Kontakt & Service

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Studiengangskoordinatorin

Katharina Pucher

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Raum 5a
  • Telefon+49 221-8275-3731

Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit (M.A.) studieren – Worum geht es da?

Aktuelle Entwicklungen in der Sozialen Arbeit erfordern immer mehr qualifizierte Fachkräfte mit Managementkenntnissen und Steuerungskompetenzen. Zugleich steigt der Bedarf an Evaluations- und Praxisforschung sowie wissenschaftlicher Reflexion im Bereich der Sozialen Dienste.

Studieninhalte und Studienverlauf

Das Studium qualifiziert für Forschungstätigkeiten, für Koordinations- und Entwicklungsaufgaben sowie mit zunehmender Berufserfahrung für Leitungsaufgaben in der Sozialen Arbeit.

Durch das Studium werden die Absolvierenden befähigt, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, theoretischer Reflexionen und Forschungserfahrung sowohl fachlich-konzeptionell und forschungsorientiert als auch im Hinblick auf Kompetenzen im Management selbständig zu arbeiten.

Hierzu vermittelt das Studium den Stand der Forschung in den Bereichen Soziale Arbeit, Sozialmanagement und Pädagogik und ist theorie- und forschungsorientiert. Die Studierenden lernen, komplexe Problemstellungen aus Praxis und Forschung wissenschaftlich zu bearbeiten. Ziel ist es, die Studierenden an eigenständige Forschungs- und Theoriearbeiten hinzuführen. Ferner folgt der Aufbau des Studiengangs dem Ansatz, dass Leitungsfunktionen in der Sozialen Arbeit neben Kompetenzen im Sozialmanagement der fachwissenschaftlichen Expertise bedürfen.

Studienaufbau und Module

Die Studierenden erwerben ein vertieftes theoretisches und methodisches Wissen und Verständnis der Sozialen Arbeit als Profession und Disziplin bzw. zu den Diskursen der Sozialen Arbeit sowie der einschlägigen Forschung. Basis bilden die drei Säulen: Soziale Arbeit, Pädagogik in der Sozialen Arbeit, Management in der Sozialen Arbeit. Dazu werden Fragestellungen und Handlungsfelder der Sozialen Arbeit anhand von drei Querschnittsthemen erörtert und veranschaulicht:

  • Diversität und Ungleichheit
  • Internationale Perspektiven
  • Medien und Kultur.

Darüber hinaus werden methodische und analytische Kompetenzen im Forschungsprozess erworben und eingesetzt. Dies geschieht zum einen in Veranstaltungen zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden, sowie zu Fragen von  „Wissenschaftstheorie und -verständnis“. Zum anderen nehmen Studierende aktiv an Forschungspraxis teil; sie entwickeln eigene Forschungskonzeptionen, realisieren eigene Studien und / oder beteiligen sich an laufenden (Lehr)- Forschungsprojekten an der Fakultät. Begleitet werden die Studierenden dabei von Professor*innen und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus den jeweiligen Projekten, insbesondere den Forschungsschwerpunkten.  Die behandelten Themen und Fragestellungen variieren je nach aktuell vorliegenden Themen der bestehenden Forschungsprojekte.

Im Modul „Wahl“ haben Studierende die Möglichkeit, Themen nach eigener Schwerpunktsetzung zu vertiefen. Dies können sowohl studiengangsinterne Angebote, wie auch Angebote anderer Studiengänge oder Maßnahmen externer Anbieter sein. Ein  gut erprobtes unbürokratisches Verfahren regelt die jeweilige Anerkennung.

Im Rahmen des Masterforums werden die Studierenden ab dem 2.Semester in Kleingruppen an die Durchführung und Erörterung eigenständiger Forschung herangeführt.

Die Masterthesis wird im 4. Semester geschrieben. Parallel zur Masterthesis findet ein begleitendes Kolloquium statt. Alternativ zum Kolloquium, das studiengangsintern angeboten wird, können die Studierenden auch externe Forschungswerkstätten besuchen. Die MA-Arbeiten werden entweder an die Themenbereiche, zu denen an der Fakultät geforscht wird, angebunden oder entwickeln sich aus den Forschungsinteressen der Studierenden.

Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt 4 Semester.

Didaktik und Forschungsbezug

Im Studium werden innovative Lehr-, Lern- und Prüfungsformen nach internationalen MA-Standards verwendet. Kleinere Forschungsarbeiten sind als Gruppen- oder Einzelarbeiten in mehreren Seminaren zu erstellen. Ein Bezug zur aktuellen Forschungslandschaft wird durch Exkursionen und Besuche von Fachkonferenzen, Kongressen oder Fachtagungen hergestellt.

Prüfungen und Studienabschluss

Ihre Studienleistungen werden in jedem Modul bewertet. Im letzten Semester wird eine Masterarbeit angefertigt, welche die Abschlussprüfung bildet. Der Masterstudiengang wird mit einem Master of Arts abgeschlossen, welcher u.a. den Zugang zum höheren öffentlichen Dienst und zur Promotion ermöglicht.

Zulassungsverfahren

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist der Abschluss eines Studiums, das für eine Tätigkeit in den Bereichen der Sozialen Arbeit qualifiziert (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Sozialwesen). Bei diesem vorhergehenden Abschluss kann es sich um einen Bachelor, ein Diplom oder ein Staatsexamen handeln. Voraussetzung für Studienabschlüsse, die nicht der Sozialen Arbeit zuzurechnen sind, ist die Anerkennung des Studiums als einschlägig (z.B. Sozial-, Politik- oder Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Sozialwirtschaft, Sozialpolitik, …). Die Abschlussnote muss mindestens 2,3 betragen. Im Hinblick auf einschlägige Bachelor-Abschlüsse handelt es sich um einen konsekutiven Studiengang.

Es stehen pro Jahrgang 30 Studienplätze zur Verfügung. Bei der Zulassung werden sowohl die Abschlussnote des Erststudiums als auch die Resultate einer Eignungsfeststellungsprüfung in Form eines Bewerbungs- und Auswahlgespräches berücksichtigt.

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Portal. Bitte beachten Sie, dass zusätzlich zur Onlinebewerbung auch schriftliche Unterlagen (Zeugnisse, ggf. aktueller Notenspiegel, Lebenslauf, Motivationsschreiben) eingereicht werden müssen. Eine genaue Auflistung der schriftlich einzureichenden Unterlagen wird automatisch am Ende der Online-Bewerbung für Sie erstellt.

Eine Bewerbung ist ab Anfang Mai bis zum Bewerbungsschluss Anfang Juni des laufenden Jahres möglich. Bis zum Bewerbungsschluss müssen Sie sich sowohl online beworben als auch Ihre schriftlichen Unterlagen eingereicht haben. Die genauen Fristen finden Sie bei unter dem Navigationspunkt Bewerbung.

Eine Bewerbung ist auch dann möglich, wenn Sie noch keinen Abschluss haben, das Studium aber voraussichtlich rechtzeitig zum Beginn des Masterstudiengangs im September mit einer Note von 2,3 oder besser abschließen werden. In diesem Fall reichen Sie anstatt des Abschlusszeugnisses einen aktuellen Notenspiegel mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein.
Ausländische Bewerber/innen, die ihren Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule erworben haben, bewerben sich bitte sowohl über unser Online-Portal als auch über uni-assist (www.uni-assist.de)

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren inkl. Bewerbungsschluss für ausländische Bewerber/innen finden Sie auch unter:
http://www.international-office.fh-koeln.de/incomings/bewerbung/u/01691.php

Alle Bewerber/innen, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und Ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht einreichen werden zu einer Eignungsfeststellungsprüfung (in der Regel Anfang Juli) in Form eines Bewerbungs- und Auswahlgespräches eingeladen. Bei der Zulassung zum Studium werden sowohl die Bewerbungsnote als auch die Note der Eignungsfeststellungsprüfung berücksichtigt.

Ausländische Bewerber/innen oder im Ausland berufstätige Bewerber/innen, die sich zum Zeitpunkt der Eignungsfeststellungsprüfung im Ausland aufhalten, legen die Eignungsfeststellungsprüfung in einem gesonderten Verfahren via Mail ab.

Zeitplan und Kosten

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester und dauert zwei Jahre. Es handelt sich um einen Vollzeitstudiengang. Die ganztägige Präsenz von Mittwoch bis Freitag ist eine wesentliche Voraussetzung zur Teilnahme. Eine Veränderung und Erweiterung der aktuellen Präsenztage ist aber immer möglich. Daneben finden jeweils zu Semesterbeginn und -ende 4-5-tägige Blockveranstaltungen statt.

Für den Studiengang werden die allgemeinen Semesterbeiträge erhoben. Bei Exkursionen haben die Studierenden gegebenenfalls einen Eigenanteil an den Übernachtungs- und Verpflegungskosten zu tragen.

Im zweiten Semester nehmen die Studierenden an einem Organisations-Laboratorium teil. Der Eigenanteil für Reisekosten und Teilnehmergebühren liegt bei ca. 300 - 350€. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Im dritten Semester besteht die Möglichkeit, an dem internationalen, transdisziplinären Projekt elop* teilzunehmen

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