Prof. Dr. Claus Stieve

Prof. Dr. Claus Stieve

Campus Südstadt
Ubierring 48
50678 Köln
Raum 232 Postanschrift


  • Telefon+49 221-8275-3343

Sprechstunden

Wintersemester 2018/2019:
Dienstag, 11.45 bis 12.45 Uhr
Campus Südstadt, Ubierring 48, Raum 232
Die Sprechstunde fällt aus am: 06.11.2018, 20.11.2018 sowie 29.01.2019

Funktionen

  • Prodekan für Raumentwicklung
  • Mitglied im Fachbeirat KitaAktuell, NRW

Lehrgebiete

  • Grundlagen der Erziehungswissenschaft
  • Phänomene, Grundbegriffe und klassische Argumentationszusammenhänge der Kindheitspädagogik
  • Erziehungswissenschaftliche Zugänge zur Sozialen Arbeit
  • Institutionalisierung in Kindheitspädagogik und Sozialer Arbeit
  • Beobachtung und Didaktik in der Kindheitspädagogik
  • Didaktisch experimentelle Werkstattarbeit
  • Profession und Professionalität in Kindheits- und Familienpädagogik
  • Phänomenologische und ethnographische Forschungsperspektiven

Forschungsgebiete

  • Allgemeine und frühpädagogische Bildungstheorie
  • Gegenstandstheoretische Diskurse der Kindheitspädagogik
  • Phänomenologie zu Erfahrungs- und Dingwelten in der frühen Kindheit
  • Didaktik des Raums
  • Institution und Lebenswelt in Kindheit und Familie

+Projekte / Kooperationen

  • Seit 2010: Theorie-AG Pädagogik der frühen Kindheit
    Die Theoriewerkstatt (neun Treffen, Stand 2018) dient erstens der kritischen Sichtung von aktuell leitenden Theorien und klassischen Argumentationszusammenhängen, dem Aufspüren „heimlicher“ Theoriebestände (theoretischer Implikationen von Praxiskonzepten, politischen Diskursen und empirischen Forschungen) und der Benennung von Theoriedefiziten in der Pädagogik der frühen Kindheit. Zweitens hat die Werkstatt den Diskurs über eine Theorie der Pädagogik der frühen Kindheit zum Ziel. So geht sie den Fragen nach, was sich durch verschiedene Zugänge jeweils als Gegenstand der Pädagogik der frühen Kindheit konturiert und wie die Pädagogik der frühen Kindheit zu ihrem jeweiligen Gegenstand kommt. 2018 wird ein Herausgeberband zu einer kritischen Vergewisserung der theoretischen Zugänge zur Pädagogik der frühen Kindheit erscheinen.
  • Seit 2012: Bildungswerkstatt
    Das Lehr-Lernformat Bildungswerkstatt steht für hochschuldidaktisch und elementardidaktisch innovatives, projektorientiertes Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung der Studierenden. Die Bildungswerkstatt versteht sich insbesondere als dialogisch orientierter Forschungs- und Experimentierraum zur Entwicklung didaktischer Bildungskonzepte auf der Grundlage von Heterogenität. Das bedeutet für die Gestaltung von Bildungsprozessen mit Kindern ebenso wie mit Studierenden, eine Umsetzung didaktischer Formate in Anerkennung der Verschiedenheit von Zugängen zu Lern- und Bildungsprozessen, dem Anknüpfen an informelle, vorreflexive, „leibliche“ Anfänge des Lernens und die Initiierung ästhetischer Erfahrungsmöglichkeiten. Die Bildungswerkstatt versteht sich weiterhin als ein Bindeglied zwischen Berufspraxis und Hochschule, sowie Alltagserfahrung, fachlicher Professionalität und theoriegeleiteter Wissenschaft. Dies wird u.a. umgesetzt durch Forschungs- und projektorientierte, semesterübergreifende Lehr-Lernformate und die Kooperationen mit PraxisKooperation Akteuren in der Pädagogik der Kindheit, Familienbildung, Schule sowie die räumliche Gestaltung im Sinne eines offenen Werkstattkonzeptes.
  • 2012-2015: Architektur trifft Didaktik
    „Architektur trifft Didaktik“ ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt der Fakultäten für Angewandte Sozialwissenschaften und für Architektur (Leitung Prof. Dr. Claus Stieve, Prof. Dr. Andrea Platte, Dipl.-Ing. Bernd Ullrich). Lehrende und Studierende beider Fakultäten arbeiten gemeinsam an einem partizipativen Planungsprozess zur architektonischen Gestaltung didaktischer Räume. Die entstehenden Räume unterstützen die Umsetzung des Formats „Bildungswerkstatt“ und andere Lehrformate der Studiengänge der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften. Entwickelt wird eine experimentelle, anregende Lernumgebung im Kontext von Elementar-, Hochschul- und Sozialpädagogischer Didaktik (sowohl Architektur als auch Möblierung). Ziel ist aber nicht nur die konkrete Planung und Gestaltung real zu renovierender Räume und ihres Mobiliars, sondern die Erforschung der Bedeutung pädagogisch anregender Orte und Dingwelten. Dabei steht der dialogische Prozess exemplarisch für die Kooperation von Nutzer/innen und Planer/innen in der Gestaltung von Bildungseinrichtungen und Lernräumen.
  • 2008-2009: Vernetzung frühkindlicher Bildung
    Erarbeitung von Handlungskonzepten für Kommunalpolitiker und -entscheider zur Entwicklung kommunaler Governancestrukturen frühkindlicher Bildung (Drittmittelprojekt an der FH Köln in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung). Die Konzepte bieten Argumentationshilfen für die Ausrichtung lokaler Vernetzungsprozesse und einen offenen Leitfaden für konkrete Umsetzungsschritte unter Einbeziehung von Beispielen guter Praxis. Schwerpunkte sind kommunale Steuerungsorgane und -prozesse, am Lebenslauf von Kindern orientierte Vernetzungskonzepte, die Vernetzung rund um die Geburt und die Bedeutung von Kindertageseinrichtungen und Familienzentren für kommunale Netzwerke.

+Publikationen

+Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • Pestalozzi Fröbel Verband
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung im Kindesalter
  • Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung

+Lebenslauf

seit 2009 W2-Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogik der frühen Kindheit an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene, der TH Köln
2007-2009 Vertretungsprofessor für Pädagogik der frühen Kindheit an der TH Köln
2007 Promotion zum Dr. phil. an der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft der Ruhruniversität Bochum bei Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe
2004-2007 Projektmanager für frühkindliche Bildung in der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh
2003-2004 Fachberater, Fortbildner und QM-Koordinator im AWO-Kreisverband Mettmann e.V.
1997-2002 Aufbau und Leitung einer Kindertagesstätte des AWO-Kreisverband Mettmann e.V.
1990-1996 Studium der Erziehungswissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität-Gesamthochschule Kassel, der Univerzita Karlova in Prag und der Ruhruniversität Bochum, Friedrich Ebert Stipendiat
1989-1990 Studium der Sozialpädagogik an der Universität-Gesamthochschule Kassel
1988-1989 Mitarbeit in der Stiftung Adam von Trott, Imshausen
1984-1988 Erzieher in Kindertagesstätten
1981-1985 Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher an der Kollegschule Bethel Bielefeld
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