Schülerlabor Chemie am Campus Leverkusen

Schülerinnen stellen Seife im Schülerlabor Chemie her (Bild: Emily Kobs/TH Köln)

Anhand von einfachen Experimenten zum Thema Seife haben Schülerinnen der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in Bonn erfahren, was die Welt der Chemie mit ihrem Alltag zu tun hat.

In diesem Kurs der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften haben die 12- bis 13-jährigen Schülerinnen des Mädchengymnasiums gelernt, wie sie aus einem Gemisch von Fetten und einer Lauge selber Seife herstellen können. Nach einer kurzen theoretischen Einführung über die wichtigsten chemischen Eigenschaften von Seife wendeten die jungen Wissenschaftlerinnen das theoretische Wissen über Fetten und Laugen in Übungseinheiten an. Unter professioneller Anleitung und allen Schutzmaßnahmen haben die 24 Schülerinnen der Liebfrauen-Schule in Bonn selber bunte Seifen in kleinen Gruppen im Chemielabor hergestellt. Dafür vermischten sie Palm-, Oliven-, Distelöl und Kokosfett mit Natronlauge, erhitzten alles auf 40 Grad und fügten Duft- und Farbstoffe hinzu. Die geschmolzenen Substanzen gossen sie in kleine Plastikformen, die danach erst aushärten mussten, um später feste Seifenstücke zu erhalten. Wie richtige Chemikerinnen dokumentierten auch die Schülerinnen ihre Arbeitsschritte, um eine wissenschaftliche Arbeitsweise zu erlernen und diskutierten im Anschluss über mögliche Probleme bei der Durchführung im Plenum. Anhand dieses Versuches zum Thema basenkatalysierte Esterspaltung (Verseifung) erfuhren die jungen Wissenschaftlerinnen im Schülerlabor Chemie eine direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis.

(12.03.18 VG)


Schülerlabor Chemie

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