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Ansprechpartnerin

Dr. Birgit Szczyrba

Dr. Birgit Szczyrba

Zentrum für Lehrentwicklung

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Raum E1.03
  • Telefon+49 221-8275-3622

FIHN_Teaser_L (Bild: Andreas Wrede/TH Köln)

COS-Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“

Die Reihe

Lehre und Studium bilden den Kernprozess aller Hochschulen als Bildungseinrichtungen im Medium der Wissenschaft. Weit mehr als erfahrungsgeleitete, routineförmig verlaufende Praxen sind Lehre und Studium als Gegenstand wissenschaftlicher Arbeit zu betrachten und systematischer, wissenschaftlich fundierter Reflexion und Gestaltung zugänglich zu machen: Dies wird möglich durch die Intensivierung, Verbreitung und Diskussion von forschenden Ansätzen in der hochschuldidaktischen Praxis an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Die Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ (FIHB) bildet vor dem Hintergrund dieses Verständnisses von Lehre und Studium als wissenschaftlichen Arbeitsgebieten Konzepte, Verläufe und Ergebnisse sowie Diskussionen hochschuldidaktischer Forschung mit qualitativem wie auch quantitativem methodologischem Design ab. Fragen der Hochschulbildung können dabei auf verschiedenen Ebenen bearbeitet werden. Sie beziehen sich auf

  • Lehrende und Lernende als Individuen,
  • die Interaktion und Kommunikation zwischen beteiligten Akteuren,
  • Konzepte der Gestaltung von Lehre und Studiengängen bzw. Curricula,
  • organisationale und institutionelle Bedingungen für Lehre und Studium an Hochschulen
  • sowie auf gesellschaftliche und kulturelle Kontexte von Hochschulbildung.

Wir laden Sie ein, mit Ihren Ideen, Vorschlägen und Herausgeberwerken die Reihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ zu bereichern. Beraten Sie sich mit der Schriftenleiterin Dr. Birgit Szczyrba. Bitte nehmen Sie per E-Mail an birgit.szczyrba@th-koeln.de Kontakt auf.

Der Ort

Ort der Schriftenreihe ist der wissenschaftliche Publikationsserver „Cologne Open Science“ der TH Köln. Über das Internetportal „Cologne Open Science“ lassen sich qualitätsgeprüfte Publikationen in Schriftenreihen im Volltext abrufen.

Als Teil eines Prozesses, in dem sich Hochschulen neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und sich entsprechend differenzieren, versteht sich die TH Köln als reflektierende, lernende Hochschule, die der akademischen Lehre einen ebenso hohen Stellenwert einräumt wie der Forschung und gesellschaftlich relevante Fragestellungen als Aufgabe für Lehre und Forschung begreift: als Ort für Soziale Innovation, Forschendes Lernen und wissenschaftliche Bildung. Zur Wissenschaft können jedoch die hieraus entstehenden Erkenntnisse und Entwicklungen erst werden, wenn sie der scientific community sowie der weiteren interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben und dem wissenschaftlichen Austausch ausgesetzt werden.

Die Vorteile einer Open Access-Publikation über „Cologne Open Science“ sind:

  • freier Zugang zu Forschungsergebnissen
  • Beiträge werden über Kataloge, Suchmaschinen und Nachweisdienste optimal gefunden
  • Fachwelt und interessierte Öffentlichkeit beachten die Ergebnisse verstärkt
  • Langzeitarchiv für die Beiträge
  • Forschungsergebnisse können häufig schneller publiziert werden als über konventionelle Verlage

Die Ziele – evidenzbasierte Fundierung hochschuldidaktischen Handelns

Die Zielgruppen der Reihe „FIHB“ sind Hochschulforscher*innen, Akteur*innen hochschuldidaktischer Forschung, Weiterbildung und Beratung, die sich folgenden Fragen widmen:

1. Welche empirischen Zugänge hochschuldidaktischer Forschung für die evidenzbasierte Fundierung hochschuldidaktischen Handelns kann man unterscheiden und wie können diese zur Fundierung hochschuldidaktischen Handelns als Gestaltungs-, Entscheidungs- und Begründungswissen genutzt werden?

2. Wie können Ansätze und Zugänge zur Evidenzbasierung in der Hochschuldidaktik systematisiert werden und welche Erkenntnisse über Kriterien und Ansätze zur Förderung guter Lehre gibt es?

3. Wie stellt sich der Erkenntnis- und Entwicklungsstand evidenzbasierter hochschuldidaktischer Forschung in bestimmten Themengebieten dar und welche Forschungs- und Entwicklungsbedarf ergeben sich daraus?

4. Wie können evidenzbasierte Erkenntnisse der hochschuldidaktischen Forschung zur Veränderung der Lehr-/Lernkultur in einer Hochschule und zur Implementierung reformorientierter Ansätze einer qualitätsorientierten Lehre genutzt werden?

5. Welche Forschungszugänge der fachbezogenen Hochschuldidaktik existieren und wie können diese bei der Gestaltung von Lehre, Studienangeboten und Weiterbildung von Lehrenden genutzt und berücksichtigt werden?

6. Welche Möglichkeiten wissenschaftlicher Begleitforschung lassen sich identifizieren und welche Methoden eignen sich zur wissenschaftlich fundierten Selbstreflexion von Akteuren und Aktivitäten in der reformorientierten Hochschuldidaktik?

Mit der Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ streben wir eine noch stärkere Vernetzung und Sichtbarkeit hochschuldidaktischer Forschung und das Verfügbarmachen von Konzepten und Materialien als Open Educational Resources an.

+ Rahmenbedingungen – Zuschnitte für Bände und Beiträge

Bände in der Reihe „FIHB“ können sich theoretisch, konzeptionell und empirisch wissenschaftlichen Erkenntnissen widmen, auf deren Basis eine evidenzbasierte Entwicklung von Lehre und Studium möglich wird.
Kleinere und größere evidenzbasierte Forschungsformate in unterschiedlichen Perspektiven und methodologischen Designs können einem analytischen Vergleich unterzogen werden und Möglichkeiten der systematischen Reflexion und Gestaltung hochschuldidaktischer Forschung in der Praxis skizzieren.

In der Reihe „FIHB“ können außerdem veröffentlicht werden:
• Dissertationen, die verschiedenen Ebenen der Hochschulbildungsforschung betreffend
• Projekte des Scholarship of Teaching and Learning als forschendes Lehren im eigenen Fach
• Beiträge im Rahmen oder in Folge von wissenschaftlichen Tagungen zum Themenkreis der Hochschulbildungsforschung

+ Begutachtung

Eingereichte Beiträge werden einem blind review-Prozess unterzogen. Autor*innen können eine*n Gutachter*in vorschlagen.
Als Gutachter*innen der Reihe FIHB fungieren namhafte Vertreter*innen der Hochschuldidaktischen Forschung und der Hochschulbildungsforschung.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Reihe

+ Sylvia Heuchemer

Sylvia Heuchemer, Dr. rer. pol., ist Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Wirtschaftsforschung an der Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH Köln. Als solche verantwortet sie Forschungsprojekte zu lehr- und lernrelevanter Diversität, zum Forschenden Lernen und Lehren sowie zum Einfluss hochschuldidaktischer Maßnahmen auf die Lehr- und Lernkultur und das Lernen der Organisation Hochschule.

Kontakt: sylvia.heuchemer@th-koeln.de

+ Reinhard Hochmuth

Reinhard Hochmuth, Dr. rer. nat., ist nach Professuren für Analysis und Mathematik an den Universitäten Kassel und Lüneburg seit April 2014 Professor für Fachdidaktik Mathematik an der Leibniz Universität Hannover und seit 2015 Geschäftsführender Leiter des Instituts für Didaktik der Mathematik und Physik. Er ist seit 2010 einer der Geschäftsführenden Direktoren des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik Mathematik, Direktoriumsmitglied des Vorkursprojekts VEMINT der Universitäten Darmstadt, Kassel, Lüneburg und Paderborn und Mitherausgeber der Buchreihe Konzepte und Studien zur Hochschuldidaktik und Lehrerbildung Mathematik im Springer-Verlag. Die hochschuldidaktische Forschung fokussiert zum einen auf das fachliche und fachdidaktische Lernen und deren Verschränkung in mathematikbezogenen Lehramtsstudiengängen sowie auf praxeologische Untersuchungen der Verwendung von Mathematik in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Darüber hinaus ist er leitend an Verbundprojekten zur empirischen Erforschung von Unterstützungsmaßnahmen für Studierende im ersten Studienjahr beteiligt.

Kontakt: hochmuth@idmp.uni-hannover.de

+ Niclas Schaper

Niclas Schaper, Dr. rer. pol., ist Professor für Psychologie, insbesondere Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Paderborn. Im Bereich der Hochschuldidaktik leitet er u.a. die Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik zusammen mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Universität Paderborn und ist 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und koordiniert die Forschungskommission der dghd. In seiner hochschuldidaktischen Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit Themen der Kompetenzorientierung in Studium und Lehre. Hierzu hat er verschiedene BMBF Projekte mit initiiert und durchgeführt und zwei Fachgutachten für die Hochschulrektorenkonferenz verfasst. Außerdem beschäftigt er sich mit Fragen der Förderung von Studierenden in der Studieneingangsphase und der wissenschaftlichen Evaluation entsprechender Maßnahmen.

Kontakt: niclas.schaper@upb.de

+ Birgit Szczyrba

Birgit Szczyrba, Dr. paed., Dipl.-Soz.-Wiss., ist Leiterin des Teams Hochschuldidaktik im ZLE – Zentrum für Lehrentwicklung der TH Köln, Sprecherin des Netzwerks Wissenschaftscoaching, Ressortverantwortliche für Akkreditierungsverfahren (Programme und Personen) in der Akkreditierungskommission (akko) der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) sowie Mitglied der Forschungskommission der dghd. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Lehre als Profilelement der Hochschulentwicklung, Scholarship of Teaching and Learning sowie Coachingansätze und -verläufe im Hochschulbildungskontext.

Kontakt: birgit.szczyrba@th-koeln.de

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