Prüfungen während der Corona-Pandemie

In den Bachelor- und Masterstudiengängen gelten für Prüfungen, die im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 abgelegt werden, besondere Regelungen.

Überblick

  • Für die Teilnahme an einer digital gestützten Remote-Prüfung kann die Abgabe einer Eigenständigkeitserklärung notwendig sein. Näheres teilen die Prüfenden mit.
  • Prüfungen, die nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen.
  • Bestandene Prüfungen des Sommersemesters 2020, das heißt Prüfungen, die vor dem 31.10.2020 abgelegt wurden, können – abhängig von der Prüfungsform – zum Zwecke der Notenverbesserung in nächsten Prüfungszeitraum wiederholt werden. Die Wiederholungen gehen weder in die Zählung der Prüfungsversuche, noch in die Zählung der zusätzlichen Prüfungsversuche ein. Ausgenommen von der Regelung sind Prüfungen, die infolge einer Täuschung bzw. eines Täuschungsversuchs als nicht bestanden gewertet wurden. Diese Regelung gilt nicht für Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021.
  • Der Rücktritt von einer Prüfung ist bis zu ihrem Beginn zulässig, ein Attest ist in diesen Fällen nicht erforderlich.
  • Beurlaubte Studierende sind unabhängig vom Beurlaubungsgrund berechtigt, Studien-und Prüfungsleistungen zu erbringen oder Prüfungen abzulegen.

Eigenständigkeitserklärung zur Prüfung

Für die Teilnahme an einer digital gestützten Remote-Prüfung kann die Abgabe einer Eigentständigkeitserklärung notwendig sein. In dieser versichern Sie, die Prüfung selbstständig und ohne unzulässige fremde Hilfe, sowie ohne Heranziehung nicht zugelassener Hilfsmittel bearbeitet zu haben. Die Abgabe der Erklärung ist Voraussetzung dafür, dass Ihre Prüfungsleistung bewertet wird. Informationen darüber, ob und in welcher Form die Einreichung einer Eigenständigkeitserklärung erfolgen muss, erhalten Sie von den jeweiligen PrüferInnen. Das nebenstehende Formular kann dafür genutzt werden.

Bitte beachten Sie:

Sofern Sie die Erklärung elektronisch abgeben oder übermitteln, bewahren Sie die im Original unterschriebene Erklärung zu Beweiszwecken auf. Sie kann auch nach der Prüfung noch angefordert werden.

Bitte beachten Sie auch den Hinweis zum Urheberrecht:

Die Lehrmaterialien sowie Prüfungsaufgaben/Aufgabenstellung und das Bewertungsschema bzw. die Musterlösungen sind urheberrechtlich geschützt, und jedwede Verwendung außerhalb des konkreten Lehr- und Prüfungskontextes (z.B. durch Hochladen auf Plattformen, Abdruck in Skripten, Weitergabe an andere Studierende oder sonstige Dritte - gedruckt oder digital - usw.) ist strafbar. Darüber hinaus kann sie insbesondere zu Unterlassungs- und Schadenersatzansprüchen führen.

Freiversuche

Die folgenden Regelungen gelten – anders als die Zusätzlichen Prüfungsversuche nach der Rahmenprüfungsordnung – für Bachelor- und Masterstudiengänge gleichermaßen. Sie gelten nicht für Bachelor- und Masterarbeiten oder ein jeweils darauf bezogenes Kolloquium.

Die zusätzlichen Prüfungsversuche nach der Rahmenprüfungsordnung für Bachelorstudiengänge gelten ebenfalls und stehen zur Verfügung, sie werden nicht durch die hier beschriebenen zusätzlichen Prüfungsversuche ersetzt.

+Ich habe eine Prüfung nicht bestanden. Was passiert jetzt?

Prüfungen, die Sie bis 31.03.2021 ablegen und nicht bestehen, gelten als nicht unternommen. Das Ergebnis der nicht bestandenen Prüfung ist eine Zeit lang mit dem Vermerk CNB (Corona Freiversuch nicht bestanden) für Sie in PSSO sichtbar und wird dann automatisch gelöscht. Der Prüfungsversuch geht nicht in die Zählung der Prüfungsversuche ein. Ausgenommen sind Prüfungen, die infolge einer Täuschung bzw. eines Täuschungsversuchs als nicht bestanden gewertet wurden.

+Ich habe eine Prüfung im zusätzlichen Prüfungsversuch nicht bestanden. Was passiert jetzt?

Prüfungen in zusätzlichen Prüfungsversuchen, die Sie bis 31.03.2021 ablegen und nicht bestehen, gelten als nicht unternommen. Der zusätzliche Prüfungsversuch gilt als nicht verbraucht. Sobald das Ergebnis einer im zusätzlichen Versuch nicht bestandenen Prüfung an den Studierenden- und Prüfungsservice übermittelt wird, erhalten Sie darüber eine Information per E-Mail an Ihre Hochschul-Mailadresse (smail.th-koeln.de). Sie werden für diese Prüfung zum nächstmöglichen Prüfungstermin angemeldet.

Ausgenommen sind Prüfungen, die infolge einer Täuschung bzw. eines Täuschungsversuchs als nicht bestanden gewertet wurden.

+Ich habe einen zusätzlichen Prüfungsversuch bestanden. Steht mir dieser zusätzliche Versuch aufgrund der Sonderregelung nun wieder zur Verfügung?

Nein, sofern Sie einen zusätzlichen Versuch für eine Prüfung in Anspruch genommen und die Prüfung bestanden haben, gilt der Versuch als verbraucht und steht Ihnen nicht mehr zur Verfügung.

+Kann ich jede bestandene Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung wiederholen?

Nein, diese Regelung gilt nur für Prüfungen, die vor dem 31.10.2020 abgelegt wurden. Für Prüfungen des Wintersemesters 2020/21 gilt die Regelung nicht.

Auch für Prüfungen des Sommersemesters 2020, d.h. Prüfungen, die vor dem 31.10.2020 abgelegt wurden, gilt diese Regelung nur für bestimmte Prüfungsformen: Sie können (Teil-)Prüfungen, die als Klausur (in Präsenz, digital und/oder remote), Open-Book-Ausarbeitungen oder mündliche Prüfung (in Präsenz oder remote) zum Zwecke der Notenverbesserung im nächsten Prüfungszeitraum wiederholen. Hausarbeiten sind von der Regelung ausgenommen. Nur Prüfungen mit kurzer Bearbeitungszeit sollen wiederholt und verbessert werden können. Denn aktuell fällt es möglicherweise schwerer, “punktgenau“ Leistung zu bringen. Sofern Sie eine Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung im Rahmen der Freiversuchsregelung wiederholen, geht die wiederholte Prüfung nicht in die Zählung der Prüfungsversuche ein.

+Wie beantrage ich die Wiederholung einer Prüfung des Sommersemesters 2020 zum Zwecke der Notenverbesserung und welche Fristen muss ich beachten?

Wenn Sie eine bestandene Prüfung des Sommersemesters 2020 verbessern möchten, reichen Sie das Formular „Antrag auf Notenverbesserung für eine bestandene Prüfung des SoSe 2020 in einem Bachelor-/Masterstudiengang“ innerhalb des Anmeldezeitraums für den folgenden Prüfungstermin ein.
Die Regelung zur Notenverbesserung gilt nicht für Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021.

+Ich habe eine Prüfung im Sommersemester 2020 im höheren/zusätzlichen Prüfungsversuch bestanden. Kann ich die Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung wiederholen?

Ja, die Regelung ist nicht auf erste Prüfungsversuche beschränkt, sondern nur auf bestimmte Prüfungsformen (Klausur (in Präsenz, digital und/oder remote), Open-Book-Ausarbeitungen oder mündliche Prüfung (in Präsenz oder remote). Wenn Sie eine Prüfung, die Sie im höheren oder zusätzlichen Prüfungsversuch bestanden haben, verbessern möchten, reichen Sie das Formular „Antrag auf Notenverbesserung für eine bestandene Prüfung des SoSe 2020 in einem Bachelor-/Masterstudiengang“ innerhalb des Anmeldezeitraums für den folgenden Prüfungstermin ein.
Die Regelung zur Notenverbesserung gilt nicht für Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021.

+Ich habe im Sommersemester 2020 eine Prüfung in einem anderen Studiengang bestanden. Kann ich die Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung wiederholen?

Ja. Wenn Sie eine Prüfung verbessern möchten, die Sie in einem anderen Studiengang bestanden haben und die aufgrund ihrer Prüfungsform (s.o.) wiederholt werden kann, dann reichen Sie das Formular „Antrag auf Notenverbesserung für eine bestandene Prüfung des SoSe 2020 in einem Bachelor-/Masterstudiengang“ innerhalb des Anmeldezeitraums für den folgenden Prüfungstermin ein.
Die Regelung zur Notenverbesserung gilt nicht für Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021.

+Kann ich von der Wiederholung einer Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung zurücktreten?

Sie können innerhalb des Abmeldezeitraums fristgerecht von der Prüfung zurücktreten. Damit gilt die Wiederholung der Prüfung zum Zwecke der Notenverbesserung als nicht in Anspruch genommen und kann nicht mehr zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Es bleibt bei der Note der Prüfung.

+Was passiert, wenn der folgende Prüfungstermin in ein Auslandsemester oder Praxissemester fällt?

Wenn das Praxissemester oder Auslandsemester in der Prüfungsordnung vorgeschrieben ist, dann ist die Wiederholung der Prüfung im Prüfungstermin wahrzunehmen, der unmittelbar auf das Auslandssemester bzw. Praxissemester folgt.

+Was passiert, wenn der folgende Prüfungstermin in ein Urlaubssemester fällt?

Wenn Sie im nächstmöglichen Prüfungstermin wegen Schwangerschaft, Erziehungszeit, Krankheit oder Pflege beurlaubt sind, dann ist die Wiederholung der Prüfung im Prüfungstermin wahrzunehmen, der unmittelbar auf das Urlaubssemester folgt.

+Kann ich mich durch die Wiederholung einer Prüfung auch verschlechtern?

Die Wiederholung einer Prüfung kann grundsätzlich nicht zu einer Verschlechterung führen. Wenn Sie ein schlechteres Ergebnis erreichen sollten, bleibt Ihr besseres Ergebnis aus dem vorhergehenden Versuch bestehen.

+Kann ich weiterhin die zusätzlichen Prüfungsversuche nach der Rahmenprüfungsordnung nutzen?

Ja, das können Sie, aber mit wenigen Ausnahmen sind die Freiversuche nach den Regelungen des Präsidiums für Sie günstiger:

• Nicht bestandene Prüfungen können Sie wiederholen, ohne dass sie Prüfungsversuche oder zusätzliche Prüfungsversuche verlieren.
• Für bestandene Prüfungen bestimmter Prüfungsformen des Sommersemesters 2020 können Sie eine Notenverbesserung versuchen, ohne dass Sie zusätzliche Prüfungsversuche verlieren. Für alle anderen Prüfungsformen des Sommersemesters 2020 muss einer der zusätzlichen Prüfungsversuche der Rahmenprüfungsordnung verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass die Regelung zur Notenverbesserung nicht für Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021 gilt.
• Schließlich stehen Freiversuche nach den Regelungen des Präsidiums auch Masterstudierenden zur Verfügung.

+Wo kann ich mich beraten lassen?

Der Studierenden- und Prüfungsservice steht Ihnen für Fragen rund um das Thema gerne zur Verfügung.

Rücktritt von der Prüfung

Studierende können trotz Anmeldung jederzeit vor Beginn der Prüfung zurücktreten, auch das Nichterscheinen hat keine negativen Folgen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie nach Beginn der Prüfung „zurücktreten“, d.h. Sie die Prüfung abbrechen, gelten unverändert die üblichen Regeln: Sie müssen unverzüglich (grundsätzlich spätestens nach drei Werktagen) eine Bescheinigung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin über die Prüfungsunfähigkeit zum Zeitpunkt der Prüfung vorlegen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Rücktritt von der Prüfung.

Prüfungen während der Beurlaubung

Beurlaubte Studierende können Studien-und Prüfungsleistungen erbringen bzw. Prüfungen ablegen. Was üblicherweise nur bei bestimmten Beurlaubungsgründen möglich ist, gilt bei Prüfungen bis zum 31.03.2021 ausnahmsweise für alle beurlaubten Studierenden.

Ablauf remote-mündlicher Prüfungen

Remote-mündliche Prüfungen bietet die TH Köln mithilfe der Videokonferenztools Zoom oder DFNconf an. Technisch setzt diese voraus, dass Sie über einen internetfähigen Computer oder Laptop verfügen, eine belastbare Internetverbindung sowie ein Mikrophon und eine Kamera in einer bestimmten Qualität. Einzelheiten werden durch Ihre Fakultät bekanntgegeben.

Das Verfahren zur Durchführung der mündlichen Prüfung via Zoom oder DFNconf findet wie folgt statt:

  • Teilnehmer*innen der Videokonferenz sind nur der Prüfling und die/der Prüfer*innen bzw. sachkundige*r Beisitzer*in.
  • Einzelheiten zu der Prüfung gibt Ihnen der Prüfungsausschuss oder die/der Prüfer*in bekannt.
  • Bitte halten Sie zur Identitätsfeststellung Ihre MultiCa und Ihren Personalausweis (bzw. Reisepass) bereit. Auch die Eigenständigkeitserklärung ist ggf. noch nachzuweisen (falls nicht schon vorliegend).
  • Über die Prüfung wird durch die prüfende Person oder Protokollführung ein Protokoll gefertigt, in dem neben der durchgeführten Identitätsfeststellung der inhaltliche Ablauf sowie die technischen Rahmenbedingungen einschließlich etwaiger Störungen festgehalten werden. Es erfolgt keine Aufzeichnung der Prüfung durch die TH Köln. Sie als Prüfling dürfen ebenfalls keine Aufzeichnung vornehmen, andernfalls verstoßen Sie gegen die Vertraulichkeit des Prüfungsgesprächs und Rechte der Beteiligten sowie gegen    § 201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes).
  • Mangels einer Präsenzaufsicht sollen durch andere geeignete Vorkehrungen die Nutzung unzulässiger Hilfsmittel und andere Täuschungsversuche ausgeschlossen werden. Dazu ist es unter Anderem wichtig, dass

- Sie während der Prüfung möglichst gut im Kamerabild erfasst sind und deshalb ausreichend Abstand zu Ihrem Computer oder Laptop haben und

- in dem Raum, in dem Sie sich während der Prüfung befinden, keine weiteren Personen zugegen sind. Auch stellen Sie bitte sicher, dass während der Prüfung keine weiteren Personen Zugang erhalten.

- Dazu soll der Raum vor Beginn der Prüfung und auf Nachfrage auch während der Prüfung mittels Kameraschwenk gezeigt werden.

  • Sollte es während der Prüfung zum Ausfall der Verbindung/des Bildes kommen, ist die Prüfung zu wiederholen, sofern sich die Beteiligten nicht darüber einig sind, dass der Ausfall zu vernachlässigen ist und keinerlei Auswirkungen auf das Ergebnis der Prüfung haben kann. Die Wiederholung der Prüfung kann – nach Absprache zwischen den Beteiligten – auch direkt im Anschluss erfolgen.
  • Sollte es zu nicht unerheblichen Schwierigkeiten mit der Ton- oder Bildübertragung kommen, ist stets zu prüfen, ob hierdurch eine relevante Beeinträchtigung der Prüfung erfolgt. Gegebenenfalls muss die Prüfung abgebrochen werden.

Alternativ können Sie Ihre mündliche Prüfung in den nächsten regulären Prüfungszeitraum nach Bewältigung der Corona-Pandemie verschieben und dann zu den regulären Bedingungen Ihrer Prüfungsordnung ohne Berücksichtigung der Pandemiesituation ablegen.

Remote-Online-Prüfungen in Ilias

Remote-Online-Prüfungen werden vorwiegend über die Prüfungsinstanz in ILIAS abgewickelt. Sie werden als Open-Book-Ausarbeitung angeboten oder „eKlausur“, allerdings mit der Besonderheit, dass es keine herkömmliche Beaufsichtigung gibt. Dem ist Rechnung getragen durch die Identitätskontrolle via CampusID und Passwort nebst Abgabe Ihrer Eigenständigkeitserklärung. In diesem Zusammenhang wird noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass Sie zur Weitergabe Ihres Passworts oder zur Nutzung einer fremden CampusID nicht befugt sind. Ein Verstoß dagegen hat neben den prüfungs-, bußgeld- und strafrechtlichen Sanktionen auch den Entzug Ihrer CampusID (Widerruf der Nutzungserlaubnis) zur Folge.

  • Einzelheiten zu der Prüfung gibt Ihnen der Prüfungsausschuss oder die/der Prüfer*in bekannt.
  • Bitte halten Sie zur Identitätsfeststellung Ihre MultiCa und Ihren Personalausweis (bzw. Reisepass) bereit. Auch die Eigentständigkeitserklärung ist ggf. noch nachzuweisen (falls nicht schon vorliegend).
  • Über die Prüfung wird durch die prüfende Person oder Protokollführung ein Protokoll gefertigt, in dem neben der durchgeführten Identitätsfeststellung der inhaltliche Ablauf sowie die technischen Rahmenbedingungen einschließlich etwaiger Störungen festgehalten werden. Es erfolgt keine parallel stattfindende Beobachtung und Aufzeichnung der Prüfung durch Videokonferenztools. Sie als Prüfling dürfen ebenfalls keine Aufzeichnung vornehmen.
  • Auch ist es Ihnen nicht gestattet, die Prüfungsaufgaben für andere Zwecke als die Durchführung Ihrer konkreten Prüfung zu verwenden. Jedwede Vervielfältigung und Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung (Hochladen auf Plattformen, Austausch in sozialen Medien während oder nach der Prüfung) etc. wird als Urheberrechtsverstoß mit ggf. weiteren Sanktionen geahndet werden.

Ergänzende prüfungsrechtliche Hinweise zu ePrüfungen

Während der Prüfungszeit ist - wie sonst auch - die Inanspruchnahme der Hilfe von Dritten und der Austausch mit anderen Personen (z.B. in sozialen Netzwerken) nicht erlaubt. Nach den Regelungen des Präsidiums der Technischen Hochschule Köln zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Lehre und Studium ist rechtlich die Abgabe einer Eigenständigkeitserklärung erforderlich, mit der Sie versichern, dass Sie die Prüfung ohne fremde Hilfe und ohne nicht zugelassene Hilfsmittel ablegen.

Jeder Versuch, mit anderen Personen während der Prüfungszeit über Aufbau oder Inhalte der Prüfung zu kommunizieren oder Informationen (z.B. Quellen) auszutauschen, wird als Täuschungsversuch zu qualifizieren sein mit der Folge, dass die Prüfung als nicht bestanden bewertet wird. Beachten Sie auch, dass die Weitergabe von Passwörtern an eine andere Person oder die Nutzung einer fremden CampusID nach der Benutzungsordnung der CampusIT in keinem Fall zulässig ist und zum Entzug Ihrer CampusID (Widerruf der Nutzungserlaubnis) führen kann. Die Freiversuchs¬regelung des Präsidiums greift bei Täuschungsversuchen zudem nicht. Ein Rücktritt nach Beginn der Prüfung ist ebenfalls nicht mehr zulässig. Weitere rechtliche Schritte (Exmatrikulation, Bußgeldverfahren sowie Einleitung eines Strafverfahrens wegen Abgabe einer falschen Eigenständigkeitserklärung u.a.) behält sich die TH Köln ausdrücklich vor. Ohne die Abgabe Ihrer Eigenständigkeitserklärung wird die Prüfung nicht bewertet, es sei denn, es handelt sich um einen Täuschungsversuch. In diesem Fall drohen Ihnen die oben aufgezeigten Konsequenzen.

Ergänzende Datenschutzhinweise zu ePrüfungen

Die TH Köln bietet im Sommersemester 2020 und bis Vorlesungsbeginn des Winter¬semesters 2020/21 aufgrund der aktuellen coronabedingten Beschränkungen Prüfungen vorwiegend digital an. Bei der Abnahme von Prüfungen mittels elektronischer Unter¬stützung werden über die bei jeder Prüfung gemäß Einschreibungsordnung der TH Köln und aufgrund des Prüfungsrechtsverhältnisses erhobenen personenbezogenen Daten (Matrikelnummer, Name, Vorname) hinausgehend zusätzlich die IP-Adresse des Rechners, mit dessen Unterstützung die Prüfung durchgeführt wird, erhoben und temporär gespeichert. Die Datenerhebung ist erforderlich, um die Prüfung computer¬gestützt durchführen zu können. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. e) DSGVO, § 3 DSG NRW sowie das Prüfungsrechtsverhältnis in Verbindung mit den Regelungen der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs sowie den Regelungen der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs sowie den Regelungen des Präsidiums der Technischen Hochschule Köln zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Lehre und Studium vom 30. April 2020 (Amtliche Mitteilung 06/2020) in ihrer aktuellen Fassung und den Regelungen des Präsidiums der Technischen Hochschule Köln zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie gestellten Herausforderungen in Lehre und Studium im Wintersemester 2020/21 vom 20.Oktober 2020 (Amtliche Mitteilung 28/2020).

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für das Prüfungsverfahren nicht mehr erforderlich sind.

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