte Business- und Finance-Daten) versorgen die Forscher an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln mit wichtigen Informationen zu Märkten, Unternehmen und Finanzkennzahlen.

Entspricht das über die Jahre gewachsene Datenbankportfolio aktuell noch den Bedürfnissen der Wissenschaftler? Kann die Bibliothek das mit Hilfe einer Nutzungsanalyse herausfinden?

Das MALIS-Praxisprojekt analysiert die vorhandenen Nutzungszahlen zu den 13 Faktendatenbanken, die an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln derzeit lizenziert werden. Ziel des Vorhabens ist es, die Entwicklung der Nutzung der einzelnen Datenbanken quantitativ und qualitativ zu bewerten.

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Stefan Niesner:

„Auf dem Weg zur eigenen Suche“ – Ein Tutorial zur Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion

Wie lässt sich der eigene Bibliothekskatalog möglichst vollständig an lokale Gegebenheiten und Nutzerwünsche anpassen? Dies geht mithilfe einer Open Source-Software wie z.B. VuFind.

Im Rahmen des hier beschriebenen Praxisprojektes des MALIS-Studiengangs der TH Köln wurde ein Einsteiger-Tutorial für die Inbetriebnahme einer VuFind-Demoversion erstellt. Mit dem Tutorial sollen sich insbesondere Bibliotheken ohne eigene IT-Abteilung auf den Weg zur eigenen Suche machen können und bei der Realisierung eines modernen Bibliothekskatalogs unterstützt werden.

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Christian Schmid:

Medienmanagement leicht gemacht – Einführung von BibControl in der Stadtbibliothek Köln

Welche Medien werden häufig ausgeliehen? In welcher Bibliothek? Von welchem Personenkreis an welchen Tagen? Diese mit der Business Intelligence Software BibControl kombinierbaren Parameter nutzt die Stadtbibliothek Köln bei der Beschaffung neuer Medien sowie für die Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote. Zusammen mit der bisherigen Auswertung von Kundenempfehlungen kann mit der neuen Software das Angebot optimal auf die Wünsche der Kunden abgestimmt werden.

Die Produktivsetzung der Software erfolgte im Rahmen eines Praxisprojektes des MALIS-Studiengangs der TH Köln.

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Jana Pössel:

Usability-Studie zum neuen ZB MED-Suchportal LIVIVO

Nutzerfreundliches Design und intuitive Bedienbarkeit bei einem Bibliothekskatalog? Ja, das gibt es. Das neue ZB MED-Suchportal LIVIVO macht es vor.

Basierend auf Usability-Untersuchungen hat ZB MED ein modernes Suchportal geschaffen, das dank Responsive Design auch auf mobilen Endgeräten bedienbar ist. Das Projekt beschreibt einen Usability-Test von LIVIVO noch in der Beta-Phase des Produkts. Das Ergebnis kann als beispielhafter Projektablauf für eine Usability-Untersuchung dienen, wie sie an Bibliotheken ohne größeren personellen und finanziellen Aufwand durchgeführt werden kann.

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Désirée Griesemer & Julia Pletsch:

„Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten“

Der Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten – Eine Nacht ist nicht genug im Juli 2015 hatte zum Ziel, gegen Prokrastination vorzugehen und Studierende beim Verfassen ihrer Hausarbeiten zu unterstützen. Ein Toolkit zum Thema Gestaltung einer wissenschaftlichen Argumentationsstruktur und Kurse zum Umgang mit Stress, Zeitmanagement oder Recherche sollten den Studierenden Anschubhilfe leisten. Psychologische Beratung, ein „schreibförderndes“ sportliches Rahmenprogramm sowie gesundes Essen aus der Mensa ergänzten das Programm.

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Tim Schumann:

Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe

Öffentliche Bibliotheken sollten sich in der Suche nach einem neuen Selbstverständnis und ihrer Rolle in einer digitalen Gesellschaft neuen Konzepten öffnen. In der Stadtbibliothek Bad Oldesloe wurde eine ganze Veranstaltungsreihe rund um das Thema "Urban Gardening" organisiert und auch in Form eines Makerspaces mit modernen Formen des gemeinschaftlichen Lernens verknüpft. So konnte sich die Stadtbibliothek als moderner und innovativer Lernort positionieren und neue Initiativen in der Stadt anstoßen.

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Tobias Rebholz:

Computergestützte Thesaurus-Erweiterung – Konzept und erste Umsetzungsversuche

Eine qualitativ hochwertige inhaltliche Erschließung mit dem hauseigenen Fachvokabular des Standard-Thesaurus Wirtschaft (STW) bildet das Fundament für eine erfolgreiche Recherche nach wirtschaftswissenschaftlichen Informationen in den Recherchesystemen der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft. Die Erschließung mit STW-Vokabular dient dazu, dass bei Suchanfragen alle relevanten Titel im Suchergebnis berücksichtigt werden. Damit ein kontrolliertes Fachvokabular wie der STW seine Aufgaben langfristig erfüllen kann, ist eine kontinuierliche inhaltliche Weiterentwicklung elementar. Im Rahmen des MALIS-Projektes wurden Ansätze herausgearbeitet, die es ermöglichen, computergestützt neue Terme für eine Erweiterung des STW zu ermitteln.

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Jasmin Schenk:

Konzept Gender Thesaurus -  zur Bedeutung einer gemeinsamen Dokumentationssprache für Forschung und Informationseinrichtung

Angesichts aktueller und voraussichtlich in naher Zukunft startender Infrastukturprojekte der Frauen / Gender-Informationseinrichtungen einerseits und der Gender Studies andererseits, verfolgte das von Prof. Dr. Heike Neuroth betreute MALIS-Projekt das Ziel, auf den Sinn und die Notwendigkeit einer gemeinsamen gendersensiblen Dokumentationssprache hinzuweisen und Vorschläge für die Erarbeitung eines Gender Thesaurus zu entwickeln.

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Kerstin Bürger:

Entwicklung und Ausbau zielgruppengerechter Angebote für Senioren in der Stadtbibliothek Bensheim

Der demografische Wandel und die Digitalisierung verändern die Gesellschaft in einem vermutlich bisher nie dagewesenen Maße und stellen dadurch auch öffentliche Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken vor neue Herausforderungen. Gerade für ältere Menschen gibt es häufig Hürden in der Nutzung des Internets. Im Rahmen eines Praxisprojekts wurde in der Stadtbibliothek Bensheim 2014 ein Konzept für Angebote entwickelt, mit denen Senioren die Teilhabe am digitalen Leben ermöglicht bzw. erleichtert werden soll.

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Kerstin Klein:

Fachspezifische Informationskompetenz fördern: Entwicklung eines Gesamtkonzeptes am Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen

Die spezialisierten Kompetenzen in Institutsbibliotheken als Schnittstellen zwischen Fachwissenschaftlern und Studierenden gezielt zu nutzen, war Ziel dieses MALIS-Praxisprojektes. Es wurde gezeigt, wie auch mit geringen personellen und finanziellen Mitteln ein Konzept zur Förderung der Informationskompetenz erstellt werden kann, das an die Bedürfnisse eines kleinen Institutes angepasst und mithilfe der Institutsbibliothek umgesetzt werden kann.

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Petra Maier:

Die Erstellung eines TEI-Metadatenschemas für die Auszeichnung von Texten des Klassischen Maya

Im Januar 2014 startete an der Universität Bonn das durch die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste geförderte Projekt ‚Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya‘ zur Erforschung und vollständigen Entzifferung der Schrift und Sprache des Klassischen Maya. Projektvorhaben ist es, alle überlieferten Inschriftenträger des Klassischen Maya,  d. h. aus der Zeit vor der Eroberung durch die Spanier um 1500 n. Chr., zu erschließen und systematisch mittels eines Metadatenkonzepts zu dokumentieren. Auf dieser Datengrundlage erfolgt die systematische Analyse der Struktur der Sprache und des Schriftsystems des Klassischen Maya.

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Jimi Nam-Osterkamp:

Vorarbeiten zur (Re-)Katalogisierung der Altkoreanica aus der Sammlung der Bibliothek der Fakultät für Ostasienwissenschaften, Ruhr-Universität Bochum

Bei der Altkoreanica-Sammlung der Bibliothek der Fakultät für Ostasienwissenschaften, Ruhr-Universität Bochum, handelt es sich um 35 Werke in 100 Bänden, die aus dem frühen 18. bis frühen 20. Jh. stammen. Meistenteils wurden sie in den 1960er Jahren zwar inventarisiert, jedoch nur mit einer angesichts der relativen Seltenheit der Werke unan­ge­messen knappen, zumeist unvollständigen Beschreibung. Im Rahmen des MALIS-Projektes (Betreuerin: Prof. Margarete Payer) wird entsprechend die Erst- bzw. teils Neukatalogisierung dieser Altkoreanica nach heutigen Standards angestrebt. Hierzu wird zuerst der Problemkomplex alter koreanischer Drucke hinsichtlich der Formalkatalogisierung erschlossen sowie eine vergleichende Analyse internationaler Praxisbeispiele durchgeführt.

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MALIS-Praxisprojekte aus früheren Jahren

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