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FAKULTÄT FÜR ANGEWANDTE SOZIALWISSENSCHAFTEN

Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

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Studiengangskoordinatorin

Caroline Lehmann

Caroline Lehmann

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Raum 5a
  • Telefon+49 221-8275-3668

Studieren an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften - Wir beraten Sie gerne!

Studieren? An der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln? Was bedeutet das? Und was genau und wie studiere ich da eigentlich? Um was muss ich mich alles kümmern und an wen kann ich mich bei Fragen wenden? Welche Beratung gibt es für mich? Wir bieten Ihnen auf dieser Seite einen Einstieg in die Beratungsangebote der Fakultät und der Hochschule!

Gut betreut – von Anfang an

Wertschätzung und Unterstützung: Die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften bietet ihren Studierenden ein umfangreiches Unterstützungs- und Beratungsangebot. Schon vor Studienbeginn können Studieninteressierte die Informations- und Beratungsangebote von „Soziale Arbeit Info“ nutzen oder sich dort beraten lassen. Den Einstieg ins Studium erleichtern die Einführungswoche und das Tutorenprogramm, das allgemein dabei hilft, sich in der neuen Lebensphase zurechtzufinden. Von der Fachstudienberatung über die studienunterstützenden Angebote des Projekts „Soziale Arbeit Plus“ bis zu „Soziale Arbeit International“ – in der Fakultät findet sich für jeden Bereich des (Studien-)Lebens eine Anlaufstelle, die mit Rat und Tat zur Seite steht.

Häufig gestellte Fragen

+ Wie sehen die Zugangsvoraussetzungen und die Vergabe der Studienplätze aus?

Sie können sich mit folgenden Abschlüssen für einen Studienplatz bewerben:

- Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil) oder Abitur bzw. vergleichbarer Abschluss / ausländischer Abschluss
- Zugangsprüfung für beruflich Qualifizierte oder
- Meister/innen, Fachwirte/innen und staatlich anerkannte Pflegefachkräfte

Zudem müssen Sie ein 3 monatiges (455 Stunden) Praktikum im Bereich der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung vorweisen.

Als Kriterium für die Vergabe der Studienplätze zählt der jeweilige NC. Die Hochschule legt den Numerus Clausus, "den NC", nicht fest, sondern berechnet die konkreten Auswahlkriterien zu jedem Semester neu. Die Hochschule bestimmt bei Bedarf lediglich vorab im Einvernehmen mit der Wissenschaftsverwaltung die jeweils zur Verfügung stehenden Studienplätze (Zulassungszahlen). Damit Sie am "Allgemeinen Auswahlverfahren" teilnehmen können, ist natürlich unterstellt, dass Sie oben benannte Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Im "Allgemeinen Auswahlverfahren" wird im Wesentlichen eine Auswahl unter den BewerberInnen nach dem Grad der Qualifikation und der Wartezeit vorgenommen. Der Grad der Qualifikation ist konkret die Durchschnittsnote, die im Schulzeugnis als Abschlussnote (Gesamtnote) ausgewiesen ist. Auf diese Weise werden 80% der zur Verfügung stehenden Plätze verteilt. Als Wartezeit wird die Zeit bezeichnet, die seit dem erfolgreichen Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Fachhochschulreife schulischer + praktischer Teil) verstrichen ist, ohne dass es einer vorherigen Bewerbung bedurfte. Die Wartezeit zählt also "automatisch". Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich bisherige Studienzeiten (Hochschulsemester).

+ Brauche ich ein Vorpraktikum und wird ein FSJ, oder Au-pair anerkannt?

Für die Einschreibung in den Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung benötigen Sie ein Vorpraktikum, welches mindestens 455 Stunden umfasst. Kriterien für die Anerkennung des Vorpraktikums finden Sie unter dem angegebenen Link:

Ein Au-Pair Jahr kann NICHT als Vorpraktikum anerkannt werden, da es sich um Praxiserfahrungen in einem privaten Haushalt ohne institutionelle Anbindung handelt. Ein FSJ kann dann als Vorpraktikum anerkannt werden, wenn es den oben angeführten Kriterien entspricht (siehe Link).

Das Praktikum sollte im Idealfall zur Einschreibung abgeschlossen sein. Sollte dies nicht der fall sein, können Sie sich vorläufig einschreiben. In diesem Fall muss das Praktikum spätestens zum 30. September desselben Jahres abgeschlossen und nachgewiesen werden. Empfohlen wird jedoch das Praktikum bis spätestens Mitte September abzuschließen, da dort das Studium beginnt.

Ihr Praktikum kann auch angerechnet werden, wenn es einige Jahre zurück liegt. Zudem muss es nicht an einem Stück erbracht werden, sondern kann in verschiedene Einrichtungen absolviert werden. Auch Schulpraktika, zum Beispiel in einer Kindertagesstätte können anerkannt werden.

+ Was wird mir von meiner Erstausbildung/Erststudium anerkannt?

Es werden prinzipiell KEINE Erstausbildungen studienverkürzend anerkannt. Dies trifft auch auf die ErzieherInnenausbildung zu. Verfügen Sie jedoch über eine ErzieherInnenausbildung, so wird Ihnen ermöglicht, berufliche Vorerfahrungen und Vorkenntnisse zu berücksichtigen, indem Sie mehr Wahlmöglichkeiten für individuelle Schwerpunktsetzungen und Vertiefungen erhalten. Über diese Möglichkeiten werden Sie zu Beginn des Studiums informiert.

+ Wie viel Zeit muss ich für das Studium aufwenden?

Bei dem Studium der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung handelt es sich um ein Vollzeit Studium. Dies bedeutet, dass Sie mit einem Arbeitsaufwand von ca. 40 Stunden pro Woche rechnen sollten. Dies beinhaltet natürlich auch die Zeit für das Selbststudium (lesen von Texten, Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen etc.) und Prüfungsvorbereitung. Es ist nicht unüblich, dass Studierende mit einem geringen Umfang neben dem Studium berufstätig sind.

Die Studientage sind in der Regel für die ersten 4 Semester Montag bis Mittwoch und für das 5. und 6. Semester von Dienstag bis Donnerstag. Es kann immer sein, dass es Zusatztermine gibt, die auch auf die anderen Tage fallen. Über diese werden sie aber frühzeitig informiert.

+ Wie hoch ist der Praxisanteil?

Neben Hospitationen, Exkursionen und projektorientierten Lehrveranstaltungen in Kooperation mit der Praxis enthält das Studium Praxisanteile mit einem Umfang von 40 cp Diese 40 cp unterteilen sich in zwei Praxisphasen mit einem Umfang von jeweils 400 Stunden. Die erste Praxisphase wird im Bereich der Kindheitspädagogik, die zweite im Bereich der Familienbildung absolviert. Die Praxis wird sowohl fachlich als auch supervisorisch begleitet.

Ziel des Studiengangs ist es, miteinander verflochtene wissenschaftlich orientierte, forschungsorientierte und praxisorientierte Kompetenzen in der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung vor dem Hintergrund der Vielfalt unterschiedlicher Kulturen, Lebenslagen und Lebensformen zu erwerben. Die Praxisphasen dienen der Überprüfung der Umsetzbarkeit des Gelernten in der Praxis, der Entwicklung didaktischer Fähigkeiten und der kritischen Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Methoden der Praxis als Teil des Studiums. Aus diesem Grund sind die praxisorientierten Studieninhalte durchgehend mit einer wissenschaftlichen Reflexion und einer forschenden Fragestellung verknüpft. Insbesondere werden die beiden Praxisphasen durch weitere Module vor- und nachbereitet. Mit der Praxisphase I (Modul 3.4) sind Module zur Beobachtung und Wahr-nehmung (2.1), zur Didaktik (3.2, 3.2) und im Anschluss zur qualitativen und quantitativen Forschung verknüpft (2.2). Die Praxisphase II (3.5) ist mit der Entwicklung einer Forschungskonzeption verbunden und wird ebenfalls durch mehrere Module zur quantitativen und qualitativen Forschung (2.2), zur Familienbildung und -beratung (3.6) und zur Sozialraumorientierung (3.5) vorbereitet.

+ Ist es möglich ein Semester oder das Praxissemester im Ausland zu machen?

Es besteht die Möglichkeit eine der beiden Praxisphasen oder auch ein Semester oder Studienjahr im Ausland zu verbringen. Die Anrechnung von im Ausland besuchten Modulen wird frühzeitig geprüft. Die Studierenden werden umfassend beraten, damit eine Auswahl passender Lehrveranstaltungen im Ausland schon vor der Ausreise sichergestellt werden kann. Bei Ihrem Vorhaben, ein Auslandspraktikum oder ein Auslandssemester zu absolvieren werden die Studierenden von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin für Internationalisierung der Fakultät, dem Praxisreferat der Fakultät oder dem International Office der TH Köln unterstützt. Die Studierenden erhalten dort neben Auskünften zur Anrechenbarkeit von im Ausland belegten Modulen auch Informationen zu Hochschul- und Praxiskooperationen, zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie praktische Hinweise zur Organisation eines Auslandsaufenthaltes (Wohnungssuche, Visumsangelegenheiten, Versi-cherungsfragen etc.).

Als Mobilitätsfenster sind beide Praxisphasen vorgesehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es mit Unterstützung der Hochschule besonders im Bereich der Kinder-tagesstätten viele Möglichkeiten gibt ein Praktikum im Ausland in Verbindung mit einer Praxisan-leitung und einer geregelten fachlichen Begleitung (Mail, Foren, Telefon etc.) zu verbringen.
Als Zeitfenster für ein Auslandssemester an einer anderen Hochschule ist vor allem das 5. Semester vorgesehen. Die Studierenden haben dann beide Praxisphasen absolviert. Zudem können alle vorherigen Module im 4. Semester abgeschlossen werden.

+ Wie sehen Lehre und Prüfungen aus?

Die Studierenden werden in der eigenverantwortlichen Gestaltung ihrer Lernprozesse im Be-wusstein persönlicher Stärken und Entwicklungsbedarfe unterstützt. Didaktische Formate gehen zunächst von einem biografischen Zugang aus, um die eigene Bildungslaufbahn als Ausgangspunkt zu erleben und für den Prozess der Professionalisierung zu reflektieren. Die Formate sind durch eine kontinuierliche Verknüpfung von Praxisreflexion und Forschungsorientierung gekennzeichnet und in vielen Lehrveranstaltungen projektorientiert umgesetzt. Die Lehr-Lernformate repräsentieren eine Methodenvielfalt, die den Studierenden die Spezifik didaktischer Konzeptionen vertraut machen, Bildungserfahrungen in verschiedenen Kontexten ermöglichen und die Unterschiedlichkeit von Lehrmethoden und Lernstrategien auf der Basis und in der Reflexion eigener Erfahrungen reflektieren lassen soll.

So verbinden sich in einigen Modulen Vorlesungen – zumeist als interaktive Vorlesungen konzipiert – für den gesamten Jahrgang mit Seminaren oder Übungen, die zum einen das Studieren in kleineren Gruppen, zum anderen eine Wahlmöglichkeit realisieren.

Zwei jeweils 13-wöchige Praxisphasen (3.4, 3.7) werden in Kleingruppen und durch Einzelberatungstermine (Supervision) individuell begleitet.

Neben der Gestaltung von Arbeitsphasen durch Arbeits- oder Projektgruppen auch in Seminaren und Übungen werden einige Module – hier vor allem aus dem Studienbereich 3 – als Ganze projektorientiert umgesetzt. Dabei werden Praxisprojekte oder Lehr-Forschungsprojekte von Studierenden entwickelt, gestaltet, evaluiert, präsentiert und reflektiert. Im Kontext des Programms ProfiL² der TH Köln zur Einführung Projekt- und Problembasierten Lernens an der TH Köln werden in diese Module Projektwochen integriert. Ziel ist, dass Lehrende und Lernende im Dialog miteinander und in Kooperation mit Praxisfeldern aktuelle Fragestellungen der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung erkennen, analysieren und weiterentwickeln.

Der Studienbereich 4, die „Bildungswerkstatt“, versteht sich als Forschungs- und Experimentierraum zur Entwicklung hochschul- und elementardidaktischer Bildungskonzepte. Hier wird bewusst semesterübergreifend projektorientiert studiert. Dabei geht es vor allem um die Erprobung innovativer Lernformen und um die Öffnung für gemeinschaftlich entstehende Bildungsprozesse.

Die Handlungs- und Forschungsfelder im Studienbereich 5 fokussieren u. a. in relativ kleinen Gruppen die wechselseitige Bedeutsamkeit von Forschung und Praxis, indem Lehrforschungspro-jekte in unmittelbarer Verbindung zu Praxisfeldern entwickelt werden.

Insgesamt ist es das Anliegen, eine hohe Variabilität an didaktischen Konzeptionen im Studiengang zu gestalten, um das (z.B. in 3.2 angeeignete) Wissen, Verstehen, Analysieren und Anwenden von Lehrinhalten der Absolvent/innen im Handlungsfeld ihrer Profession durch deren Erlebbarkeit im Studienverlauf zu ergänzen und zu belegen.

In Orientierung an der Leitidee Inklusiver Bildung und im Sinne des entstehenden „Diversity-Konzepts“ der Fakultät besteht zudem der Anspruch, eine „inklusive Didaktik“ zu entwickeln.

Die Prüfungsleistungen beziehen sich gleichermaßen auf das Wissen, Verstehen und die Reflexion wissenschaftlicher Theorien und Begriffe, auf die Einübung von Beobachtungs- und Forschungs-methoden und, die Vermittlung mit Theorie und Forschung, auf den Erwerb reflexiv-praktischer Kompetenzen. Neben klassischen Prüfungsformen, wie Klausuren oder Hausarbeiten, wurde seit Gründung des Studiengangs ein besonderes Gewicht auf die Entwicklung einer Reihe von Prüfungsformen gelegt, die selbstgestaltete Lernprozesse unterstützen und häufig konkreten An-wendungen in Praxis und Forschung entsprechen (z. B. Werkstattberichte; Posterpräsentationen auf Projektmessen; Essays zur Darstellung und Analyse theoretischer Grundlagen; Ausarbeitungen der Anleitung von Lerneinheiten, inkl. Präsentation und Moderation; Portfolio; Pädagogische und didaktische Handlungskonzeptionen; Beobachtungsdokumentationen; Bildungsminiaturen; Artikel/ Beitrag z.B. zu einem Bildungsmagazin; Rezension; kommentierte Literaturliste; Lerntagebuch; Logbuch; kleinere Forschungsstudien etc.).

In der Regel schließen alle benoteten Module mit nur einer benoteten Prüfungsleistung ab. Einige Module bleiben unbenotet.

+ Was kostet das Studium?

Es werden keine Studiengebühren erhoben.

Alle Studierenden der TH Köln müssen den Semesterbeitrag von € 231,00, der sich aus folgenden Kosten zusammensetzt:

- Sozialbeitrag für das Kölner Studentenwerk: 59,00 €
- Semesterticket für den VRS : 112,70 €
- NRW-Semesterticket : 46,00 €
- AStA-Beitrag: 13,10 €
- Solidaritätsbeitrag: 0,20 €

Stand 03.04.2014

+ Wie sind die beruflichen Perspektiven? Wie viel verdient man? In welchen Bereichen kann ich später arbeiten?

Der Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung ist darauf ausgerichtet, dass die Studierenden nach Abschluss des Studiums u. a. in folgenden Einrichtungen tätig werden:

- Kindertageseinrichtungen
- Familienzentren
- Familienbildungsstätten
- Ganztagsschulen

Gleichzeitig bietet der Studiengang Qualifikationsgrundlagen für eine Vielzahl unterschiedlicher miteinander verzahnter Profile und Aufgaben, sowohl im Rahmen der unmittelbaren Arbeit mit Kindern und Familien, der Leitung und Fachberatung, der konzeptionellen und programmatischen Ausrichtung der jeweiligen Tätigkeitsbereiche als auch der sie begleitenden Evaluation und Forschung an. Diese Profile ergeben sich oft auch durch Projekte vor Ort, z. B. zur kommunalen oder sozialraumorientierten Vernetzung, zur Sprachförderung, zur Inklusion, zu frühen Hilfen, der Präventionsarbeit der Jugendämter etc.

Es wird davon ausgegangen, dass es in Zukunft sowohl auf die Fachlichkeit in den grundlegenden Institutionen als auch eine flexible Fähigkeit zur Profilbildung ankommt, die mit einem Verständnis professionellen Handelns im Netzwerk verschiedener Dienste und Angebote rund um Kinder und Familien verbunden ist.

Bundesweit ist die Anzahl von AbsolventInnen kindheitspädagogischer Studiengänge gegenüber denen der ErzieherInnenausbildung noch relativ gering Dem steht sowohl ein in den nächsten Jahren übermäßig steigender Fachkräftemangel, als auch ein erheblicher Anstieg der Qualifikationsanforderungen an pädagogische Fachkräfte insbesondere in der Kindheitspädagogik gegenüber. So sollen z. B. in NRW bis zum 1. August 2013 27.000 neue Kitaplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Absehbar erscheint aktuell in NRW, dass die Bereitstellung eines Betreuungsplatzes für jedes dritte Kind unter drei Jahren den Bedarf an Plätzen nicht decken wird. Schon daraus ergibt sich ein hoher Bedarf an Fachpersonal. Die deutschlandweite Entwicklung des Ausbaus offener Ganztagsschulen oder die Forderung nach einem Ausbau der Schulsozialarbeit an Grundschulen eröffnet ein weiteres Arbeitsfeld für Absolventinnen und Absolventen. Das Bundeskinderschutzgesetz fordert die Kommunen zu einem verstärkten Engagement in der präventiven Arbeit mit Familien, z. B. im Rahmen früher Hilfen auf. Auch hier ist mit einem Zuwachs von Stellen zu rechnen, für die das Studium eine genau abgestimmte Qualifikation anbietet. Zudem entsteht durch die sich etablierende Forschungslandschaft an Fachhochschulen und Universitäten ein Bedarf nach wissenschaftlichem Nachwuchs, der es bei entsprechender Eignung lohnenswert erscheinen lässt, ein einschlägiges Masterstudium anzuschließen.

Die Umsetzung des Rechts auf Inklusive Bildung gemäß der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen führt zu wesentlichen Umstrukturierungen im Bildungssystem und entsprechend in Kindertageseinrichtungen sowie in der Beratung von Familien. Die damit verbundenen und notwendigen Kompetenzen konnten in bisherigen pädagogischen Bildungsgängen kaum erworben werden. Umso mehr werden Fachkräfte gesucht, die diesbezügliche Reformprozesse begleiten können.

Insgesamt können deshalb die Anstellungs- und die beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Studierenden als gut angesehen werden, auch wenn das Berufsbild noch neu und häufig unbekannt ist.

+ Gibt es die Möglichkeit ein Masterstudium anzuschließen?

Sie haben die Möglichkeit nach dem Bachelorabschluss einen Master anzuschließen. In der Regel ermöglicht Ihnen der BA Abschluss Pädagogik der Kindheit und Familienbildung einen allgemeinen Master im Bereich der Sozialen Arbeit oder einen spezialisieren Master im Bereich der Kindheitspädagogik zu absolvieren. Zudem kann es, je nach Zugangsvoraussetzungen möglich sein, dass Sie auch zu einem Erziehungswissenschaftlichen Master zugelassen werden.

Soziale Arbeit Info (Bild: Dirk Osterkamp (FH Köln))

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Das Team von Soziale Arbeit Info, dem Portal für Studieninteressierte der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, berät Sie gerne zu Studieninhalten und zum Berufsbild der Sozialarbeiterin/des Sozialarbeiters - und das auch online im virtuellen Beratungsraum! Loggen Sie sich ein! Mehr erfahren Sie auf den Seiten von Soziale Arbeit Info - unserem Portal für Studieninteressierte der Sozialen Arbeit.

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