Hier sehen Sie das Key Visual der Hochschulweiten Interdisziplinären Projektwoche (HIP) (Bild: HIP / TH Köln)

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Emily Kobs

Emily Kobs

Angewandte Naturwissenschaften

  • Technische Hochschule Köln
    Kaiser-Wilhelm-Allee, Gebäude E28
    51368 Leverkusen
  • Raum R 3
  • Telefon+49 214-32831-4631

Über das Projekt

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für Unternehmen kein Fremdwort, denn neuartige Ideen lassen sich schon lange nicht mehr nur aus einer Disziplin heraus entwickeln. Seit 2014 bereitet die TH Köln ihre Studierenden unter anderem innerhalb der Hochschulweiten Interdisziplinären Projektwoche (HIP) auf genau diese Anforderungen vor.


Entstehung und Entwicklung

Die Hochschulweite Interdisziplinäre Projektwoche ...

+ ... startet

Im Mai 2014 ging es los: bei der ersten Durchführung der Interdisziplinären Projektwoche arbeiteten über 200 Studierende der Fakultäten für Kulturwissenschaften, Architektur, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik sowie Anlagen, Energie- und Maschinensysteme zum Thema „Stadtteilentwicklung Deutz - Soziale Innovation“ zusammen.

+ ... greift aktuelle Themen auf

Die Themen für die Studierenden hatten in den Anfangsjahren einen unmittelbaren Bezug zur Region und den Kernwerten der TH Köln. Seit 2016 greift die Interdisziplinäre Projektwoche das Thema des jeweils laufenden Wissenschaftsjahres auf. Ob „Meere und Ozeane“ oder „Arbeitswelten der Zukunft“ – alle Themen sensibilisieren für gesellschaftlich relevante Herausforderungen, die nur disziplinenübergreifend lösbar sind, und bieten Anknüpfungspunkte für alle beteiligten Disziplinen.

+ ... wächst stetig

Seit der ersten Durchführung im Sommersemester 2014 ist die Anzahl der beteiligten Fakultäten der TH Köln kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile nehmen in jedem Semester über 500 Studierende teil und arbeiten in mehr als 30 interdisziplinären Projektteams zusammen.

+ ... zieht weite Kreise

Tutorinnen und Tutoren, Gutachterinnen und Gutachter sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen beteiligten Fakultäten begleiten die Studierenden bei ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit. Die Gutachterinnen und Gutachter bilden interdisziplinäre Zweierteams.

+ ... verbindet

Zur Auftaktveranstaltung kommen alle Studierenden und Mitwirkenden zusammen. Beim Projektabschluss stellen drei bis vier Gruppen ihre Ergebnisse untereinander sowie vor den Gutachterinnen- und Gutachterteams vor und reflektieren die Gruppenarbeit im Anschluss mit den Gutachterinnen und Gutachtern.

+ ... eröffnet Horizonte

Methoden, Perspektiven, noch nie Gehörtes – die Studierenden lernen neue Denkweisen und Disziplinen kennen und erleben einen weitreichenden Austausch.

+ ... entwickelt sich weiter

Ob Thema, Prüfungsleistungen oder Studierendenbegleitung – alle Elemente werden kontinuierlich evaluiert und bei Bedarf entsprechend angepasst.


Motive und Ziele

Die Arbeit in interdisziplinär zusammengesetzten Teams ist heute Voraussetzung dafür, komplexe und neuartige Ideen zu entwickeln und wettbewerbsfähig zu machen. Davon ausgehend wurde das Format der Hochschulweiten Interdisziplinären Projektwoche eingeführt, um zukünftige Arbeitsweisen für Studierende erlebbar zu machen.

Die Studierenden lernen, in heterogenen Teams zu agieren, ein Verständnis für Methoden sowie Denkweisen anderer Disziplinen zu entwickeln und sie mit den eigenen Fähigkeiten sowie Handlungsweisen zielgerichtet in Beziehung zu setzen.


Verständnis von interdisziplinärer Zusammenarbeit

Im Rahmen der HIP bedeutet interdisziplinäre Zusammenarbeit, dass Vertreterinnen bzw. Vertreter aus mindestens zwei dieser vier Disziplinen interagieren und durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Denk- und Handlungsweisen nicht nur ihnen fremde Disziplinen kennenlernen, sondern vor allem auch ein tiefergehendes Verständnis für die eigene Fachkultur entwickeln –  für ihre Inhalte und Methoden, ihre Werte und Haltungen, ihre Sprache und Traditionen.

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