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Dr. Birgit Szczyrba

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Zentrum für Lehrentwicklung

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Lisa-Marie Friede

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FIHN_Teaser_L (Bild: Andreas Wrede/TH Köln)

COS-Reihe "Forschung und Innovation in der Hochschulbildung"

Studium und Lehre in der hochschuldidaktischen Forschung

Lehre und Studium bilden den Kernprozess aller Hochschulen als Bildungseinrichtungen im Medium der Wissenschaft. Weit mehr als erfahrungsgeleitete, routineförmig verlaufende Praxen sind Lehre und Studium als Gegenstand wissenschaftlicher Arbeit zu betrachten und systematischer, wissenschaftlich fundierter Reflexion und Gestaltung zugänglich zu machen: Dies wird möglich durch die Intensivierung, Verbreitung und Diskussion von forschenden Ansätzen in der hochschuldidaktischen Praxis an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Wir laden Sie ein, mit Ihren Ideen, Vorschlägen und Arbeiten die Reihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ zu bereichern. Bitte nutzen Sie zur Einsendung eines Abstracts oben stehende Formulare. 

Fragen der Hochschulbildung im Dialog

Die Reihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ (FIHB) bildet Konzepte, Verläufe und Ergebnisse sowie Diskussionen hochschuldidaktischer Forschung über Studium und Lehre mit qualitativem wie auch quantitativem methodologischem Design ab. Fragen der Hochschulbildung können dabei auf verschiedenen Ebenen bearbeitet werden. Sie beziehen sich auf

  • Lehrende und Lernende als Individuen,
  • die Interaktion und Kommunikation zwischen beteiligten Akteuren,
  • Konzepte der Gestaltung von Lehre und Studiengängen bzw. Curricula,
  • organisationale und institutionelle Bedingungen für Lehre und Studium an Hochschulen
  • sowie auf gesellschaftliche und kulturelle Kontexte von Hochschulbildung.

Vernetzung hochschuldidaktischer Akteur*innen

Die Zielgruppen der Reihe „FIHB“ sind Hochschulforscher*innen, Akteur*innen hochschuldidaktischer Forschung, Weiterbildung und Beratung sowie in der Hochschullehre Tätige, die sich z.B. folgenden Fragen widmen:

1.  Wie können Ansätze und Zugänge zur Evidenzbasierung in Hochschuldidaktik und Hochschullehre systematisiert werden und welche Erkenntnisse über Kriterien und Ansätze zur Förderung guter Lehre liegen vor?

2.   Wie stellt sich der Erkenntnis- und Entwicklungsstand hochschuldidaktischer Forschung dar und welche Forschungs- und Entwicklungsbedarfe ergeben sich daraus?

3.   Wie können Erkenntnisse der hochschuldidaktischen Forschung zur Veränderung der Lehr-/ Lernkultur in Hochschulen und zur Implementierung reformorientierter Ansätze einer qualitätsorientierten Lehre genutzt werden?

4.   Welche Forschungszugänge fachbezogener Hochschuldidaktiken existieren und wie können diese bei der Gestaltung von Lehre, Studienangeboten und Weiterbildung von Lehrenden berücksichtigt und genutzt werden?

5. Welche empirischen Zugänge hochschuldidaktischer Forschung für die evidenzbasierte Fundierung hochschuldidaktischen Handelns lassen sich unterscheiden und wie können sie zur Fundierung hochschuldidaktischen Handelns als Gestaltungs-, Entscheidungs- und Begründungswissen genutzt werden?

6. Welche Möglichkeiten wissenschaftlicher Begleitforschung lassen sich identifizieren und welche Methoden eignen sich zur wissenschaftlich fundierten Selbstreflexion von Akteuren und Aktivitäten in der reformorientierten Hochschuldidaktik?

Mit der Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ streben wir eine stärkere Vernetzung und Sichtbarkeit hochschuldidaktischer Forschung und das Verfügbarmachen von Konzepten und Materialien als Open Educational Resources an.

+ Freier Zugang zu hochschuldidaktischer Forschung

Zur Wissenschaft werden Erkenntnisse und Entwicklungen erst, wenn sie der scientific community sowie der weiteren interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben und dem wissenschaftlichen Diskurs ausgesetzt werden. Ort der Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ ist daher der wissenschaftliche Publikationsserver „Cologne Open Science“ der TH Köln. Über das Internetportal „Cologne Open Science“ lassen sich qualitätsgeprüfte Publikationen in Schriftenreihen im Volltext abrufen.

Die Vorteile einer Open Access-Publikation über „Cologne Open Science“ sind:

  • freier Zugang zu Forschungsergebnissen der Hochschule
  • optimales Auffinden von Beiträgen über Kataloge, Suchmaschinen und Nachweisdienste
  • verstärkte Beachtung der Ergebnisse durch Fachwelt und interessierte Öffentlichkeit
  • Langzeitarchiv für Beiträge
  • teilweise schnellere Publikation von Forschungsergebnissen als über konventionelle Verlage

+ Für die Veröffentlichung geeignete Formate

Beiträge in der Reihe „FIHB“ können sich theoretisch, konzeptionell und empirisch wissenschaftlichen Erkenntnissen widmen, auf deren Basis eine evidenzbasierte Entwicklung von Lehre und Studium sowie der Hochschuldidaktik selbst möglich wird. 

Kleinere und größere Forschungsformate in unterschiedlichen Perspektiven und methodologischen Designs können einem analytischen Vergleich unterzogen werden und Möglichkeiten der systematischen Reflexion und Gestaltung hochschuldidaktischer Forschung in der Praxis skizzieren.

In der Reihe „FIHB“ können folgende Formate veröffentlicht werden:

  • Herausgeberbände, z.B. mit Beiträgen in Folge von wissenschaftlichen Tagungen zum Themenkreis der Hochschulbildungsforschung
  • Dissertationen, die verschiedenen Ebenen der Hochschulbildungsforschung betreffend
  • Research Papers, die z.B. Projekte des Scholarship of Teaching and Learning als forschendes Lehren im eigenen Fach zum Thema machen, oder die andere theoretische oder empirische Forschungsaktivitäten zum Thema Hochschulbildung beinhalten

+ Informationen zur Einreichung

Bitte beachten Sie bei der Abgabe Ihres Beitrags die Formalitäten in der Handreichung. Die korrekte Einhaltung dieser Richtlinien erleichtert die Setzung und das Layout der verschiedenen Beiträge enorm. Bei Fragen können Sie sich gern an uns wenden.

Hier finden Sie Autor*innenhandreichung zur Herausgeberschrift und hier die Autor*innenhandreichung für Research Paper.

+ Begutachtungsprozess

Eingereichte Beiträge werden einem Blind Review-Prozess unterzogen. Autor*innen können eine*n Gutachter*in vorschlagen. 

Als Gutachter*innen der Reihe FIHB fungieren namhafte Vertreter*innen der Hochschuldidaktischen Forschung und der Hochschulbildungsforschung.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Reihe

+Sylvia Heuchemer

Sylvia Heuchemer, Dr. rer. pol., ist Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Wirtschaftsforschung an der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH Köln. Als solche verantwortet sie Forschungsprojekte zu lehr- und lernrelevanter Diversität, zum Forschenden Lernen und Lehren sowie zum Einfluss hochschuldidaktischer Maßnahmen auf die Lehr- und Lernkultur und das Lernen der Organisation Hochschule.

Kontakt: sylvia.heuchemer@th-koeln.de

+Reinhard Hochmuth

Reinhard Hochmuth, Dr. rer. nat., ist nach Professuren für Analysis und Mathematik an den Universitäten Kassel und Lüneburg seit April 2014 Professor für Fachdidaktik Mathematik an der Leibniz Universität Hannover und seit 2015 Geschäftsführender Leiter des Instituts für Didaktik der Mathematik und Physik. Er ist seit 2010 einer der Geschäftsführenden Direktoren des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik Mathematik, Direktoriumsmitglied des Vorkursprojekts VEMINT der Universitäten Darmstadt, Kassel, Lüneburg und Paderborn und Mitherausgeber der Buchreihe Konzepte und Studien zur Hochschuldidaktik und Lehrerbildung Mathematik im Springer-Verlag. Die hochschuldidaktische Forschung fokussiert zum einen auf das fachliche und fachdidaktische Lernen und deren Verschränkung in mathematikbezogenen Lehramtsstudiengängen sowie auf praxeologische Untersuchungen der Verwendung von Mathematik in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Darüber hinaus ist er leitend an Verbundprojekten zur empirischen Erforschung von Unterstützungsmaßnahmen für Studierende im ersten Studienjahr beteiligt.

Kontakt: hochmuth@idmp.uni-hannover.de

+Niclas Schaper

Niclas Schaper, Dr. rer. pol., ist Professor für Psychologie, insbesondere Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Paderborn. Im Bereich der Hochschuldidaktik leitet er u.a. die Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik zusammen mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Universität Paderborn und ist 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und koordiniert die Forschungskommission der dghd. In seiner hochschuldidaktischen Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit Themen der Kompetenzorientierung in Studium und Lehre. Hierzu hat er verschiedene BMBF Projekte mit initiiert und durchgeführt und zwei Fachgutachten für die Hochschulrektorenkonferenz verfasst. Außerdem beschäftigt er sich mit Fragen der Förderung von Studierenden in der Studieneingangsphase und der wissenschaftlichen Evaluation entsprechender Maßnahmen.

Kontakt: niclas.schaper@upb.de

+Birgit Szczyrba

Birgit Szczyrba, Dr. paed., Dipl.-Soz.-Wiss., ist Leiterin des Teams Hochschuldidaktik im ZLE – Zentrum für Lehrentwicklung der TH Köln, Sprecherin des Netzwerks Wissenschaftscoaching, Ressortverantwortliche für Akkreditierungsverfahren (Programme und Personen) in der Akkreditierungskommission (akko) der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) sowie Mitglied der Forschungskommission der dghd. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Lehre als Profilelement der Hochschulentwicklung, Scholarship of Teaching and Learning sowie Coachingansätze und -verläufe im Hochschulbildungskontext.

Kontakt: birgit.szczyrba@th-koeln.de

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