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Code & Context (Bachelor) – Studieninhalte

Die zukünftigen Absolvent*innen des Studiengangs »Code & Context« werden als Gestalter*innen von Digitalisierungsthemen und digitaler Transformation tätig sein.

Die Beschäftigungs- und Handlungsfähigkeit in diesem Berufsbild erfordern eine Kombination von Qualifikationen und Kompetenzen, die bisher nur in einzelnen Studiengängen erlangt werden konnten. Im Studiengang »Code & Context« werden diese nunmehr interdisziplinär gebündelt und zu einer ganzheitlichen Sicht zusammengeführt. Der Studiengang ergänzt spezielle Schnittstellen-Qualifikationen und richtet den Fokus auf die Digitalisierung als Treiber innovativer Produkte und sozialer Innovationen.

Die Studieninhalte orientieren sich an vier Handlungsfeldern:

Handlungsfeld: Coding Software

Im Bereich der Software Entwicklung modellieren und abstrahieren Studierende die fachlichen Aspekte von Anwendungssystemen. Sie dekomponieren Problemstellungen in Teilprobleme, die in dedizierten Software-Komponenten durch eine Implementierung gelöst werden. Studierende bilden in diesem Bereich Kompetenzen, um Software von ersten low-fidelity Prototypen bis zum Minimal Viable Products entwickeln zu können.

Handlungsfeld: Developing Things

Im Bereich der Entwicklung digitaler Produkte realisieren Studierende intelligente Objekte, die nicht nur ein digitales Abbild, sondern auch eine dingliche Repräsentanz besitzen und so mit der realen Welt korrespondieren. Für das berufliche Handlungsfeld »Developing Things« bilden die Studierenden im Studiengang Fähigkeiten aus, um dingliche und realweltliche Artefakte mit digitalen Systemen vernetzen zu können.

Handlungsfeld: Designing Futures

Studierende erfassen die ganzheitliche Wirkung von interdisziplinären Ideen, Phänomenen, Szenarien, Visionen, Hypothesen, Produkten und deren Wirkungsweisen. Sie stellen sich den Herausforderungen einer sich rapide und nachhaltig wandelnden Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Ein ganzheitliches Designverständnis und Ansätze wie Integrated Design, Critical Design, Speculative Design und Design Research befähigen sie, Erfahrungen in mehreren Dimensionen – auch jenseits von UI-, UX- oder HCI-Themen – zu gestalten und die kritische Auseinandersetzung mit relevanten Themen zu suchen. Die Studierenden erlangen das entsprechende Fachwissen, um innovative Produkte und ihre Wirkung ganzheitlich gestalten zu können.

Handlungsfeld: Creating Impact

Studierende entwerfen, entwickeln und evaluieren digitale Produkte und Applikationen, die auf soziale, kulturelle und ökonomische Phänomene und Entwicklungen reagieren und einwirken. Sie erkennen gesellschaftliche und wirtschaftliche Strömungen, können diese bewerten und daraus Potenziale für digitale Produkte und soziale Innovationen ableiten. Die Studierenden bilden Kompetenzen, um relevante Produkte und Applikation zu entwickeln, um diese in ökonomischen und kulturellen Kontexten wirksam werden zu lassen.

Projekt- und blockorientiertes Curriculum

Der Studiengang ist nach einem innovativen Block-Modell strukturiert: Studierende haben die Veranstaltungen nicht parallel, sondern sie wechseln in 2-Wochen-Blöcken. Dies erlaubt eine fokussierte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. Gleichzeitig hat das Studium langlaufende Projekte in jedem Semester, in deren Rahmen die gebildeten Kompetenzen praktisch erprobt und vertieft werden. Zu Lehrveranstaltungen gehören die Themen Advanced Clients, Agile Team Coding, Application Design, Applied AI, Business Economics, Business Models and Plans, Clean Code, Client Server Basics, Coding Essentials, Computational Thinking, Connected Products, Design Thinking, Design as a Language, DevOps, Entrepreneurial Marketing, Entrepreneurial Thinking, Generative Gestaltung, Global Citizenship, Interaction Design, Internet of Things, Microservice Architectures, Open Design, Open Ecosystems, Product Dimensions, Rapid Prototyping, Social Hubs, Trend and Market Research, Trustable Applications sowie Users and Situated Action.

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