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Besondere Merkmale

Umsetzung der im Kinderbildungsgesetz vorgeschiebenen Grundlagen

Reflexion der eigenen päd. Arbeit und Weiterentwicklung der beruflichen Identität

Kontakt

Clara Euler

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Weiterbildungsmanagerin

Ilona Arcaro

Ilona Arcaro

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Fachkraft für Frühpädagogik U3 - Zertifikatslehrgang

Bild Zertifikatlehrgang Fachkraft für Frühpädagogik U3 (Bild: TH Köln)

Damit sich Kinder unter drei Jahren in Kindertagesstätten vollends entfalten, brauchen sie ein Bildungs- und Betreuungsangebot, das optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. In der berufsbegleitenden Weiterbildung zur Fachkraft für Frühpädagogik U3 erfahren Sie, wie Sie Kleinstkinder in ihrer Entwicklung professionell begleiten und unterstützen.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung Fachkraft für Frühpädagogik U3 
Termin Lehrgang 102191
18. - 20.02.2019
01. - 03.04.2019
13. - 15.05.2019
24. - 26.06.2019
07. - 09.10.2019
Anmeldeschluss: 09.01.2019

Zeit: 09:30 - 16:30 Uhr

Lehrgang 102182
23. - 25.04.2018
04. - 06.06.2018
25. - 27.06.2018
08. - 10.10.2018
05. - 07.11.2018
 
Dauer 15 Seminartage 
Arbeitsaufwand 120 Unterrichtseinheiten Präsenzzeit + ca. 30 Stunden Selbststudium.
Im Selbststudium sind Zeiten u. a. für Modulaufgaben, Beobachtungs- und Reflexionsaufgaben und Videoanalysen vorgesehen. 
Zielgruppe Staatl. anerkannte Erzieher*innen
Leitungen von Kindertagesstätten
Kindheitspädagog*innen (B.A.)
Sozialpädagog*innen (B.A.)
Sozialarbeiter*innen (B.A.) 
Abschluss Hochschulzertifikat "Fachkraft für Frühpädagogik U3" 
Ort Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung, Gustav-Heinemann-Ufer 54, 50968 Köln 
Teilnehmerzahl max. 20 
Wissenschaftliche Leitung Dr. Marjan Alemzadeh 
DozentIn Petra Best (M.A. Kommunikationswissenschaftlerin und Kindheitsforscherin)
Katrin Betz (Dipl.-Pädagogin)
Renate Ernst (Dipl.-Sozialpädagogin)
Angela Franzen (Dipl. Ing. Architektin und B.A. Kinheitspädagogin)
Kathrin Meiners (Sonderpädagogin)
Diana Rosenfelder (Dipl.-Pädagogin)
 
Dozent*innenprofile
Kosten 1.790  Finanzierungsmöglichkeiten
Flyer siehe  Flyer Fachkraft Frühpädagogik (pdf, 54 KB)
Anmeldung Lehrgang 102191  Anmeldeformular 102191 (pdf, 203 KB)
Interessentenliste Gern informieren wir Sie über neue Termine  Interessentenliste für die Weiterbildung "Fachkraft für Frühpädagogik U3"
Bildungsurlaub Für diese Weiterbildung können Sie Bildungsurlaub u.a. in NRW, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Saarland in Anspruch nehmen. 

+ Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung:

• gestalten Sie den Übergang von der Familie in die Einrichtung fachlich fundiert unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien sowie auf Basis pädagogischer Eingewöhnungsmodelle.

• verfügen Sie über umfangreiches Fachwissen über „frühkindliche Bildungs- und entwicklungsprozesse“ und sind mit den neuesten Forschungsergebnissen auch in der Bindungsforschung vertraut.

• wissen Sie um die Bedeutung feinfühliger Interaktionen (insbesondere in Pflegesituationen) und kennen sowie reflektieren vielfältige Möglichkeiten, Alltagssituationen partizipativ zu gestalten und Inklusion zu unterstützen und zu fördern.

• erschließen Sie sich auf der Grundlage von wahrnehmenden Beobachtungen die kontextbezogenen Themen der Kinder und gestalten Ihre pädagogische Arbeit entsprechend.

• wissen Sie wie man Bildungsprozesse dokumentiert, um sie für Eltern, Kinder und Kolleg*innen transparent zu machen.

• kennen Sie die Bedeutung frühkindlicher Kommunikations- und Interaktionsprozesse (Eltern-Kind, Fachkraft-Kind und Kind-Kind) für die Entwicklung eines Selbstempfindens.

• besitzen Sie ein theoretisch fundiertes Wissen zu kindlichen Spracherwerbsprozessen und Aneignungsstrategien aus entwicklungspsychologischer und linguistischer Perspektive.

• wenden Sie Prinzipien einer systematischen und alltagsintegrierten, sprachlichen Bildung (nach dem DJI-Konzept) an.

• gestalten Sie pädagogische Situationen bewusst und stellen vielfältige, bildungsanregende, sinnliche Materialien zur Verfügung, die der kindlichen Lust am Lernen gerecht werden und vielfältige Bildungsprozesse zulassen.

+ Lerninhalte und Aufbau

Sie erhalten einen umfassenden Überblick über bindungstheoretische, kindheitspädagogische, entwicklungspsychologische und linguistische Grundlagen. Videobeispiele zeigen Ihnen, wie Sie als Bezugsperson in alltäglichen Situationen feinfühlig mit Kleinstkindern interagieren. In Übungen bekommen Sie ein Gespür dafür, kindliche Signale und Bedürfnisse richtig zu deuten und adäquat zu beantworten sowie den Übergang von der Familie in die Einrichtung individuell und ressourcenorientiert zu gestalten.

Durch wahrnehmendes Beobachten lernen Sie kindliche Bildungsprozesse sensibel zu erfassen und Räume sowie Materialien so zu gestalten, dass Sie Themen und Interessen der Kinder aufgreifen und ihre Neugierde wachhalten, um ihren Explorationsdrang zu unterstützen, die Welt zu entdecken. Sie lernen Bedingungen zu schaffen, durch die es allen Kindern im Sinne der Inklusion möglich ist, an den Bildungs- und Betreuungsangeboten der Einrichtung teilzunehmen und mit denen Sie Kinder ermutigen, das Geschehen in der Kita partizipativ mitzugestalten.

In allen Lernphasen werden Sie von den Dozierenden der Weiterbildung unterstützt und fachlich begleitet.

Modul 1
Den Übergang von der Familie in eine Kindertagesstätte professionell gestalten
(geleitet von Marjan Alemzadeh)

Modul 2
Grundlagen der frühkindlichen Bildungsarbeit
(geleitet von Katrin Betz und Renate Ernst)

Modul 3
Frühkindliche Bildungsprozesse beobachten und dokumentieren
(geleitet von Diana Rosenfelder)

Modul 4
Pädagogische Situationen bewusst gestalten
(geleitet von Kathrin Meiners und Angela Franzen)

Modul 5
Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten
(geleitet von Petra Best)

+ Studien- und Prüfungsleistungen

Modulbegleitende Aufgaben

+ Lernorganisation

Ein erfahrenes Dozent*innenteam vermittelt Erkenntnisse aus Forschung und Praxis. Ein abwechslungsreiches Methodenrepertoire, das Einbringen eigener Fragestellungen und Praxisbeispiele sowie Übung anhand von vielen Aufgaben führen zu einem nachhaltigen Wissenstransfer. Es findet eine kontinuierliche Prozessbegleitung durch alle Module statt. Durch die modulbegleitenden Aufgaben kann das Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt und in der Gruppe reflektiert werden.


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