Studiengangsleitung

Prof. Dr. Erich Hölter

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Schmalenbach Institut für Wirtschaftswissenschaften (WI)

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Betriebswirtschaftslehre (Bachelor) – Inhalte

Die Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre verfügen über berufliches Handlungsgeschick, so dass sie in allen betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen und Funktionsfeldern eingesetzt werden können. Sie haben damit in sechs Semestern eine solide Grundlage für die spätere Karriere gelegt.

In den ersten vier Semestern erlangen die Studierenden die Basisfertigkeiten in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, Mathematik/Statistik sowie Wirtschaftsinformatik. Im fünften und sechsten Semester wählen die Studierenden entsprechend ihren Neigungen und Interessen zwei Schwerpunkte aus einem Portfolio von neun Schwerpunkten aus. Sie runden damit Ihre Kompetenzen differenziert ab.

Basiskompetenzen

Das Studium ist aufeinander aufbauend angelegt. Die Fertigkeiten, die in einem Semester vermittelt werden, sind Voraussetzung für den Erwerb der Kompetenzen des nachfolgenden Semesters. Aus diesem Grund sollten Studierende der im Studienverlaufsplan ab Sommersemester 2015 vorgeschlagenen Modulabfolge nachkommen.

In den ersten vier Semestern erwerben die Studierenden methodisches Grundlagenwissen in den folgenden Disziplinen:

  • Betriebswirtschaft
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschafts- und Bankrecht
  • Mathematik/Statistik
  • Wirtschaftsinformatik

Sie wenden hierzu das erlernte theoretische Wissen auf Praxisbeispiele an (Transferkompetenz). Des Weiteren erhalten die Studierenden spezielle Unterrichtseinheiten zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit und zum Präsentieren. Ebenso werden sie bei der Erstellung von Präsentationen und Hausarbeiten wiederholt von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und TutorInnen betreut. Sie können die notwendige wissenschaftliche Literatur recherchieren, lesen, verstehen sowie wissenschaftlich darstellen und zitieren.  Im Anschluss daran, sind sie in der Lage ihre Arbeitsergebnisse vor Publikum zu präsentieren. Zusätzlich können sie sich selbst reflektieren, aber auch die Leistungen anderer bewerten. Die Studierende verfügen somit über:

  • methodisches Grundlagenwissen der jeweiligen Fachdisziplin
  • die Fähigkeit eine formal korrekte wissenschaftliche Arbeit und Präsentation zu erstellen
  • Selbst-, Sozial und Reflexionskompetenz
  • Präsentations- und Diskussionsfähigkeit
  • Kommunikationsfertigkeit

Vertiefende Kompetenzen/Differenzierung

Im fünften und sechsten Semester wählen die Studierenden zwei Schwerpunkte aus folgenden neun Schwerpunkten aus:

  • Marketing
  • Externes Rechnungswesen
  • Management und Controlling
  • Unternehmensführung und Organisationsentwicklung
  • Betriebliche Steuerlehre/Wirtschaftsprüfung
  • Personalmanagement
  • Berufsbildung
  • Logistik
  • Investition und Finanzierung

Sie bauen durch die Wahl ihre Fachkompetenzen in bestimmten wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen aus. Die weiteren Kompetenzen, wie zum Beispiel Präsentationsfertigkeit oder auch die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten werden erweitert und ausgebaut.

Insbesondere fundierte Kenntnisse in quantitativen Methoden sind unerlässlich, wenn an das abgeschlossene Bachelorstudium ein Masterstudium angeschlossen werden soll. Diesem wird mit dem neuen Studienverlauf und dem damit verstärkten Ausbau der quantitativen Methoden Rechnung getragen.

Abschlussarbeit

Im sechsten Semester wird die Abschlussarbeit angefertigt. Mit der Abschlussarbeit wird die Kompetenz zum wissenschaftlichen Arbeiten abschließend überprüft. Praxisnah, fachlich detailliert und fachübergreifend: aktuelle Themen für Abschlussarbeiten gibt es viele. Studierende wenden Fachkompetenzen an, nutzen die erlernten Soft Skills und wenden Ihre Kompetenzen bevorzugt  an einem Praxisbeispiel an.

Auslandssemester

In einem optionalen Auslandsemester können die Studierenden ihre interkulturellen und sprachlichen Befähigungen ausbauen. Die Studierenden lernen sich in anderen sozio-ökonomischen Systemen zurecht zu finden, erweitern ihre Flexibilität und Selbstständigkeit. Sie entwickeln idealerweise Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen.

Sie können während des Auslandssemester Veranstaltungen belegen, die im Curriculum des Studiengangs nicht angeboten werden oder Kurse absolvieren, die ein vergleichbare Kompetenzen vermitteln, wie Module aus ihrem Studiengang. Bei der Rückkehr aus dem Ausland können diese Kurse dann entweder auf Kurse aus dem Curriculum anerkannt werden (soweit möglich) oder als Zusatzfertigkeiten auf den Zeugnissen vermerkt werden.

Für Studierende, die gerne ein Semester im Ausland verbringen möchten, bietet die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften viele Möglichkeiten. Die Fakultät hat über 60 Partnerschaften mit Hochschulen im Ausland, um die interkulturellen Befähigungen zu fördern. Für Bewerbungen gibt es zwei Abgabetermine (15.04. und 30.11.).

Wenn Studierende aus dem Angebot der Partnerhochschulen nicht Passendes finden, besteht auch die Gelegenheit, auf Eigeninitiative sich einen Platz an einer staatlich anerkannten Hochschule zu suchen.

Praxissemester

Für Studierende besteht die Möglichkeit ihre Fertigkeiten hinsichtlich der praktischen Anwendung von erworbenem Wissen im Rahmen eines Praxissemesters zu vergrößern. Die Studierenden, die ein solches Praxissemester absolvieren, wechseln in ein sieben Semester andauerndes Bachelorstudium.

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