Hochschulvorhaben TraiL
Das Ziel des Hochschulvorhabens TraiL ist es, Hochschulbildung für gesellschaftliche Transformationen wirksam zu machen und hierfür notwendige Veränderungen in der Lehrstruktur zu verankern.
TraiL strebt die (Weiter-)Entwicklung und curriculare Verankerung von Formaten und Konzepten zur Gestaltung transformativer Bildung an. Disziplinäre Wissenserzeugung soll mit interdisziplinären, transdisziplinären sowie reflexiven Zugängen zur Kompetenzentwicklung verbunden und zur Bearbeitung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen eingesetzt werden.
Über allem steht dabei das Bildungsziel der TH Köln, Absolvent*innen auf dem Weg zu reflektierten (Mit-)Gestalter*innen gesellschaftlichen Wandels (Transformator*innen) und verantwortungsbewussten Mitgliedern einer international vernetzten, freiheitlich-offenen und demokratischen Gesellschaft zu begleiten.
Arbeitsbereiche
EZ TraiL
Im Expertisezirkel „TraiL - Wege zur transformativen Bildung“ arbeiten Akteur*innen aus allen Bereichen der Hochschule cross-funktional an der Weiterentwicklung von Konzepten für eine transformative Hochschulbildung an der TH Köln. Ziel ist es, die Studienverläufe zu flexibilisieren, um Studierenden verstärkt Kompetenzentwicklung für zukünftige berufliche und gesellschaftliche Transformationen zu ermöglichen. Dazu agiert der Expertisezirkel in den drei Arbeitsgruppen „Zeitstrukturen“, „Inter- und Transdisziplinarität“ und „Akademisches Mentorat“ und formuliert Handlungsempfehlungen und Leitlinien für Lehre und Studium.
Die Arbeit des Expertisezirkels wird gestützt von drei Arbeitsbereichen:
Inter- und Transdisziplinarität
Moderne Studiengänge orientieren sich bewusst an gesellschaftlichen Herausforderungen und verstehen Hochschulbildung als einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation in verschiedenen Bereichen, von Technologien bis zu sozialen Innovationen. Eine Disziplin allein kann diese Herausforderungen in den meisten Fällen nicht bearbeiten. Der Arbeitsbereich „Inter- und Transdisziplinarität“ klärt, wie transformative Bildung in den disziplinären, interdisziplinären und transdisziplinären Studienanteilen verankert werden kann.
Ansprechperson:
Studiengangentwicklung
Der Arbeitsbereich „Studiengangentwicklung“ adressiert die Notwendigkeit für Veränderungen der Curricula und der Lehrorganisation auf Makro-, Meso- und Mikroebene, um inter- und transdisziplinäres Lernen in hierfür geeignten Zeitstrukturen an außerhochschulischen Orten und unabhängig vom Campus sowie begleitet von reflexiven Phasen verstärkt und leicht planbar zu ermöglichen.
Ansprechpersonen:
Akademisches Mentorat
Der Arbeitsbereich „Akademisches Mentorat“ bereitet die Aufnahme des Selbststudiums als festen Bestandteil in alle Curricula vor, um die Reflexion von fachlicher und persönlicher Entwicklung der Studierenden zu fördern. Das Mentorat gewährleistet Beratung zu individuellen Studienverläufen und zur Orientierung in unsicheren Situationen.
Ansprechperson:
Studiengang- und Reakkreditierungsprozesse
Der Arbeitsbereich „Studiengang- und Reakkreditierungsprozesse“ identifiziert durch eine umfassende Prozessanalyse Hürden und Brüche in der Studiengangentwicklung und erfasst ungeklärte Fragen der verschiedenen Funktionsgruppen in Bezug auf transformative Studiengangentwicklung. Die Ergebnisse der Prozessanalyse werden genutzt, um das Prozessdesign anzupassen und die bestehende Zusammenarbeit der Hochschulreferate 3, 4 und 6 mit dem ZLE, den Studiengangsleitungen und der Ständigen Kommission 1 zu verbessern.
Ansprechperson:
Begleitforschung und Monitoring
Der Arbeitsbereich „Begleitforschung und Monitoring“ liefert eine wissenschaftliche Fundierung von TraiL-Maßnahmen über Fragebogenerhebungen, Interviews und teilnehmenden Beobachtungen im Zuge von
- Curriculumwerkstätten, der Entwicklung innovativer Curricula bis hin zur erfolgreichen (Re-)Akkreditierung, der Anpassung des Weiterbildungsangebots für Studiengangbeteiligte sowie der Ergebnisse von Qualitätszirkeln und Beratungen,
- Entwicklungen neuer Tages- und Wochenstrukturen in Studium und Lehre und ihrer Akzeptanz bei Lehrenden und Studierenden,
- eingesetzten Lehrmodellen zur Ergänzung disziplinärer Lehre mit inter- und transdisziplinären Elementen sowie deren Studierbarkeit,
- Mentoratsvarianten in der Erprobung und diesbezüglicher Qualifizierungsbedarfe und -maßnahmen.
Ansprechperson:
Campusmanagementsystem (CaMS)
Die Ergebnisse der vorher genannten Arbeitsbereiche werden im Laufe des Hochschulvorhabens genutzt, um Anforderungen an das Campusmanagementsystem der TH Köln zu formulieren und neue Konzepte sowie Strukturen digital im System abzubilden. Ein angepasstes Campusmanagementsystem erleichtert die Umsetzung von transformativen Lehrkonzepten und bietet Studierenden sowie Lehrenden eine verlässliche Struktur.
Ansprechpersonen:
Koordination und Wissenschaftskommunikation
Der Arbeitsbereich „Koordination und Wissenschaftskommunikation“ ermöglicht die strukturierte Zielverfolgung des Hochschulvorhabens TraiL. Mit Hilfe von systematischer Planung und Begleitung der einzelnen Arbeitsbereiche werden Kommunikationswege verbessert, Synergien sichtbar und Risiken frühzeitig erkannt. Durch regelmäßige Status-Updates und Jahresberichte sowie die strukturierte Wissenschaftskommunikation wird der Fortschritt von TraiL kontinuierlich für interne und externe Interessent*innen dokumentiert.
Ansprechpersonen:
Susanne Glaeser
Administrative Leitung
+49 221-8275-3620
susanne.glaeser@th-koeln.de
Mitchi Seidel
Koordination & Wissenschaftskommunikation
+49 221-8275-5257
mitchi.seidel@th-koeln.de
Thomas Frederik Nippel
Publikationsmanagement
+49 221-8275-4147
thomas_frederik.nippel@th-koeln.de
Isabel Stenzel
Kommunikation und Publikation
isabel.stenzel@th-koeln.de