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Studiengangsleitung

Prof. Dr. Ursula Kleinert

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften (WI)

Prof. Dr. Volker Mayer

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften (WI)

Wirtschaftsrecht (Bachelor) – Studieninhalte

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsrecht (LL. B.) bietet Studierenden im Bereich Wirtschaftsrecht, Betriebswirtschaftslehre mit quantitativen Methoden und Soft Skills in sechs Semestern eine ausgezeichnete Grundlage für die spätere Karriere.

In den ersten vier Semestern erlangen die Studierenden die Basiskompetenzen in Wirtschaftsrecht, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaftslehre und quantitative Methoden. Des Weiteren erlangen die Studierende fächerübergreifende Kompetenzen. Im fünften und sechsten Semester wählen die Studierenden entsprechend ihren Neigungen und Interessen zwei Schwerpunkte aus einem Portfolio von fünf Schwerpunkten aus. Sie runden damit Ihre Kompetenzen differenziert ab.

Basiskompetenzen

Um Studierenden die breitgefächerten Fachkompetenzen im Grundstudium effektiv zu vermitteln, sollten sie der vorgeschlagenen Struktur folgen.
Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsrecht (LL. B.) bildet ein Gesamtsystem, in dem die Studierenden anwendungsorientierte fundierte Fachkompetenz erlangen. In den ersten vier Semestern erwerben die Studierenden  wirtschaftsrechtliche und betriebswirtschaftliche Basiskompetenzen.

  • Im ersten Semester werden Basiskompetenzen im Bereich Recht, Wirtschaftsprivatrecht, Öffentliches Recht sowie Betriebswirtschaftslehre und  Volkswirtschaftslehre gelegt.
  • Im zweiten Semester folgen Basiskompetenzen in den Bereichen Rechtsformwahl, Europarecht, Unternehmensrecht, Steuern, Grundlagen des Rechnungswesens und quantitativen Methoden.
  • Im dritten Semester legen Vertiefungen in Zivilrecht (mit Handels-, Familien und Erbrecht); Wettbewerbs-, Kartell und Prozessrecht; Vertragsgestaltung, Verhandlungstechnik, Konflikt- und Legal Management und Grundlagen im Bereich externes Rechnungswesen  sowie Rechtsenglisch das Fundament für das weitere Studium.
  • Im vierten Semester folgen Insolvenz- und Wirtschaftsstrafrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Vertiefung in Wirtschaftsrecht (insbesondere Unternehmensrecht) sowie Finanz- und Investitionsmanagement und Personalmanagement und Arbeitsrecht und runden so das Profil der Studierenden ab.

Sie wenden hierzu das erlernte theoretische Wissen auf Praxisbeispiele an (Transferkompetenz). Des Weiteren erhalten die Studierenden spezielle Unterrichtseinheiten zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit und zum Präsentieren. Ebenso werden sie bei der Erstellung von Präsentationen und Hausarbeiten wiederholt von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und TutorInnen betreut. Sie können die notwendige wissenschaftliche Literatur recherchieren, lesen, verstehen sowie wissenschaftlich darstellen und zitieren.  Im Anschluss daran, sind sie in der Lage ihre Arbeitsergebnisse vor Publikum zu präsentieren. Zusätzlich können sie sich selbst reflektieren, aber auch die Leistungen anderer bewerten. Die Studierende verfügen somit über:

  • methodisches Grundlagenwissen der jeweiligen Fachdisziplin
  • die Fähigkeit eine formal korrekte wissenschaftliche Arbeit und Präsentation zu erstellen
  • Selbst-, Sozial und Reflexionskompetenz
  • Präsentations- und Diskussionsfähigkeit
  • Kommunikationsfertigkeit

Vertiefende Kompetenzen/Differenzierung

Im fünften und sechsten Semester wählen die Studierenden zwei Schwerpunkte aus folgenden fünf Schwerpunkten aus:

  • Betriebliche Steuerlehre
  • Internationales Wirtschaftsrecht
  • Personalmanagement und Arbeitsrecht
  • Recht der Finanzdienstleistungen
  • Externes Rechnungswesen

Die Schwerpunktfächer umfassen jeweils 16 Semesterwochenstunden. Diese setzen sich
aus 4 Modulen von jeweils 4 Semesterwochenstunden zusammen. Für jedes erfolgreich
absolvierte Modul erwerben die Studierenden 6 Credit Ponits. In jedem Schwerpunktfach gibt es Pflichtmodule, die belegt werden müssen. In einigen Schwerpunktfächern besteht die Möglichkeit neben den Pflichtmodulen Wahlpflichtmodule zu belegen.

Abschlussarbeit

Im sechsten Semester wird die Abschlussarbeit angefertigt. Mit der Abschlussarbeit wird die Kompetenz zum wissenschaftlichen Arbeiten abschließend überprüft.
Praxisnah, fachlich detailliert und fachübergreifend: aktuelle Themen für Abschlussarbeiten gibt es viele.  Studierende wenden Fachkompetenzen an, nutzen die erlernten Soft Skills und das alles am besten angewendet an einem Praxisbeispiel.

Auslandssemester

In einem Auslandsemester können die Studierenden ihre interkulturellen und sprachlichen Befähigungen ausbauen. Die Studierenden lernen sich in anderen sozio-ökonomischen Systemen zurecht zu finden, erweitern ihre Flexibilität und Selbstständigkeit. Sie entwickeln idealerweise Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen.

Sie können während des Auslandssemester Veranstaltungen belegen, die im Curriculum des Studiengangs nicht angeboten werden oder Kurse absolvieren, die ein vergleichbare Kompetenzen vermitteln, wie Module aus ihrem Studiengang. Bei der Rückkehr aus dem Ausland können diese Kurse dann entweder auf Kurse aus dem Curriculum anerkannt werden (soweit möglich) oder als Zusatzfertigkeiten auf den Zeugnissen vermerkt werden.

Für Studierende, die gerne ein Semester im Ausland verbringen möchten, bietet die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften viele Möglichkeiten. Die Fakultät hat über 60 Partnerschaften mit Hochschulen im Ausland, um die interkulturellen Befähigungen zu fördern. Für Bewerbungen gibt es zwei Abgabetermine (15.04. und 30.11.).

Wenn Studierende aus dem Angebot der Partnerhochschulen nicht Passendes finden, besteht auch die Gelegenheit, auf Eigeninitiative sich einen Platz an einer staatlich anerkannten Hochschule zu suchen..

Praxisbezug

Theoretische und praktische Learning Outcomes werden über das gesamte Wirtschaftsrechtsstudium konsequent miteinander verknüpft. Die Studierenden lernen anhand von  strukturierten Praxis-Projekten. Damit wird ihre Verantwortung für den Lernprozess gefördert. Die Studierenden schätzen die strukturelle Ähnlichkeit der Lernsituation mit späteren beruflichen Handlungssituationen und nehmen ihren Kompetenzerwerb bewusst wahr.

Durch zahlreiche GastdozentInnen aus Unternehmen, Verbänden, Gerichten, Verwaltung und sonstigen rechts- und wirtschaftsnahen Organisationen erhalten die Studierenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Rechts- und Wirtschaftsprobleme. Zugleich gewinnen sie einen persönlichen Eindruck von Entscheidungsträgern aus unterschiedlichen Bereichen der Rechtsanwendung und der Wirtschaft.

Praxissemester (auslaufend)

Für Studierende, welche spätestens zum Wintersemester 2014/15 immatrikuliert wurden, besteht die Möglichkeit ihre Fertigkeiten hinsichtlich der praktischen Anwendung von erworbenem Wissen im Rahmen eines Praxissemesters zu vergrößern. Die Studierenden, die ein solches Praxissemester absolvieren, wechseln in ein sieben Semester andauerndes Bachelor-Studium.

Für Studierende, die ab dem Sommersemester 2015 immatrikuliert werden, entfällt die Möglichkeit, ein Praxissemester im Rahmen eines regulären, sieben semestrigen Bachelorstudiengangs zu absolvieren. Unbenommen davon bleibt die Möglichkeit, eine sechs-monatige außercurriculare Praxistätigkeit im Rahmen eines beantragten Urlaubssemesters zu absolvieren. Dieses wird nicht mit Credits versehen und kann bei Bedarf in das Diploma Supplement aufgenommen werden

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