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Cologne Institute of Conservation Sciences

Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft

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Andreas Krupa

Andreas Krupa

Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS)

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Nachwuchswissenschaftler*innen des Bereichs der Möbel- und Raumkunst zu Gast im CICS

In Zusammenarbeit mit dem Verein Mobile - Gesellschaft der Freunde von Möbel- und Raumkunst e.V. und dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris veranstaltete das CICS am 13. und 14. Juni 2019 eine Tagung für Nachwuchswissenschaftler*innen der Kunstgeschichte und der Restaurierung. Ziel der Tagung war es jungen Wissenschaftler*innen ein Forum für den fachlichen Austausch zu bieten.

Junge Forschende und Studierende der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Geschichte und Restaurierungswissenschaft präsentierten nun bereits das dritte Mal im Rahmen der von Mobile e.V. initiierten Tagungsreihe ihre Projekte. Das Programm beinhaltete ein buntes, chronologisch geordnetes Themenspektrum von Gefügeanalysen an spätmittelalterlichen Retabeln, über einen Guéridon mit Porzellanplatte des 18. Jhs. aus dem Besitz der Madame du Barry bis zur Kulturgeschichte des Schreibtischs (Tagungsprogramm).

Tagungsverlauf
Der erste Tagungstag umfasste zehn spannende Vorträge, die zu regen Diskussionen führten. Der Tag klang schließlich mit einem Empfang im Auktionshaus Lempertz Köln aus. Professor Henrik Hanstein berichtete eindrucksvoll von aktuellen Entwicklungen des Auktionswesens. Auch die sechs Vorträge des Freitags wurden intensiv diskutiert, sodass die Vorsitzende des Vereins Mobile e.V. Dr. Henriette Graf (Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg) und Dr. Jörg Ebeling (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris) zum Abschluss der Tagung ein positives Fazit ziehen konnte.
Der Nachmittag hielt schließlich für die verbliebenen Tagungsteilnehmer eine Führung durch die Ateliers der Studienrichtung Objekte aus Holz und Werkstoffen der Moderne und eine weitere Führung durch die in der Nähe gelegene Kirche St. Severin bereit. Prof. Dr. Friederike Waentig stellte laufende Restaurierungsprojekte der Studierenden vor, darunter die Arbeiten an einem altägyptischen Sarg aus ptolemäischer Zeit, einem Miniaturmodell der Geburtsgrotte Jesu und einem modernen Drehstuhl der 1950/60er Jahre. Anschließend folgte die Gruppe Dr. Joachim Oepen durch die frisch restaurierte Kirche, die Krypta und das Sacrarium von St. Severin.

Fazit
Das Anliegen der Tagungsreihe konnte mit der Kölner Tagung ein weiteres Mal erreicht werden. Die Tagung bot eine Plattform Thesen und Projekte vorzustellen, zu diskutieren und vom gegenseitigen Austausch, auch mit erfahrenen Wissenschaftler*innen, zu lernen. Konstruktive Kritik sowie ein respektvoller, freundschaftlicher Umgangston bestimmten die Atmosphäre der Veranstaltung. Das Format bildet eine Schnittstelle zwischen Hochschullehre, Forschung sowie den Rezipienten von Möbel- und Raumkunst. Die Nachwuchswissenschaftler*innen und die Tagungsteilnehmer*innen konnten viele Anregungen und Hinweise für ihre Arbeit mitnehmen und die Gelegenheit nutzen, sich grenz- und fachübergreifend zu vernetzen.

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