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Pädagogik der frühen Kindheit zwischen Analyse, Affirmativität und Ethik

AG, 09. November 2017

Am 9. und 10. November 2017 trifft sich zum neunten Mal die Theorie-AG der Kommission "Pädagogik der frühen Kindheit" in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Gastgeber der AG, die von Prof. Dr. Ursula Stenger (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Claus Stieve (TH Köln) moderiert wird, ist diesmal der Forschungsschwerpunkt „Bildungsräume in Kindheit und Familie“ an der TH Köln.

Auf einen Blick

Pädagogik der frühen Kindheit zwischen Analyse, Affirmativität und Ethik

AG

Wann?

  • 09. November 2017 bis 10. November 2017

Wo?

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
TH Köln
Campus Südstadt
Bildungswerkstatt
Ubierring 48, 50678 Köln

Veranstaltungsreihe

Theorie-AG „Pädagogik der frühen Kindheit“ der DGFE

Weitere Informationen

Programm, etc.


 „Pädagogik der frühen Kindheit zwischen Analyse, Affirmativität und Ethik“

Neunte Theorie AG Pädagogik der frühen Kindheit an der TH Köln

Am 9. und 10. November 2017 trifft sich die Theorie-AG der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft zum neunten Mal. Gastgeber der AG, die von Prof. Dr. Ursula Stenger, Universität zu Köln und Prof. Dr. Claus Stieve, TH Köln moderiert wird, ist diesmal der Forschungsschwerpunkt „Bildungsräume in Kindheit und Familie“ an der TH. Das Vorbereitungsteam bildeten Dr. Steffen Großkopf von der Universität Jena, Ursula Stenger und Claus Stieve. Die Impulsvorträge halten Michael Winkler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Sascha Neumann von der Universität Luxemburg.

In der Pädagogik der frühen Kindheit lassen sich analytisch drei Ausrichtungen empirisch/theoriegeleiteter Forschungen unterscheiden, erstens eher programmatische praxisbezogene Entwicklungen inklusive empirischer Überprüfungen, die eine „Sollens-Orientierung“ (voraus-)setzen; zweitens Positionen, die aus einer bewussten Zurückhaltung gegenüber einer solchen Normativität, die distanzierte Analyse begrifflicher Konstruktionen oder performativer Herstellungsleistungen er-möglichen sollen; drittens schließlich Positionen, die in ihrer argumentativen Kritik z.B. an bildungsrelevanten Leitmotiven, einen expliziten gesellschaftlichen Veränderungswillen oder eine ethische Maxime hervorheben. Die verschiedenen Ausrichtungen führen nur an einzelnen Stellen zu einer Diskussion zwischen den wissenschaftstheoretisch zu reflektierenden Standpunkten.

Die Werkstatt interessiert sich dafür, wie sich die verschiedenen Grundhaltungen frühpädagogischer Theoriebildung und empirischer Forschung jeweils darstellen, rechtfertigen, kritisch befragen und diskutieren lassen und welche Folgen sich für einen gegenstandstheoretischen Diskurs über ethische Fragen in der Frühpädagogik daraus ergeben können.

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