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FAKULTÄT FÜR ANGEWANDTE SOZIALWISSENSCHAFTEN

Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

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Studiengangskoordinatorin

Lisa Kuhlmeier

Lisa Kuhlmeier

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Soziale Arbeit (B.A.) studieren? - Worum geht es da?

Studierende auf dem Campus Südstadt (Bild: Thilo Schmülgen)

Neben der Bereitschaft sich mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen und deren Praxistauglichkeit kritisch zu prüfen, werden im Studium grundlegende Fähigkeiten zur Selbstreflexion in komplexen Problem- und Tätigkeitsfeldern vorausgesetzt.

Das Studium der Sozialen Arbeit dauert 6 Semester (im Teilzeitstudium 9 Semester) und gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Teile: Die ersten 3 Semester bilden die Grundmodule, im 4. Semester folgt das Praxisstudium. Im 5. und 6. Semester knüpfen die  Aufbaumodule an.

In den Grundmodulen stehen das transdisziplinäre Studium, die Wissenschaft der Sozialen Arbeit und der Erwerb grundlegender Kenntnisse berufspraktischer Methoden im Mittelpunkt. Studierende eignen sich grundlegendes Wissen aus den Sozial-, Human-, Erziehungs-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an, deren Bezugspunkte in gemeinsamen Ringvorlesungen deutlich werden. In der Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Theorien Sozialer Arbeit wird das Wissen über die „eigene“ Disziplin und Profession entwickelt. Zudem erlernen  Studierende wichtige Handlungsmethoden, wie beispielsweise die Einzelfallhilfe, Soziale Gruppenarbeit und sozialraumorientierte Methoden. Das studienbegleitende Modul „Studium Generale“ führt einerseits  in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens ein und öffnet den Studiengang andererseits für die Teilnahme an fakultäts- und hochschulübergreifenden Veranstaltungen oder für den Besuch von Tagungen und Fachkongressen.


Das 4. Semester wird in einem Praxisfeld der Sozialen Arbeit absolviert: Altenheime, Jugendzentren, psychiatrische Kliniken, Beratungsstellen  und viele weitere Arbeitsbereiche kommen für das Praxisstudium in Frage. Die Studierenden wenden hier die in den Grundmodulen erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten an und lernen gleichzeitig die Anforderungen der Praxis kennen. Dabei besteht die enge Verbindung zur Hochschule weiter: Zum einen reflektieren die Studierenden in der Supervision ihre Erfahrungen, zum andern vertiefen sie in begleitenden Seminaren und Übungen die theoretischen Hintergründe ihres jeweiligen Tätigkeitsfeldes.

In den Aufbaumodulen des 5. und 6. Semesters wird das Studium der Wissenschaft der Sozialen Arbeit und der professionellen Handlungsmethoden fortgesetzt. Darüber hinaus können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Im Projektmodul werden Wissensbestände in anwendungsbezogenen Lehrforschungs- oder Praxisentwicklungsprojekten vertieft. Das Schwerpunktmodul bietet die Möglichkeit zur individuellen Profilbildung. Die Themen des Moduls werden unter anderem von den Instituten und Forschungsschwerpunkten der Fakultät angeboten und bilden deren Arbeitsschwerpunkte ab. Die grundsätzlich generalistische Ausrichtung des Studiums wird dabei aber beibehalten. Es handelt sich bei den individuellen Schwerpunktsetzungen nicht um berufliche Spezialisierungen, sondern exemplarische Vertiefungen.

So vielfältig wie die Inhalte des Studiums Soziale Arbeit sind auch seine Prüfungsformen: Es gibt Studierende, die Filme drehen, Experteninterviews führen oder Spiele entwickeln. Daneben werden auch klassische Prüfungen wie mündliche Prüfungen, Klausuren oder Hausarbeiten absolviert. Das Studium schließt am Ende des 6. Semesters mit der Bachelorarbeit ab, in der ein Thema der Praxisphase oder der Aufbaumodule aufgegriffen wird.

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