Bibliotheks- und Informationswissenschaft - Aktuelles

Aktuelle Informationen aus dem MALIS-Studiengang: Hier finden Sie Nachrichten und Termine.


  • Marianne-Englert-Preis 2024 für das MALIS-Praxisprojekt von Jasmin Casarano

Zu den diesjährigen Preisträger*innen des mit 500 Euro do­tierten Preises gehört in diesem Jahr die MALIS-Studierende Jasmin Casarano. Auch zwei weitere studentische Arbeiten von anderen Hochschulen wurden ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 22. April 2024  im Rahmen der hybrid stattfindenden Frühjahrstagung des Vereins für Medieninformation und Mediendoku­mentation in Freiburg statt.

In ihrem MALIS-Praxisprojekt hat Jasmin Casarano ein interaktives Selbstlernangebot für die Nutzer*innen der ARD-Normdatenbank erstellt, das von den Mitarbeitenden zeitunabhängig durchgeführt werden kann. Ziel ist, das grundlegende Regelwerk und die Personenansetzung aus den verschiedenen Fremdsystemen zu erlernen. Zukünftige Änderungen im Regelwerk können problemlos umgesetzt werden und für Spaß ist in Form von Quiz- und Gamingelementen auch gesorgt. Der Kurs soll als Grundlage für ein zukünftiges ARD-weites Web Based Training dienen.

Der Verein zeichnet seit 2012 jährlich Nach­wuchsarbeiten von Studierenden oder Absolvent:in­nen aus den Bereichen Information, Dokumentation, Archiv und Bibliothek aus.

Die Arbeiten werden zeitnah in Kurzform in der im LIT Verlag erscheinenden Fachzeitschrift info7 veröffentlicht.


  • Fachaufsatz zum MALIS-Projekt von Florian Lukas in Journal of Global Archaeology erschienen

Chronologien gehören zu den am häufigsten verwendeten Instrumenten in der archäologischen Forschung und verwandten Disziplinen. Die meisten der heute als Standard geltenden chronologischen Einteilungen wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf der Grundlage schriftlicher Quellen entwickelt und haben sich seither kaum verändert. Die Verfasser der einschlägigen Zeugnisse waren zumeist Männer; auch die Forschung zu ihnen wurde von Männern dominiert.

Im Zuge der öffentlichen Debatten um die Gleichstellung der Geschlechter findet derzeit ein Perspektivwechsel statt, der u.a. historisch bezeugte Frauen und weibliche Leistungen stärker in den Vordergrund stellt. Am Beispiel des ptolemäischen Ägyptens entwickelt Florian Lukas in seinem in englischer Sprache erschienen Aufsatz "(In)visible Ptolemaic Queens. A
new Inclusive Approach to Ancient Chronologies and their Modern Use" eine neue Interpretation der politischen Chronologie dieser Region und Zeit. Diese Gegen-Chronologie zur traditionellen Einteilung erfüllt neben den üblichen Aufgaben einer Chronologie den Zweck, das Wirken historischer Frauen stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Der Artikel ist unter https://publications.dainst.org/journals/joga/article/view/4272 abrufbar.


  • MALIS auf der Online-Bildungsmesse für weiterbildende und berufsbegleitende Angebote

    Am Freitag, dem 19.01.2024, findet von 16:00 - 19:30 Uhr die
    Online-Bildungsmesse für weiterbildende und berufsbegleitende
    Studiengänge im BID-Bereich statt.

    Wir stellen den MALIS-Studiengang der TH Köln vor und beraten Sie gerne
    zu allen Fragen rund um Bewerbung und Studium.

    Anmeldung und Programm:
    https://www.wit-wildau.de/19-01-2024-zentrale-weiterbildungsmesse/

    Wir freuen uns auf Sie!

    Ihr MALIS-Team der TH Köln

Handbuch Handbuch Wissenschaftliche Bibliothekar:innen (Bild: De Gruyter)

Der von Inka Tappenbeck und Wilfried Sühl-Stromenger herausgegebene Band reflektiert die Bedeutung der digitalen Transformation für wissenschaftliche Bibliothekar:innen und benennt neue Herausforderungen, die nicht nur den praktischen Umgang mit neuen Technologien betreffen, sondern die eine neue Art des Handelns, Kommunizierens, Kooperierens sowie ein neues professionelles
Rollenverständnis hervorgebracht haben. Heute arbeiten Bibliothekar:innen mit den Wissenschaftler:innen in Forschung und Lehre zusammen, unterstützen Forschende im Umgang mit Forschungsdaten, entwickeln digitale Lernangebote für heterogene Zielgruppen und übernehmen Aufgaben in der Datenprozessierung.                         

Das Handbuch richtet sich an die Aus-, Fort- und Weiterbildung, soll aber
auch eine Standortbestimmung bibliothekarischen Handelns in der digital
geprägten Informationswelt bieten. Den Band finden Sie unter https://doi.org/10.1515/9783110790375


  • Jahrgang MALIS23 erfolgreich gestartet!

Mit einer Auftaktveranstaltung an der TH Köln sind die Teilnehmer:innen des Jahrgangs MALIS23 am 27. März 2023 erfolgreich in die erste Präsenzphase gestartet. Neben einführenden Informationen stand am ersten Tag vor allem das gegenseitige Kennenlernen auf dem Programm; am Ende des Tages haben sich die Arbeitsgruppen dann bereits bei Kölsch und Fingerfood lebhaft ausgetauscht.

Der Jahrgang besteht aus 37 Teilnehmer:innen, davon 26 eingeschriebene Studierende und elf Einzelmodulbucher:innen. Sieben Teilnehmende kommen in diesem Jahr aus Öffentlichen Bibliotheken, die anderen je zur Hälfte aus Hochschul- und aus Spezialbibliotheken. Die Teilnehmer:innen aus nordrhein-westfälischen Bibliotheken machen insgesamt weniger als die Hälfte der Gesamtzahl aus (17), aus Bayern kommen fünf, aus Hessen, Sachsen und Niedersachsen jeweils zwei und aus Rheinland-Pfalz und aus Baden-Württemberg jeweils drei Teilnehmer:innen. Weiterhin freuen wir uns über drei MALIS23-Teilnehmer:innen aus Italien, Dänemark und Luxemburg.

Das MALIS-Team wünscht allen Studierenden und Einzelmodulbucher:innen einen guten Start und einen erfolgreichen Studienverlauf!


Ulrike Wuttke Ulrike Wuttke (Bild: Maria Driesen)
  • Dr. Ulrike Wuttke, MALIS-Absolventin des Jahrgangs 2017, ist auf eine Professur am Fachbereich Bibliothekswissenschaft  der FH Potsdam berufen worden

Frau Dr. Ulrike Wuttke hat zum 1. Januar 2023 den Ruf auf eine Professur  für Bibliothekswissenschaft mit dem Schwerpunkt Strategien, Serviceentwicklung, Wissenschaftskommunikation an der FH Potsdam angenommen. 

Sie studierte Niederländisch und Englisch (MA) an der Freien Universität Berlin und der Universität Amsterdam sowie Redaktionswissenschaft (M.A.) an der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2012 wurde sie an der Universität Gent mit einer Studie über die mittelalterliche niederländische Eschatologie promoviert. Anschließend schloss sie berufsbegleitend den MALIS-Studiengang mit einer Masterarbeit über infrastrukturelle Erfolgsfaktoren für Digital Humanities-Forschung an deutschen Hochschulen ab.

Dr. Ulrike Wuttke hatte zuvor am Fachbereich Bibliothekswissenschaft der FH Potsdam eine Vertretungsprofessur inne und bringt ihre langjährige informationswissenschaftliche Expertise mit besonderem Fokus auf Digital Humanities, Wissenschaftskommunikation und Forschungsdaten nun bereichernd in die Lehre und Weiterentwicklung des Studiengangs ein. Hierzu berichtet sie auch ausführlich auf ihrem englischsprachigen Blog: https://ulrikewuttke.wordpress.com/profile/.    

Zusätzlich übernimmt sie ab sofort auch die Studiengangsleitung im Studiengang Bibliothekswissenschaft.

Neben Prof. Dr. Claudia Frick (Berufung 2021) und Frau Prof. Dr. Anke Petschenka (Berufung 2022) ist dies bereits die dritte Berufung einer MALIS-Absolventin zur Professorin.

Die MALIS-Studiengangsleitung gratuliert herzlich und wünscht Frau Prof. Dr. Wuttke einen guten Start in ihrem neuen Aufgabenbereich!


  • Artikel "Kurs- und Beratungsangebot für Promovierende der Ingenieurwissenschaften" von Tina Grahl in der Zeitschrift Information - Wissenschaft und Praxis erschienen

Um die Anforderungen der Promotion bewältigen zu können, müssen Promovierende spezifische Kompetenzen aufbauen. Ein Kurs- und Beratungsangebot der Hochschulbibliothek kann dabei unterstützen, wenn es fachlich und am Bedarf der Zielgruppe ausgerichtet ist. Die Ausführungen von Tina GRahl veranschaulichen, wie die Konzeption und Umsetzung eines solchen Kurs- und Beratungsangebotes für Promovierende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen für angewandte Wissenschaften gestaltet werden können. Grundlage des in der Zeitschrift Information - Wissenschaft und Praxis (IWP) im Dezember 2022 erschienen Artikels bildet die Masterarbeit der Autorin mit demselben Titel, die an der TH Köln unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Inka Tappenbeck und Prof. Dr. Claudia Frick im Studiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft entstanden ist. Der Artikel ist unter https://doi.org/10.1515/iwp-2022-2250 abrufbar.


Michele Robrecht Michele Robrecht bei der Preisverleihung (Bild: Paul Englert)
  • Sonderpreis beim DINI-Wettbewerb 2021/22 für Michèle Robrecht

Im Rahmen der DINI-Jahrestagung fand die Preisverleihung zum studentischen Wettbewerb 2021/22 "Neustart! Gemeinsam hybrides Lernen gestalten" statt. Der von Michèle Robrecht eingereichte Beitrag "Studierende vs. Exmatrikulator. Online Escape Game zur Vermittlung von Informationskompetenz" erhielt einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro. 

Der Wettbewerb richtete sich an Studierende an Fachhochschulen und Universitäten. Gesucht wurden studentische Initiativen zum hybriden Lernen und zur Vernetzung.

In dem Escape Game müssen Studierenden am Fraunhofer IPT einen verrückten Professor stoppen, bevor dessen Exmatrikulator hochgefahren ist. Sie erhalten Hilfe von der mysteriösen FIM. Wer das ist, wissen sie nicht, aber sie gibt ihnen verschlüsselte Hinweise, die sie mit ihrer Informationskompetenz lösen können.

Online Escape Game als interaktiven Lernformate zeichnen sich durch hohe soziale Interaktion aus und können spielerisch Inhalte vermitteln. Durch eine virtuelle Durchführung werden sie zu einem Baustein hybriden Lernens.


Blick über Köln Blick aus der Rotunde über das abendliche Köln (Bild: Claudia Frick)
  • MALIS-Abschlussfeier 2022 am 1. Juli

Am 1. Juli durften wir unsere glücklichen MALIS-Absolventinnen und Absolventen der letzten Jahre verabschieden. Coronabedingt musste die Abschlussfeier 2020 und 2021 ausfallen. Herzlich eingeladen waren auch die Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen sowie die Dozentinnen und Dozenten und weitere Ehrengäste. Die Glückwunschkarten und kleinen Geschenke zum Abschluss des Studiums wurden von den beiden Studiengangsleiterinnen Frau Prof. Dr. Claudia Frick und Frau Prof. Dr. Inka Tappenbeck sowie von Studiengangskoordinatorin Frau Dorothee Heidebroek-Hofferberth überreicht.

Grußworte an die Absolventinnen und Absolventen wurden von Frau Prof. Dr. Ursula Wienen, Dekanin der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln, Frau Kathrin Kessen, Leitende Direktorin der ULB Düsseldorf, und Herrn Christian Schmid, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Köln, ausgerichtet. In einem unterhaltsamen Vortrag führte Herr Prof. Dr. Achim Oßwald durch die Geschichte des MALIS-Studiengangs. Die teilnehmenden Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2018 gestalteten einen kurzen Film mit Einblicken in das studentische Leben im MALIS-Studiengang.

Die Feier fand in der Rotunde hoch über den Dächern Kölns statt.


  • Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2023: 31. Juli 2022

Sie möchten sich für den MALIS-Studiengang bewerben? Reichen Sie bitte Ihre Unterlagen bis zum 31.7.2022 ein. Nähere Infos und die nötigen Formulare finden Sie hier


Bibliothekartag Michele Robrecht beim Vortrag (Bild: Dorothee Hofferberth)
  • Vortrag von Michele Robrecht, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie und MALIS-Studentin, auf dem Bibliothekartag 2022 in Leipzig

Präsentation: Der verrückte Professor. MALIS-Projekt zur Vermittlung von Informationskompetenz an Studierende

Im Online Escape Game »Der verrückte Professor« steht Professor Rernat-Dipling kurz davor, seinen Exmatrikulator in Betrieb zu nehmen. Nur vier Studierende können ihn noch stoppen. Sie erhalten Hilfe von einer mysteriösen Person, die leider gar nicht so leicht zu verstehen ist. Die Präsentation enthält einen knappe Zusammenfassung des Projekts und einen Einblick in eine mobiloptimierte Kurzversion, die die Teilnehmenden auf dem Bibliothekskongress spielen durften. Keine Angst vor #spoileralarm - die Screenshots sind zensiert!


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