Prof. Dr. Marc Leimenstoll

Dr. rer. nat.
Prof. Dr. Marc Leimenstoll

Campus Leverkusen
Kaiser-Wilhelm-Allee, Gebäude E39
51368 Leverkusen
Raum E39NW, Raum 016 Postanschrift


  • Telefon+49 214-32831-4612

Sprechstunden

Termine nach Vereinbarung

Campus Leverkusen, Raum R016

Funktionen

  • Laborleiter
  • Mitglied im Fakultätsrat

Lehrgebiete

  • Makromolekulare Chemie
  • Organische Chemie

Forschungsgebiete

  • Makromolekulare Chemie & Polymertechnologie. Chemistry of isocyanates and polyurethanes; (bio- and bio based) polymers for life science application; polymer systems for CAS applications

+Projekte / Kooperationen

  • Phasensegregationsphänomene in Polyurethansystemen
    Promotionsprojekt in Kooperation mit der Universität zu Köln und der Bayer MaterialScience AG.
  • Entwicklung lebensmitteltauglicher strahlenvernetzter Polyamide mit verbesserten technischen Eigenschaften (PARayNet)
    Das Kooperationsprojekt beinhaltet die Entwicklung neuartiger strahlenvernetzbarer Polyamide, die lebensmittel- und trinkwassertauglich sind und mit allen technisch wichtigen Formgebungsverfahren bearbeitet werden können. Im Projekt werden auch die Verfahren zur Herstellung der Additive und der Polymer-Additiv-Zubereitungen entwickelt. Das Projekt wird in Kooperation mit der Fakultät 09 sowie dem Unternehmen BGS durchgeführt.
    Link zum Projektträger
  • „PURe-Glue“- Neue biobasierte Oligomere als Diol- und Polyol-Komponenten in Polyurethan-Klebstoffsystemen
    Im Rahmen des Projektes wird die Entwicklung neuartiger Polyurethan-basierter Klebstoff-Dispersionen angestrebt, die einen möglichst hohen Anteil an biobasierten Rohstoffen enthalten sollen. Als Rohstoffe eignen sich dabei insbesondere Diole, Hydroxycarbonsäuren und Dicarbonsäuren, die jeweils eine Funktionalität von 2 besitzen und damit lineare, hydroxyfunktionelle Polyester-Blocks bilden können. Neben den bifunktionellen Verbindungen sind auch biobasierte Polyole von Interesse, die bereits in niedriger Konzentration zu einer Verzweigung im Polymer führen und damit den Vernetzungsgrad des resultierenden Klebstoffs beeinflussen.
    Link zum Projektträger (Projektfördernummer 22013514)
  • Entwicklung neuer funktioneller Polymere zur Verbesserung der funktionsgemäßen Verfügbarkeit, Wirksamkeit und Sicherheit von Wirkstoffen (FunktioPol)
    Das FH-Struktur-Projekt hat zum strukturellen Ziel, einen interdisziplinären, fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkt zu schaffen, der die Entwicklung synthetischer Polymere vorzugsweise für Life-Science-Anwendungen, insbesondere zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit schwerlöslicher Wirkstoffe ermöglicht. Die Kombination effizienter Synthesen für strukturell neue Polymere mit neuen innovativen in vitro Testsystemen und der physikochemischen Charakterisierung der Polymer-Wirkstoff Interaktion erlaubt es, das große Potential der Polymerchemie in einer rationalen Vorgehensweise für diese, aber auch andere Anwendungsfelder zu erschließen. Wissenschaftlicher Gegenstand des Projektes sind funktionelle Polymere, die wegen ihrer weitestgehend un-auffälligen Eigenschaften meist unbemerkt unseren Alltag bestimmen. Insbesondere im Pharmabereich kommen solchen Polymeren allerdings essentielle Aufgaben in Bezug auf Wirksamkeit, Anwendbarkeit und Stabilität von eingesetzten Wirkstoffen zu. Sie finden Einsatz als Bindemittel für die Agglomeration, Dispergiermittel, Verdickungsmittel, Überzugsmaterialien und Solubilisatoren. Eine der aktuell größten Herausforderungen bei der Formulierung von neu identifizierten Wirkstoffen in effektive und sichere Marktprodukte ist die schlechte Löslichkeit vieler Wirkstoffe in Wasser. Nur gelöste Wirkstoffmoleküle stehen für eine pharmakologische Wirkung im menschlichen Organismus zur Verfügung. Nach aktuellen Schätzungen von Experten werden in der Zukunft etwa 90 % der neuen Wirkstoffkandidaten in Wasser und biologischen Flüssigkeiten schwerlöslich sein. Das bedeutet, dass neue innovative Formulierungsstrategien erforderlich werden, um diese Wirkstoffe für die medizinische Anwendung zugänglich zu machen. Funktionelle Polymere können hier als Solubilisatoren, Matrixpolymere für feste molekulardisperse Lösungen und Kristallisationsinhibitoren für übersättigte Arzneistofflösungen einen essentiellen Beitrag leisten. Der Einsatz von bereits vorhandenen pharmazeutisch akzeptierten Polymeren führt zwar in einigen Fällen zu einer kleinen Verbesserung der Löslichkeit, die Ergebnisse zeigen aber auch deutlich, dass die aktuell auf dem Markt verfügbaren Strukturen das Problem nicht lösen können. Das wissenschaftliche Ziel des hier skizzierten Forschungsschwerpunktes ist deshalb die gezielte Synthese und Entwicklung innovativer funktioneller Polymere zur Verbesserung der Löslichkeit, Lösungsgeschwindigkeit und somit Bioverfügbarkeit schwerlöslicher Wirkstoffe.
    Link zur Pressemitteilung

+Publikationen

Bücher/ Essentials

  • Polyurethanklebstoffe - Unterschiede und Gemeinsamkeiten
    H. Stepanski, M. Leimenstoll, 2016, Hg.: Springer Vieweg, Wiesbaden
    ISBN 978-3-658-12269-0

Paper

  • Toward stable unimolecular micelles by means of "Living" free radical polymerization (LFRP) techniques
    S. Horstmann, M. C. Leimenstoll, H. Menzel, Progr. Colloid Polym. Sci., 2004, 129, 50-62
    DOI:10.1007/b100302
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  • Prediction of Initial Miscibility for Ternary Polyurethane Reaction Mixtures on Basis of Solubility Parameters and Flory-Huggins Theory
    C. Wenning, S. Barbe, D. Achten, A. M. Schmidt, M. C. Leimenstoll, Macromol. Chem. Phys., 2018, 219(5), 1700544
    DOI:10.1002/macp.201700544
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  • Evidence of Liquid-​Liquid Demixing During Bi-​Soft Segment Polyurethane Prepolymerization
    C. Wenning, J. Noe, S. Barbe, M. C. Leimenstoll, Macromol. Res., 2018, Ahead of Print
    DOI:10.1007/s13233-018-6065-5
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  • Reaction-​induced phase separation in hexamethylene diisocyanate-​based poly(propylene oxide)​/poly(ethylene oxide) bi-​soft segment oligomers
    C. Wenning, M. A. Schmidt, M. C. Leimenstoll, Polym. Int., 2018, 67(4), 481-489
    DOI:10.1002/pi.5539
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  • Behavior of ATRP-​derived styrene and 4-​vinylpyridine-​based amphiphilic block copolymers in solution
    M. C. Leimenstoll; H. Menzel, Colloid Polym. Sci. Ahead of Print
    DOI:10.1007/s00396-018-4330-y
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Patente/ Patentanmeldungen

  • DE-A 102009005017
    M. Leimenstoll, L. Brassat, C. Karafilidis, P. Reichert, M. Wintermantel, 2010
  • DE-A 102009012312
    S. Dörr, M. Leimenstoll, 2010
  • EP-B 2275467
    H. Blum, M. Leimenstoll, E. Peiffer, 2013
  • DE-A 102008011472
    M. Leimenstoll, B. Köhler, C. Karafilidis, M. Wintermantel, 2009
  • EP-B 2311891
    B. Kray, W. Laufer, M. Leimenstoll, E. Mayer, P. Reichert, C. Scheffner, P. Schuster, S. Uestuenbas, M. Wintermantel, 2013
  • DE-A 102012200018
    M. Leimenstoll, C. Karafilidis, M. Wintermantel, 2013
  • EP-B 2262843
    M. Leimenstoll, S. Dörr, C. Karafilidis, P. Reichert, 2010
  • DE-A 102007027801
    M. Leimenstoll, E. Mayer, P. Reichert, M. Wintermantel, 2008

Poster

  • Flory-Huggins based Approach to Describe Phase Separation in Reactive Ternary Mixtures of Polyether Polyol Blends and Hexamethylene Diisocyanate
    C. Wenning, D. Achten, A. Schmidt, M. Leimenstoll, Polyurethanes Technical Conference, Baltimore, USA, 2016
  • Correlation Studies on Adhesive Properties and Content of Ester Groups in Adhesive PUD
    M. Schröder, M. C. Leimenstoll, A. M. Schmidt, JCF Frühjahrssymposium, Mainz, 2017
  • Novel Synthesis of Bio-Based Hydroxy Fatty Acids
    M. Schröder, C. Zerhusen, M. C. Leimenstoll, U. Schörken, A. M. Schmidt, JCF Frühjahrssymposium, Konstanz, 2018
  • Novel Synthesis of Bio-Based Hydroxy Fatty Acids
    M. Schröder, C. Zerhusen, M. C. Leimenstoll, U. Schörken, A. M. Schmidt, CGSC PhD Symposium, Köln, 2018

+Mitgliedschaften

  • Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
    GDCh
  • Verein Deutscher Ingenieure e.V.
    VDI
  • Graduierteninstitut NRW
    Zum 01.01.2016 wurde das Graduierteninstitut für angewandte Forschung der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen (GI NRW) gegründet. Das GI NRW ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der 16 staatlichen und vier staatlich refinanzierten Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Das GI NRW hat den hochschulgesetzlichen Auftrag, kooperative Promotionen an FH/HAW und Universitäten nachhaltig zu stärken und auszubauen.
    link zum GI NRW

+Lebenslauf

2005: Leibnitz Universität Hannover Promotion in Makromolekularer Chemie
2005-2010: Bayer MaterialScience AG Laborleitung Rohstoffentwicklung für Polyurethane (insbesondere für Kleb- und Dichtstoffanwendungen), Laborleitung Platform PU-Dispersionen (Produktbetreuung PU-Dispersionen).
seit 2010: FH Köln Campus Leverkusen Professor für Makromolekulare Chemie und Polymertechnologie
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