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Daniel Schäfer

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Abschlussarbeit über Digitalisierung in der Pflege ausgezeichnet

In ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Allgemeiner Maschinenbau beschäftigte sich Katharina Linden mit der automatisierten Erhebung von Gesundheitsdaten. Dafür wurde Linden mit dem Karl-Goldschmidt-Preis ausgezeichnet. Inzwischen hat sie ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Cologne Cobots Lab der TH Köln tätig.

von links nach rechts: rof. Dr. Michael Kaloudis (Laudator / TH Aschaffenburg), Katharina Linden, Dr. Stephan Goldschmidt (Goldschmidt-Stiftung) sowie die Mutter von Katharina Linden bei der Preisverleihung. von links nach rechts: rof. Dr. Michael Kaloudis (Laudator / TH Aschaffenburg), Katharina Linden, Dr. Stephan Goldschmidt (Goldschmidt-Stiftung) sowie die Mutter von Katharina Linden bei der Preisverleihung. (Bild: Katharina Linden)

Das Cologne Cobots Lab erforscht die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im sozialen Bereich. Ein Fokus liegt dabei in der Erforschung von Möglichkeiten zum Einsatz von sozialer Robotik im Gesundheits- und Pflegebereich. Dabei ist unter anderem der soziale Roboter „Pepper“ ein Forschungsobjekt, der sich mit älteren Menschen über ihre Gesundheit unterhält und Unterstützung anbietet. In ihrer Abschlussarbeit in diesem Bereich verglich Linden zwei Ansätze der Mensch-Roboter-Interaktion. Beim ersten reagierte Pepper auf hinterlegte Eingaben der Benutzer*innen mit vordefinierten Antworten. Der zweite Ansatz betrachtet einen existierenden KI-basierten Chatbot, der auf den Roboter übertragen werden kann. „Ich möchte der Karl-Goldschmidt-Stiftung meinen tiefsten Dank für die Auszeichnung meiner Bachelorarbeit aussprechen. Zudem bedanke ich mich herzlich bei Prof. Dr. Anja Richert und Caterina Neef für die Unterstützung und die tolle Betreuung meiner Bachelor- und Masterarbeit, die sich mittlerweile auch im Berufsleben fortsetzt“, so Linden.

Derzeit beschäftigt sich die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Cologne Cobots Lab vor allem mit assistiven Technologien für ältere Menschen. Dabei geht es unter anderem darum, die Gesundheitsabfrage aus ihrer Bachelorarbeit weiterzuentwickeln, um die Bedienung zu verbessern. Außerdem arbeitet Linden an der partizipativen Entwicklung einer robotergestützten Sprachtrainingsanwendung für Menschen mit Aphasie. Hierbei handelt es sich um eine erworbene Sprachstörung, die zum Beispiel nach einem Schlaganfall auftreten kann. In diese Entwicklung werden die Nutzenden von Anfang an einbezogen.

Über den Preis

Mit dem Karl-Goldschmidt-Preis sollen junge Menschen gefördert werden, die sich über den so genannten Dritten Bildungsweg - ohne Abitur oder Fachhochschulreife - für ein ingenieurwissenschaftliches Studium an einer deutschen Hochschule qualifiziert und dieses erfolgreich abgeschlossen haben. Linden erwarb ihre Hochschulzugangsberechtigung durch eine Ausbildung zur Kauffrau im Außenhandel und den anschließenden Abschluss als Fachwirtin im gleichen Bereich.

In Erinnerung an Dr. Karl Goldschmidt, der als Pionier der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung gilt, vergibt die Goldschmidt-Stiftung den mit 5.000 Euro dotierten Karl-Goldschmidt-Preis, mit dem seit 2014 Konzepte der berufsbegleitenden Weiterbildung und der dualen Berufsausbildung ausgezeichnet werden.

Dezember 2023

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