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Prof. Dr. Alexander Michael Lechleuthner

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Verbundprojekt RiKoV geht erfolgreich als Leuchtturmprojekt des BMBF zu Ende

Abschlussübung im Projekt RiKoV (Bild: Steyer/IRG)

Nach mehr als drei Jahren konnten das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG) der TH Köln und die weiteren Projektpartner die Ergebnisse des Forschungsprojekts RiKoV, welches die Prävention von Terrorismus zum Ziel hatte, im Abschlussworkshop vorstellen und somit das Projekt erfolgreich abschließen.

Am 26. und 27. Januar fand der RiKoV-Abschlussworkshop an der Universität der Bundeswehr in München (UniBw) statt. Das IRG schließt damit seine Forschungsergebnisse im Bereich der Vulnerabiltitätsforschung und der Wirkung von Sicherheitsmaßnahmen gegenüber terroristische Vorfälle im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ab.

In seiner Einführungsrede fasste der Projektkoordinator Prof. Pickl, UniBw, zusammen, dass das Thema Terrorismus zunehmend an Bedeutung und Wichtigkeit in der Politik und in der Gesellschaft gewinnt.  Somit wurde mit dem Projekt RiKoV ein guter Grundstein für weitere Forschungsarbeiten zum Terrorismus im öffentlichen schienengebunden Personenverkehr im Forschungsprojekt gelegt.

An diesem Abschlussworkshop wurden die TH Köln durch Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu,  Andreas Lotter und Florian Steyer vertreten. In seinem Statement stellte Prof. Mudimu fest, dass das Projekt RiKoV für die TH Köln in drei Aspekten sehr gewinnbringend war. Erstens wurden mit der Entwicklung von Vulnerabilitätsmethoden, der Durchführung von Planübungen und der realen Großübungen am 30. Und 31. Mai 2015 an der U-Bahn-Haltestelle „Bonner Wall“ die Expertise des IRG erweitert und der breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Zweitens hat die TH Köln durch das Projekt RiKoV ihren Bildungsauftrag in einer besonderen Art und Weise wahrgenommen, da mehr als zehn Bachelorarbeiten, mehrere Masterprojekte, drei Masterthesen, zwölf peer-reviewed Publikationen und eine Doktorarbeit im Rahmen dieses Projekts erfolgreich durchgeführt wurden. Drittens wurden das Labor für Großschadensereignisse unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner und das Labor für Kommunikations- und Datensysteme unter der Leitung von Prof. Mudimu in diesem Projekt eingebunden und weiterentwickelt. Anschließend wurden die Ergebnisse der oben erwähnten realen Großübungen von Herrn Lotter ausführlich präsentiert. In zwei Realübungen wurde hier zusammen mit den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und den Kölner Behörden ein terroristischer Anschlag in der U-Bahn-Haltestelle „Bonner Wall“ simuliert. Diese Übungen wurden von allen Projektpartnern als ein Höhepunkt des Forschungsprojektes RiKoV gesehen.

Prof. Mudimu beim Vortrag auf dem AbschlussworshopProf. Mudimu beim Vortrag auf dem Abschlussworshop (Bild: Steyer/IRG)

Neben dem Projektträger VDI als Vertreter des BMBF nahmen alle weiteren Projektpartner und assoziierten Partner an diesem Abschlussworkshop teil, wo sie ebenso ihre Ergebnisse präsentiert hatten. Darunter sind folgende Partner zu nennen: Die Universität der Bundeswehr (UniBw), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Airbus Defence und Space, Deutsche Bahn AG, Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), usw.

Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen nun in das sich sowohl zeitlich als auch inhaltlich nahtlos anschließende Forschungsprojekt RE(H)STRAIN. Hier wird die Resilienz des Deutsch-Französischen Hochgeschwindigkeitsnetzes gegenüber Terrorismus in den kommenden zwei Jahren erforscht.

Die Teilnehmer des Abschlussworkshops im Forschungsprojekt RiKoVDie Teilnehmer des Abschlussworkshops im Forschungsprojekt RiKoV (Bild: Universität der Bundeswehr München)

Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme befasst sich mit allen technischen und organisatorischen Elementen der operativen Gefahrenabwehr zur Rettung von Menschen, der Erkennung von Gefahren und deren Abwehrplanung, wie etwa behördliches und betriebliches Risiko- und Krisenmanagement sowie soziale und methodische Kompetenzen für Führungskräfte. In Verbundforschungsprojekten stehen die wissenschaftliche Analyse und das Bereitstellen von Anwenderexpertise im Vordergrund.

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