Prof. Dr. Michael Bongards

Dr.-Ing.
Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften

Institut für Automation & Industrial IT (AIT)

Prof. Dr. Michael Bongards

Campus Gummersbach
Steinmüllerallee 1
51643 Gummersbach
Raum 1.228 Postanschrift


  • Telefon+49 2261-8196-6419

Lehrgebiete

  • Automatisierungstechnik - Regelungstechnik

Forschungsgebiete

  • Automatisierung in der Umwelttechnik: Entwicklung von energie- und ressourceneffizienten Lösungen im Wasser-, Abwasser- und Biogasbereich sowie in der Abfallentsorgung
    Forschungsprojekt :metabolon

+Projekte / Kooperationen

  • :metabolon - From Waste to Energy
    Nach erfolgreicher Neustrukturierung der ehemaligen Leppe-Deponie zum Lehr- und Kompetenzstandort der TH Köln werden die begonnen Forschungsarbeiten fortgeführt und erweitert. Das Forschungsprojekt :metabolon erforscht und entwickelt innovative Verfahren zur Erzeugung von Sekundärrohstoffen aus Reststoffen sowie deren Nutzung zur nachhaltigen Schonung von Primärrohstoffen. Ein sehr großer Vorteil des Kompetenzstandortes liegt in der engen Verknüpfung verschiedener Pilotanlagen, die eine praktische Erprobung direkt vor Ort ermöglichen. Das somit gewonnene Fachwissen wird in Form von Schulungen, Seminaren, etc. an die interessierte Fachwelt als auch an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Auf diese Weise entsteht ein internationales Wissens- und Bildungszentrum für Technik und Stoffstrommanagement.
    metabolon
  • ENERWATER
    The main objective of ENERWATER is to develop, validate and to disseminate an innovative standard methodology for continuously assessing, labelling and improving the overall energy performance of Wastewater Treatment Plants (WWTPs). For that purpose a collaboration framework in the water treatment sector including research groups, SMEs, water management companies, city councils, water authorities and industry will be set up. ENERWATER will devote important efforts to ensure that the methods are widely adopted. Subsequent objectives are to impulse dialogue towards the creation of a specific European legislation following the example of recently approved EU directives, to establish a way forward to achieve EU energy reductions objectives for 2020, ensuring effluent water quality, environmental protection and compliance with the Water Framework Directive (FWD). These actions should bring European Water Industry a competitive advantage in new products development and a faster access to new markets by facilitating a method to provide evidence of reduction of energy requirements (the most relevant costs in wastewater treatment), therefore fostering adoption on these technologies.
    ENERWATER
  • IMProvT – Intelligente Messverfahren zur Prozessoptimierung von Trinkwasserbereitstellung und Verteilung
    Das Projekt IMProvT behandelt die Gewinnung und Nutzung mehrdimensionaler Prozessdaten zur energie- und ressourceneffizienten Optimierung und Prozesssteuerung bei der Trinkwasseraufbereitung. Zentraler Ansatzpunkt ist die Erzeugung kunden- und betriebsoptimierter Informationen sowie die Anpassung der einzelnen Trinkwasserprozessschritte bzw. des Netzmanagements an die aktuelle Situation auf Basis von Computational Intelligence (CI) - Methoden. Dies ermöglicht einen stabilen und energieeffizienten Betrieb des Gesamtsystems.
  • ATBEST- Advanced Technologies for Biogas Efficiency Sustainability and Transport
    Das Forschungprojekt ATBEST im Rahmen des Marie-Curie-Programms dient der Förderung von länder- und fächerübergreifenden Promotionsverfahren. Hierbei steht insbesondere die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zur Biogaserzeugung und Nutzung im Fokus des Projekts. Darüber hinaus dient das Projekt der Vernetzung der beteiligten europäischen Hochschulen und Universitäten im Bereich der Biogaserzeugung. Je Forschungspartner wird ein Promovent über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.
    ATBEST
  • ISAFAN – Intelligente Schadensvorhersage an Faserverbundkunststoffbauteilen in industriellen Anwendungen
    Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Online-Überwachung von Faserverbundkunststoffbauteilen und die Vorhersage von Schäden, um eine zustandsorientierte Wartung und deutlich verlängerte Einsatzzeiten zu ermöglichen. Neben der Detektion der Schäden ist es geplant in zukünftigen Forschungsvorhaben geeignete Vorhersagealgorithmen zu entwickeln und mit entsprechenden Versagensmodellen werkstoffseitig zu koppeln. Das sogenannte Structural Health Monitoring (SHM) bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Methode, die es ermöglicht, kontinuierlich Anhaltspunkte über die Funktionsfähigkeit von Bauteilen und Konstruktionen zu erhalten. Es wird quasi in Echtzeit der Zustand der Anlage an eine zentrale Erfassungsstelle übermittelt. Bei der Erkennung von etwaigen Anomalien werden, sofern erforderlich, geeignete Maßnahmen eingleitet. Dies ermöglicht zum Beispiel eine zustandsorientierte Wartung der Konstruktion und im Idealfall konkrete Vorhersagen über die Restbetriebszeit der beobachteten Bauteile.
    ISAFAN
  • Semizentral – Ressourceneffiziente und flexible Ver- und Entsorgungsinfrastruktursysteme für schnell wachsende Städte der Zukunft
    Hierbei handelt es sich um ein Verbundprojekt deutscher und chinesischer Partner zur Ressourceneffizienz bei flexiblen Ver- und Entsorgungsinfrastruktursystemen für schnell wachsende Städte der Zukunft. Die Arbeitsgruppe an der TH Köln übernimmt hierbei einen wesentlichen Teil der Automatisierungsaufgaben zum dauerhaften stabilen und sicheren Betrieb der Biogasanlage.
    SEMIZENTRAL
  • Deutschsprachiger Studiengang Telematik an der Kirgisisch-Staatlich Technischen Universität in Bishkek, Kirgistan
    Das DSG Projekt Telematik umfasst den Aufbau, die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des deutschsprachigen Studiengangs Telematik. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit der TH Köln und der KSTU ist mittlerweile ein Deutsch-Kirgisich Technisches Institut (DKTI) in Bishkek gegründet worden. Gemeinsam arbeiten die Projektpartner an dem Ausbau des erfolgreichen Studiengangs. Hierbei leistet das DSG-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Statusverbesserung der Ingenieurausbildung in dem ansonsten strukturschwachen Land.
    TELEMATIK
  • Kommunal 4.0 - Customized Services für die kommunale Wasserwirtschaft
    Ziel des Projekts KOMMUNAL 4.0 ist die Entwicklung einer webbasierten Daten- und Serviceplattform für die Wasserwirtschaft, die mit Hilfe intelligenter Algorithmen Daten analysiert und auf deren Basis eine optimierte, automatisierte und ganzheitliche Erfassung sowie teilweise Steuerung der Betriebsführung von Kanalnetz, Regenbecken und Kläranlagen ermöglicht. Hierzu werden innovative Anwendungstools und Geschäftsmodelle entwickelt. Dabei ist die Übertragung diskutierter Anwendungsmöglichkeiten von Industrie 4.0 in den kommunalen Bereich geplant. Mittels dieser Daten- und Serviceplattform kann kurzfristig auf aktuelle und künftige Herausforderungen reagiert werden, wodurch eine signifikante Unterstützung und Verbesserung der Betriebsführung in der Wasserwirtschaft möglich wird.
    Kommunal 4.0
  • Entwicklung eines integrierten Steuer- und Regelungssystems für die energieeffiziente Abwasserableitung und -reinigung über Trennkanalisation und Kläranlage zur Reduzierung der Gewässerbelastung
    Die Entwässerung im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach erfolgt zum größten Teil im Trennverfahren. Durch neue Anforderungen an die Niederschlagsentwässerung in Trennverfahren (seit 2004), werden eine Vielzahl von Regenklärbecken im Stadtgebiet geplant und gebaut. Je nach Verschmutzungsklasse müssen Becken heute entweder nach Regenende oder kontinuierlich in die Kläranlage entleert werden. Dies erhöht die Auslastung der Kläranlage, zusätzliche Entlastungen von Mischwasser aus dem Kanalsystem ins Gewässer können die Folge sein. Um eine erhöhte Belastung der Umwelt zu vermeiden und die steigenden Betriebskosten der Kläranlage zu optimieren, ist eine zukunftsorientierte und systemübergreifende Regelungsstrategie anzustreben. Solch eine Lösung könnte Vorbild für andere Städte und Gemeinden sein, die ebenfalls ein Trennsystem betreiben und in den kommenden Jahren vor einer ähnlichen Herausforderung stehen.
M
M