Prof. Dr. Julia Zinsmeister

Dr. jur.

Sprechstunden

Sprechstunde in der Vorlesungszeit
Mittwoch, 11.30 bis 13.30 Uhr
Campus Südstadt, Ubierring 48, Raum 329
In der vorlesungsfreien Zeit nur nach Vereinbarung. Die Beratung von Studierenden mit Erkrankung und Behinderung erfolgt vertraulich!

Funktionen

  • Beauftragte der Fakultät für Studierende mit psychischen Beeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen
  • Stellvertretende Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses der Fakultät 01
  • Mitglied des Fakultätsrats der Fakultät 01

Beauftragungen

  • Prüfungsangelegenheiten (stellv.)

Lehrgebiete

  • Zivil- und Sozialrecht Sozialverwaltungs- und Organisationsrecht; Recht der Kinder- und Jugendhilfe; Reha- und Teilhaberecht; Antidiskriminierungsrecht; Berufsrecht der Sozialen Arbeit

Forschungsgebiete

  • Antidiskriminierungsrecht mit Schwerpunkt mehrdimensionale Diskriminierung (Intersektionalität)
  • Disability Studies, Inklusions- und Teilhabeforschung
  • Recht der Geschlechterverhältnisse
  • Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) und angrenzende Rechtsgebiete
  • Das Recht auf Privatheit, Schutz der Reproduktionsfreiheit, Rechtsfragen der sexuellen Selbstbestimmung, Familienplanung und Elternschaft
  • Rechtsschutz gegen sexualisierte und häusliche Gewalt und Gewalt in Institutionen

+Projekte / Kooperationen

  • Schutz der Freiheits- und Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Erziehungs- und Eingliederungshilfe. Auftraggeber: Landschaftsverband Rheinland - Landesjugendamt. Laufzeit: 07/2014 - 02/2016
    Ziel des Projekts war die Klärung des normativen Rahmens, innerhalb dem sich freiheitsbeschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe bewegen und pädagogischen Fachkräften eine rechtlich-ethische und fachliche Orientierung zu geben, wie sie die Rechte der Kinder im Alltag wahren, ihre individuelle Förderung gewährleisten und deren Autonomiebestreben und Schutzbedürfnis gleichermaßen Rechnung tragen können. Es galt zudem, eindeutige und objektivierbare Mindestanforderungen an die Erteilung einer Betriebserlaubnis für Intensivangebote unter freiheitsbeschränkenden und - entziehenden Bedingungen zu beschreiben. Hierbei wurde den Ergebnissen der Wirkungsforschung Rechnung getragen. Mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe von Vertreter*innen der pädagogischen und aufsichtsbehördlichen Praxis wurde für den LVR das Positionspapier “Förderung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und der Schutz ihrer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte - Positionspapier des Landesjugendamts Rheinland für Jugendämter, Kinder und Jugendliche und ihre Personensorgeberechtigten sowie für Träger von stationären Einrichtungen im Sinne der §§ 45 ff SGB VIII” entwickelt.
    Positionspapier des LVR
  • Vorstudie zur Evaluation des SGB IX (Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales) Laufzeit 01/2013 - 10/2013
    in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung und Sozialpolitik (ISG) Köln und Prof. Dr. Claudia Hornberg, Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld,
    Vorstudie SGB IX
  • Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen (im Auftrag des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Laufzeit: 03/2009-07/2011
    Universität Bielefeld (Projektleitung/Koordination): Dr. Monika Schröttle, Prof. Dr. Claudia Hornberg, Sandra Glammeier (wiss. Mitarbeiterin) in Kooperation mit: Prof. Dr. Cornelia Helfferich (Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut (SoFFI F), Evangelische Hochschule Freiburg (EFH), Freiburg i. Br.); Prof. Dr. Barbara Kavemann (Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut (SoFFI F), Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin; Dr. Henry Puhe (SOKO Institut GmbH Sozialforschung und Kommunikation, Bielefeld); Dr. Brigitte Sellach (Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung e.V., Frankfurt am Main); Prof. Dr. Julia Zinsmeister (Fachhochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut für Soziales Recht, Köln).
    Studie Langfassung
  • Schwere Grenzverletzungen durch Geistliche und weltliche Mitarbeiter zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen am Aloisiuskolleg Bonn Bad-Godesberg in der Zeit von 1950 - 2010 (Auftraggeberin: Deutschen Provinz der Jesuiten) Laufzeit: 07/2010 - 02/2011
    unter Mitwirkung von RAin Petra Ladenburger (Lecturer FH Köln) und Dipl.Päd. Inge Mitlacher
    Abschlussbericht
  • Staatliche Unterstützung behinderter Mütter und Väter bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages. (Auftraggeberin: Netzwerk behinderter Frauen e.V., Berlin) 2006
    Gutachten
  • „SELBST“ Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins für behinderte Mädchen und Frauen nach § 44 SGB IX (Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Laufzeit 2003 - 2006
    Projektträger: Friederike-Fliedner Institut Düsseldorf und der Deutschen Behindertensportverband. Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Kühnert, Prof. Dr. Degener, Dr. Julia Zinsmeister (stellvertr.)
    SELBST Abschlussbericht
  • Rechtliche Maßgaben und Grenzen der Sexualassistenz und Sexualbegleitung (Auftraggeber: pro familia Bundesverband e.V), 2005
    erschienen in pro familia (Hrsg.): Expertise. Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderungen, Frankfurt am Main Eigenverlag 2005
    Expertise. Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderungen
  • Rechtsanalyse der Situation behinderter Frauen in der Rehabilitation und angrenzenden Rechtsgebieten (Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)Laufzeit: 2000 – 2003
    Projektträger: Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter bifos e.V..Kassel Projektergebnisse: Erarbeitung von Entscheidungshilfen für das BMFSFJ in laufenden Gesetzgebungsvorhaben (SGB IX, BGG, E-ZAG, GVG, Sexualstrafrechtsreform)
  • Kooperationen
    Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter e.V., Kassel Bundesakademie für Kirche und Diakonie, Berlin Bundesverband pro familia e.V., Frankfurt/M. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin Dissens e.V., Institut für Bildung und Forschung, Berlin Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium, Technische Universität Dortmund Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld Forum e.V., Hamburg Frauen streiten für ihr Recht e.V., Frankfurt/Main Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung e.V., Frankfurt/Main Heilpädagogik im Netz e.V. Köln Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung des Deutschen Jugendinstituts, München Institut für Sexualpädagogik e.V., Dortmund Institut für Sozialforschung und Sozialpolitik (ISG), Köln Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V., Berlin Kölner Arbeitslosenzentrum e.V. Landschaftsverband Rheinland - Landesjugendamt Mensch zuerst e.V., Kassel Ministerium für Arbeit, Integration, Soziales Nordrhein-Westfalen Mobile e.V.. Dortmund Netzwerk Art.3 e.V., Berlin Recht Würde Helfen e.V. – Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V., Berlin SOKO Institut GmbH, Sozialforschung und Kommunikation, Bielefeld Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsinstitut Freiburg/Berlin Strategien gegen sexualisierte Gewalt, Fortbildung - Beratung – Prävention, Köln Weibernetz - Bundesinteressenvertretung behinderter Frauen e.V., Kassel Zentrum für Disability Studies, Hamburg Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Köln e.V.

+Publikationen

Schriftenverzeichnis Stand 9/2017

+Mitgliedschaften

  • Deutscher Sozialrechtsverband e.V.
    http://www.sozialrechtsverband.de/
  • Deutscher Juristinnenbund e.V
    http://www.djb.de/
  • Netzwerk Artikel 3 e.V.
    http://www.nw3.de/
  • Fachausschuss „Rehabilitation und Teilhabe“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.
    Wissenschaftliches Mitglied
    DV Fachausschuss Rehabilitation und Teilhabe
  • wissenschaftlicher Beirat zur Aufarbeitung der Missbrauchsvorfälle an der Odenwaldschule (2/2013 - 04/2017)
  • AKTIF – Akademiker/innen mit Behinderungen in die Teilhabe- und Inklusionsforschung
    Mitglied des wissenschaftlichen Beirats
  • wissenschaftlicher Beirat der Vorstudie für eine Repräsentativ-Befragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Auftraggeber: BMAS) Laufzeit 2013 - 2015
    Wissenschaftliche Leitung: Dr. Monika Schröttle, Institut für empirische Soziologie (IfeS) an der Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld
  • ständiges beratendes Mitglied des Inklusionsbeirats der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (seit 12/2012)
  • TRAU DICH! Bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) - beratendes Fachgremium
    BzGA
  • wissenschaftlicher Beirat des Berliner Netzwerks gegen sexuelle Gewalt (seit 11/2012)
  • Runder Tisch der Bundesregierung gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen, Arbeitsgruppe III „Forschung und Lehre“ (2010 - 2012)
  • ISP - Institut für Sexualpädagogik e.V., Dortmund, Wissenschaftlicher Beirat (2009 - 2014)

+Lebenslauf

Seit 5.10.2006 Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln (jetzt Technische Hochschule Köln)
Professorin für Zivil- und Sozialrecht
2005 – 2006 Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln
Vertretungsprofessur für Zivil- und Sozialrecht
2005 juristische Promotion an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
bei Prof. Dr. jur. Sacksofsky M.P.A. Thema: Mehrdimensionale Diskriminierung
2004 – 2005 Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum
Vertretungsprofessur für Sozialrecht und Behindertenrecht (Vertretung Prof. Dr. Degener, LLM)
2000 - 2003 Forschungsprojekt im Auftrag des BMFSFJ (Projektträger: bifos): Rechtsanalyse der Situation behinderter Frauen in der Rehabilitation und angrenzenden Rechtsgebieten“
Rechtsanwältin in eigener Kanzlei
1999 – 2000 Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum
nebenberufliche Lehrbeauftragte für Rechtsgrundlagen der Sozialen Arbeit und Behindertenrecht
1997 – 2000 Anwaltsbüro Kuth, Wagler, Sieben in Nürnberg
Rechtsanwältin
1996 Zweite Juristische Staatsprüfung (JPA München)
1994 Erste Juristische Staatsprüfung (JPA München)
Juristisches Referendariat am OLG Nürnberg und in Berkeley, USA
- Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität zu Berlin und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
1969 Geboren in Stuttgart
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