Prof. Dr. Matthias Otten

Dr. phil.
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

Prof. Dr. Matthias Otten

Campus Südstadt
Ubierring 48
50678 Köln
Raum Raum 327 Postanschrift


  • Telefon+49 221-8275-3360

Sprechstunden

(Online) Sprechstunde im WiSe 2021-22 nach Vereinbarung Online (zoom)
Donnerstag, 12.00 bis 13.00 Uhr
Campus Südstadt, Ubierring 48, Raum virtuell über ZOOM oder persönlich nach Vereinbarung
Sprechstunden finden i.d.R. nach vorheriger Vereinbarung statt. Bitte setzen Sie sich also vor einem Besuch per Email mit mir in Verbindung, um den Termin und Ihr Anliegen zu klären. Dabei klären wir auch, ob der Termin online oder als Präsenztreffen stattfindet. Sofern Sie als Studierende eine Betreuung Ihrer Bachelor-Thesis / Master-Thesis durch mich planen oder klären wollen, bitte ich Sie, mir vor einem Gespräch zunächst eine schriftliche Information / ein Kurzexposé per Email zu senden, um Themenpassung und Rahmenbedingungen zu klären. Eine Betreuungszusage erfolgt erst auf dieser Basis.

Funktionen

  • Sprecher der Kompetenzplattform "Migration - Interkulturelle Bildung - Organisationsentwicklung"
  • Fakultätsbeauftragter für Internationalisierung
  • Sprecher der AG Internationalisierung im Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Aufgabenbereiche

  • Leitung der Kompetenzplattform "Migration - Interkulturelle Kompetenz - Organisationsentwicklung"

Lehrgebiete

  • Politikwissenschaft und Interkulturelle Bildung. Interkulturelle Bildungs- und Kommuikationsforschung, Teilhabeforschung / Disability Studies, Internationale Soziale Arbeit, Organisationsentwicklung, Qualitative Forschung

Forschungsgebiete

  • ParLink - Partizipative Lehre in der inklusionssensiblen Hochschule (2018-2021)
    ParLink untersucht mit rekonstruktiven Forschungsmethoden die Bildungspraxis von Menschen mit Lernschwierigkeiten (d.h. Menschen mit zugeschriebener geistiger Behinderung) als Bildungsfachkräfte in sozial- und erziehungswissenschaftlichen Studiengängen.
    ParLink Projektseite
  • MOGLI - Mobilitätsgenossenschaft lebensnah und Inklusiv (2021-2022)
    Die Mobilität von Menschen mit Behinderungen ist in den letzten Jahren stärker ins Blickfeld geraten. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) beinhaltet Regelungen, die das Recht auf selbstbestimmte Mobilität sichern sollen(Artikel 20 UN-BRK). Von einer allgemeinen Barrierefreiheit des öffentlichen Raumes und einer selbstbestimmten "Mobilität für alle" ist Köln allerdings noch weit entfernt. Dies soll durch die Initiierung einer sozialen Mobilitätsgenossenschaft als zivilgesellschaftliches Netzwerk verbessert werden. In vielen Lebensbereichen haben soziale Genossenschaften für eine sozialraumnahe, gemeinschaftsorientierte Daseins- und Grundversorgung eine lange Tradition und viele Vorteile (z.B. Baugenossenschaften, Einkaufsgenossenschaften, Elterninitiativen ...). Diese sollen auch für den Lebensbereich der Mobilitätsteilhabe als inklusionsorientierte Ressourcenstärkung auf lokaler Ebene erprobt werden. Die Angebote einer Mobilitätsgenossenschaft ersetzen dabei ausdrücklich nicht den individuellen Versorgungsbedarf, sondern sollen ergänzende Ressourcen und Teilhabewege erschließen, die gemeinsam effektiver nutzbar sind. Im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts würden im ersten Schritt mit verschiedenen Personen und Partnern ethnografische Fallstudien zur partizipativen Bedarfs- und Problemanalyse erstellt und Umsetzungsoptionen exploriert. In einem zweiten Schritt soll mit dem KSL eine materielle Förderung eines Organisationsmodells für eine Pilotphase konzipiert und mit einem Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Partnereinrichtungen realisiert werden.
  • weitere Projekte des Forschungsschwerpunkts und der Kompetenzplattform
    Informationen zu unseren Projekten finden Sie auf den Seiten des Forschungsschwerpunktes "Migration und Interkulturelle Kompetenz" sowie auf den Seiten der Kompetenzplattform "Migration - interkulturelle Bildung - Organisationsentwicklung"
    Link zum Forschungsschwerpunkt Migration und Interkulturelle Kompetenz
  • Otten, Matthias / Hempel, Sebastian (2022): Mehr Partizipation im Kontext rekonstruktiver Forschung: Erklärvideos als didaktischer Einstieg in die Forschung mit der Dokumentarischen Methode
    Forum Qualitative Sozialforschung FQS 23, 1
    Artikel im Open Access
  • Hempel, Sebastian & Otten, Matthias (2021): Partizipation als Element rekonstruktiver Forschung. Methodische Spannungen und forschungsethische Notwendigkeiten.
    In: Engel, Juliane/ Epp, André / Lipkina, Julia / Schinkel, Sebastian / Terhart, Henrike / Wischmann, Anke (Hrsg.): Bildung im gesellschaftlichen Wandel – Qualitative Forschungszugänge und Methodenkritik. Wiesbaden: Springer VS. S. 211-228.
    Buch als Volltext (open access)
  • Otten, Matthias (2021). Verständigung und / oder Resonanz? Hartmut Rosa’s Soziologie der Weltbeziehung in interkultureller Perspektive
    In: Nazarkiewicz, Kirsten / Schröer, Norbert (Hg.): Verständigung in pluralen Welten. Stuttgart: ibidem, S. 37-53.
  • Otten, Matthias (2020): Kategorisierung und Repräsentation: Methodologische Grenzerkundungen zur Forschung über Flucht und Behinderung.
    In: Brehme, D./ Fuchs, P./Köbsell, S./Wesselmann, C. (Hg.): Disability Studies in deutschsprachigen Ländern. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung. Weinheim: Juventa. S. 151-157.
    Buch als Volltext (open access)
  • Otten, Matthias (2020): Eine Frage der praxeologischen Balance: Fallinterpretationen zwischen qualitativer Forschung und professionsbildender Anwendung.
    Debatte: Beiträge zur Erwachsenenbildung. 3. Jg., Heft 1. S. 23-36.
    Verlagsseite (E-Book)
  • Otten, Matthias; Hempel, Sebastian; Masurek, Martina & Platte, Andrea (2020). „Die Blicke gehen alle nach vorne“ – Qualitative Rekonstruktion zum Anerkennungserleben von Bildungsfachkräften für Inklusion
    QfI - Qualifizierung für Inklusion, 2(4).
    Beitrag im open access
  • Otten Matthias (2019): Partizipative Forschung zur Teilhabe von geflüchteten Menschen mit Behinderung.
    In: Klomann V., Frieters-Reermann N., Genenger-Stricker M., Sylla N. (Hg.) Forschung im Kontext von Bildung und Migration. Springer VS, Wiesbaden. S. 181-194.
    Verlagsseite (E-Book)

Gesamtverzeichnis

  • Vorträge (Stand Jan. 2022)
    24.09.2021
    Liste der Vorträge als PDF
  • Einfach machen?! Vorschläge zu Anschlussfähigkeit und Zugänglichkeit rekonstruktiver Forschung für Menschen in marginalisierten Lebenslagen
    Kolloquium und Vortrag, gemeinsam mit Sebastian Hempel (HS RheinSieg) am Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung. Universität Magdeburg.
    26.01.2022 (18.00-20.00 Uhr)
    Vortrag (Online) 26.01.22 - Einfach machen...
  • Partizipative Forschung mit der Dokumentarischen Methode? Erklärvideos in einfacher Sprache als Beitrag zu inklusiver(er) Forschung.
    Vortrag und Workshop für Doktorandenkolloquium, Online) Institut für Soziologie, Ludwig Maximilian Universität München.
    13.01.2022
    Vortrag (online) 13.01.2022 - LMU München
  • 2. Bundesweiter Kongress Teilhabeforschung
    16.-17.09.2021 in Münster
    Teilhabeforschung 2021
  • Zwischen Abstand und Augenhöhe. Erfahrungsräume partizipativer Lehre und Forschung Digitale Tagung
    Die Tagung stellt die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts "ParLink" vor. Die Veranstaltung wurde auch methodisch konsequent barrierearm und inklusiv gestaltet. Ergebnisse und Vorträge sind im ParLink Ergebnis- und Erfahrungspool abrufbar.
    21.05.2021
    ParLink Fachtagung 2021
  • 8th Annual Conference of ALTER (European Society for Disability Research) in Köln
    Die 8. Jahreskonferenz der European Society for Disability Research findet am 5./6 September 2019 unter Beteiligung der Kompetenzplattform "Migration, Interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung" in Köln statt.
    5./6. September 2019 in Köln
    ALTER European Disability Research Conference 2019
  • 1. Kongress der Teilhabeforschung 2019
    Das bundesweite Aktionsbündnis Teilhabeforschung besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Menschen mit Behinderungen und ihren Interessenvertretungen, Fachgesellschaften, Instituten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden und weiteren Zusammenschlüssen. Rund 140 Organisationen und Einzelmitglieder sind derzeit zusammengeschlossen. Der Kongress der Teilhabeforschung bringt Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgemeinschaften zusammen, um T eilhabeforschung als interdisziplinäres Forschungsprogramm zu profilieren.
    26.-27.09.2019 in Berlin
    Call for Paper Kongress Teilhabeforschung 2019
  • Fachtagung : Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen
    Die Tagung fokussierte die Schnittstellen von bürgerschaftlichem Engagement und professioneller Sozialer Arbeit. Um die damit verbundenen Themen perspektivenreich zu diskutieren, trafen sich rund 150 Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Wissenschaftler*innen sowie Verantwortliche aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Medien und Politik zu einer Tagung an der Technischen Hochschule Köln.
    10.11.2016
    Fachtagung 2016
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
    Die DGSA widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür vielfältige Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre.
    DGSA
  • Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) - Sektion Bildung und Erziehung
    DGS Sektion Bildung und Erziehung
  • Bundesweites Aktionsbündnis Teilhabeforschung
    Das Aktionsbündnis will eine interdisziplinäre Teilhabeforschung profilieren, welche die Verwirklichung der Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen in den Blick nimmt. Dazu soll ein Forschungsprogramm „Teilhabeforschung“ initiiert werden, das systematische Erkenntnisse über Maßnahmen und Strategien zur Verbesserung der Teilhabe beeinträchtigter Menschen liefert.
    Teilhabeforschung
  • Alter - European Society for Disability Research
    Alter ESDR is an international society dedicated to the advancement of interdisciplinary research in social sciences and humanities in the area of disabilities. Particular emphasis is placed on the plurality of scientific approaches and knowledge (theoretical, applied, grounded on the experience of disability) provided by this research area.
    ALTER
  • Hochschulverband für Interkulturelle Studien (IKS)
    Der Hochschulverband für Interkulturelle Studien e.V. (IKS) versteht sich als Netzwerk von Hochschulen und Hochschulangehörigen, die zum Themenspektrum "Intercultural Studies" forschen und lehren. Zur Zeit sind 34 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im IKS vertreten.
    IKS Verband
  • Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit
    Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit
  • ORCID ID
    https://orcid.org/0000-0001-5810-090X
    ORCID
Stand 2021 Kurzbiografie Matthias Otten
Kurzbiografie Otten

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