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Studiengangsmanager

Prof. Dr. Thomas Münster

Informatik und Ingenieurwissenschaften

Produktdesign und Prozessentwicklung (Master) – Inhalte

Zwei Studenten präsentieren selbst entwickelte Elektro-Fahrräder (Bild: Manfred Stern/FH Köln)

„Innovationen umsetzen und intelligent vermarkten” – mit dieser Überschrift bieten vier Einrichtungen der Fachhochschule Köln diesen innovativen, interdisziplinären Masterstudiengang an: das Institut für Produktentwicklung, Produktion und Qualität, das Institut für Werkstoffkunde, das Betriebswirtschaftliches Institut Gummersbach und die Köln International School of Design.

Produktdesign und Prozessentwicklung: kreativ und wirtschaftsbezogen

In diesem Studiengang können sich herausragende Absolventinnen und Absolventen der Breiche Maschinenbau, Design oder Wirtschaftsingenieurwesen interdisziplinär austauschen und in grenzüberschreitenden Industrieprojekten mitarbeiten.

Der drei- oder viersemestrige Studiengang bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine enge Zusammenarbeit mit den jeweils anderen Disziplinen. Dadurch können die Absolventinnen und Absolventen in einer späteren Tätigkeit unterschiedliche Spezialistinnen und Spezialisten  verstehen und führen, z. B.  in gemischten Arbeitsgruppen. Im ersten Semester arbeiten die Studierenden, die jeweils unterschiedliche Ausbildungswege hinter sich haben, intensiv in einem großen Projekt zusammen. So werden Wissen und Lösungsstrategien zwischen den Disziplinen ausgetauscht. Die Wahlmöglichkeiten im zweiten Semester ermöglichen die individuelle Ausprägung eines Schwerpunktes, der im dritten Semester vertieft und schließlich mit der Masterarbeit abgeschlossen wird. Mit der hier angebotenen interdisziplinären Ausbildung können Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter zukünftig Projekte in den Unternehmen ganzheitlich bewältigen.

Studienziele Produktdesign und Prozessentwicklung

Produktdesign und Prozessentwicklung sind wesentliche Faktoren entwickelter Volkswirtschaften zur Überlebenssicherung. Hier hat Deutschland noch Nachholbedarf, es braucht  die Förderung disziplinübergreifenden Denkens. Zwischen den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Betriebswirtschaft geschieht das seit langem mit gutem Erfolg, zwischen den  Ingenieurwissenschaften und dem Designprozessen ist dies bisher eher weniger der Fall. Das Studium ist  projektorientiert, die meisten Credits erhält man in Projekten bzw. Fallstudien, die interdisziplinär (Maschinentechnik, Betriebswirtschaft, Design, Materialwissenschaften) durchgeführt werden. Zusätzlich sind Spezialisierungsvorlesungen verpflichtend.

Der Masterstudiengang „Produktdesign und Prozessentwicklung” zielt ab auf die integrale Vermittlung aller Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Entwicklung von Produkten vom Design bis zum  Fertigungsprozess erforderlich sind. Dazu kommen die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse einschließlich Marktforschung,  Kostenrechnung, absatzfördernden Maßnahmen und dem Controlling. Das ganzheitliche Verständnis der Produkt- und Prozessentwicklung ist gerade für die mittelständische Industrie besonders wichtig, es umfasst die Analysemethoden des Abnehmermarktes über die Ideenfindung bis hin zur technischen Umsetzung mit qualitätssichernden Maßnahmen.

Inhalte und Schwerpunkte

Interdisziplinäre Ausbildung und Anwendung von Fähigkeiten sind das Kennzeichen der Industrieländer. Fortschrittliche Unternehmen müssen visionäre Ideen entwickeln, disziplinenübergreifende Projekte koordinieren, Spezialistinnen und Spezialisten unterschiedlichster Fachrichtungen organisieren und im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel effizient einsetzen. Dies setzt Verständnis der Fachrichtungen und Führungsfähigkeit voraus.

Bei dem Masterstudiengang stellen Gastreferenten u.a. auch die Möglichkeiten vor, Kreativitätsprozesse in Gang zu bringen, sie sind auch Thema von Vorlesungen und wissenschaftlichen Seminaren. Im Rahmen von Gruppenarbeiten können die Studierenden  Forschungsansätze selbst verifizieren.

1. Semester

Modul BWL I

  • Marketing I (insb. Marktforschung)
  • Unternehmensführung
  • Business Engineering
  • Querschnittsqualifikation
  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Betriebliche Informatik / Datenbanken

Modul Technik I

  • Produktentwicklung
  • Ergonomie
  • Energieeffiziente Produktion
  • Produktion und Logistik
  • Innovative Werkstoffe
  • Qualitätsmanagement im Betrieb

Modul Design I

Design im soziokulturellen Kontext Sowie ein großes Projekt, das die Schwerpunkte
BWL, Design und Technik abdeckt (inkl. Ringvorlesung).

2. Semester

Pflichtmodul „Skills”

  • Corporate Identity / Typografie und Layout
  • Designmanagement
  • Produktdesign / Designkonzepte
  • Knowledgemanagement + Humanressources
  • Technische Anwendungen der modernen Physik

Wahl Modul I Technik II

  • Planung und Gestaltung von Montagesystemen
  • Virtuelle Prozessplanung
  • Rapid Prototyping
  • Innovativer Werkstoffeinsatz
  • CAD-Techniken und Schnittstellen

Wahl Modul II Design II

  • Design für Prototyping
  • Service Design
  • Interfacegestaltung / Produktionstechnologien
  • Design und Ökologie
  • Werkstoffauswahl nach ästhetischen Kriterien

Wahl Modul III BWL II

  • Unternehmensgründung und Entrepreneurship
  • Investitionsrechnung
  • Marketing (Absatzpolitik)
  • Intercultural Management
  • Führung und Innovation
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