Wohnen

Studentenwohnheim oder Wohngemeinschaft, Innenstadt oder Vorort - wie finde ich am einfachsten eine günstige Wohnung? Internationale Studierende finden hier Antworten auf diese Fragen und nützliche Hinweise rund um das Thema Wohnungssuche in Köln und Gummersbach“.

Köln, mit etwas über einer Million Einwohnern die viertgrößte Metropole Deutschlands, ist in vielerlei Hinsicht eine attraktive Stadt. Der Zustrom an Menschen macht die Wohnungssuche in Köln nicht gerade einfach. Oft kommen auf eine zu vermietende Wohnung dutzende Interessenten. Das International Office empfiehlt Ihnen daher dringend, sich so frühzeitig wie möglich selbstständig um Wohnraum zu bemühen. Dadurch können Sie sich rechtzeitig eine Wohnung sichern und Ihre ersten Tage in Köln anderen Dingen widmen.

Der starke Wettbewerb auf dem Wohnungsmarkt führt insbesondere in Innenstadtnähe zu verhältnismäßig hohen Mieten. Seien Sie daher flexibel: Es ist ratsam, auch in weiter außerhalb liegenden Stadtteilen auf Wohnungssuche zu gehen, da dort sowohl die Konkurrenz als auch die Mietpreise geringer ausfallen. Aufgrund der relativ zentralen Lage sowie der guten Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel, sind die beiden Hochschulstandorte in der Südstadt und Deutz aus nahezu allen Stadtbezirken schnell zu erreichen. Ein Kurzportrait der neun Stadtbezirke Kölns sowie eine Übersicht der einzelnen Stadtviertel bietet Ihnen unser Portrait der Stadtteile Kölns. Die Website der  Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) vermittelt Ihnen eine erste Einschätzung darüber, wie schnell Sie Ihren Campus von den einzelnen Stadtteilen aus erreichen.

Studentenwohnheime

Die studentenfreundlichste und oftmals kostengünstigste Wohnmöglichkeit in Köln ist die Unterkunft in einem Studentenwohnheim. Das Kölner Studierendenwerk verfügt über 86 Studentenwohnheime mit circa 4.700 Wohnplätzen. Bitte beachten Sie, dass die Zimmer in den Studentenwohnheimen des Studierendenwerks nicht von der TH Köln vermittelt werden. Um einen Platz zu erhalten, bewerben Sie sich bitte auf der Website des Kölner Studierendenwerks unter der Rubrik Wohnen auf Plätze in denen von Ihnen bevorzugten Wohnheimen. Die meisten Wohnheime bieten Ihnen Zimmer in Wohngemeinschaften, den sogenannten WGs. Weiterhin gibt es Zimmer auf dem Gang mit Gemeinschaftsküche und -bad, Apartments, Familienwohnungen für Studierende mit Kind sowie behindertengerechten Wohnraum.

Die scheinbar hohe Anzahl an Wohnheimplätzen täuscht: Da die Wohnheime den circa 80.000 Studierenden der Kölner Hochschulen offenstehen, ist die Nachfrage entsprechend hoch. Bewerben Sie sich daher so früh wie möglich auf einen Wohnheimplatz beim Kölner Studierendenwerks. Flexibilität zahlt sich auch hier aus: Je mehr Wohnheime Sie in Ihrer Bewerbung angeben, desto höher sind Ihre Chancen auf ein Zimmer.
Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von Plätzen in privaten Studentenwohnheimen. Hierzu zählen beispielsweise die SMARTments Köln, das Schmittmann-Kolleg, Studentenwohnheim Schweidt, Südstadtkwartier, International College im Campus Müngersdorf oder das Wohnheim der Evangelischen Studierendengemeinde Köln.

Privater Wohnungsmarkt

Eine Alternative zum Wohnen in Studentenwohnheimen bietet der private Wohnungsmarkt. Aufgrund der vergleichsweise hohen Mieten und des starken Wettbewerbs in Köln ziehen viele Studierende bevorzugt in Wohngemeinschaften, in denen man sich Wohnung und Mietkosten mit anderen Mitbewohnern teilt. Den komfortabelsten Weg, eine Wohnung oder eine WG aus dem Ausland ausfindig zu machen, bietet das Internet. Auf einer Vielzahl von Internetseiten werden Mietwohnungen und Zimmer in Wohngemeinschaften angeboten. Beispiele hierfür sind wg-gesucht.de oder wohngemeinschaft.de. Das Kölner Studierendenwerk unterstützt Sie ebenfalls bei der Zimmersuche auf dem privaten Wohnungsmarkt: Auf der Website Mein Zuhause in Köln vermieten Kölner Bürgerinnen und Bürger Ihre Wohnungen und Zimmer provisionsfrei an Studierende.

Das International Office empfiehlt allen Studierenden, Wohnungsbesichtigungen persönlich wahrzunehmen. Wenn Sie auf dem privaten Markt Ausschau nach Wohnungen halten, lohnt es sich daher, frühzeitig in Köln anzureisen. Vor Ort finden Sie Angebote für Zimmer sowohl in den lokalen Zeitungen – vor allem mittwochs und samstags im Kölner Stadtanzeiger und der Kölnischen Rundschau – als auch auf den Aushängen der „Schwarzen Brettern“ der Hochschule, die sich in den Mensen oder beim AStA finden.

Eine beliebte Alternative für Studierende mit ausgeprägtem sozialem Engagement bietet das Projekt Wohnen für Hilfe: Studierende unterstützen Menschen aus unterschiedlichen Generationen – beispielsweise SeniorInnen, Familien, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung – im alltäglichen Leben. Im Gegenzug erhalten Sie Wohnraum und zahlen bis auf die Nebenkosten keine Miete. Für Wohnen für Hilfe kommen alle Studierenden in Frage, die länger als ein Jahr in Köln bleiben werden und gute Deutschkenntnisse besitzen. Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie auf den Internetseiten von Wohnen für Hilfe.

Rundfunkbeitrag

Bitte berücksichtigen Sie, dass in Deutschland neben den regulären Wohnungsnebenkosten zusätzlich ein sogenannter Rundfunkbeitrag für die Nutzung der Fernseh-, Radio- und Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender erhoben wird. Dieser Beitrag muss im Regelfall von jedem Haushalt gezahlt werden. Auch internationale Studierende sind zu dieser Zahlung verpflichtet. Ausführliche Informationen zum Rundfunkbeitrag finden Sie auf dem Merkblatt in der nebenstehenden Infobox.

Wohnen in Gummersbach

Gummersbach, das etwa 50 Kilometer östlich von Köln liegt, hat 54.000 Einwohner und weist einen etwas entspannteren Wohnungsmarkt als Köln vor. Das Kölner Studierendenwerk bietet Plätze in zwei Wohnheimen mit insgesamt126 Wohnplätzen in Gummersbach an. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnheimplätzen empfiehlt es sich auch in Gummersbach, sich frühzeitig auf der Website des Kölner Studierendenwerks auf die begehrten Plätze  zu bewerben.

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