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Vortragsreihe architectural tuesday: Soziale Logik des Raums

Die Architektur gestaltet unsere Lebensräume wie Wohnungen, Parks oder Plätze. Doch welche Kriterien liegen diesen Räumen zugrunde? Orientiert sich die Architektur am Menschen, seinen Bedürfnissen und Gesellschaftsformen, dann müsste es eine "Soziale Logik des Raums" geben.

Diesem für die Architektur grundlegenden Thema widmet sich die Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln in ihrer Vortragsreihe "architectural tuesday". Die sechs, teils englischsprachigen Vorträge finden zwischen dem 28. April und dem 16. Juni 2015 jeweils dienstags um 19.30 Uhr im Karl-Schüssler-Saal des Altbaus auf dem Campus Deutz, Betzdorfer Straße 2, statt.

Eingeladen sind Referentinnen und Referenten, deren interdisziplinäre Beiträge den internationalen Diskurs um den Raum entscheidend beeinflusst haben: der Schweizer Architekt Luigi Snozzi, der englische Raumtheoretiker Bill Hillier, die Berliner Soziologin Martina Löw, Mark Lemanski vom englischen Büro muf, Wolfgang Meisenheimer, einer der profiliertesten deutschen Theoretiker des architektonischen Raums, sowie Hajo Neis, ein enger Mitarbeiter des amerikanisch-österreichischen Theoretikers Christopher Alexander.

Die Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln organisiert seit 2009 den "architectural tuesday". Die Vortragsreihe spricht Lehrende, Studierende, die interessierte Öffentlichkeit und Medien gleichermaßen an. In diesem Semester wurde die Reihe vom Institut für Architektur, Konstruktion und Theorie konzipiert.

28. April 2015
Prof. Luigi Snozzi: Es lebe der Widerstand

Luigi Snozzi zählt zu den führenden Vertretern der zeitgenössischen Tessiner Architekturszene. Er hat vergleichsweise wenig gebaut und ist dennoch einer der einflussreichsten Architekten, Stadtplaner und Architekturlehrer der Schweiz. Dabei ist sein Einfluss auf die jüngere Architektengeneration nicht hoch genug einzuschätzen – er prägte ganze Generationen von Architekten, die in Zürich, Lausanne oder Genf studiert haben.

5. Mai 2015
Prof. Dr. Hajo Neis: Battle of the Life and Beauty of the Earth

Dr. Hajo Neis lehrt als Professor für Stadtarchitektur und Stadttheorie an der us-amerikanischen Universität von Oregon. Seit über 30 Jahren arbeitet der gebürtige Deutsche eng mit dem amerikanisch-österreichischen Architekturtheoretiker Christopher Alexander zusammen, mit dem er als Co-Autor zwei Bücher publizierte. Neis ist Direktor der "Portland Urban Architecture Research Laboratory (PUARL)" und dem "Collaborative For Inclusive Urbanism (CIU)". In seiner Forschung geht er Fragen einer modernen organischen Architektur nach.

12. Mai 2015
Mark Lemanski: Good fences makes good neighbours

Der Urbanist Mark Lemanski kombiniert als Gesellschafter des multidisziplinären Büros muf architecture/art aus London eine an der Schnittstelle von Stadtplanung, Außenraumgestaltung und Architektur verortete Praxis mit Lehre und Forschung. Er versteht Design als einen brückenbildenden Prozess und legt einen besonderen Fokus auf partizipatorische Entwurfsmethoden.

2. Juni 2015
Prof. Bill Hillier: The spatial architecture of the city

Bill Hillier ist einer der bedeutendsten englischen Architektur- und Raumtheoretiker. Er ist Professor für Architektur und Urbane Morphologie an der University of London, sowie Gründer und Direktor des interdisziplinären Beratungsunternehmens Space Syntax Laboratory. Bekannt wurde Hillier für seine Pionierarbeit zu Analysenmethoden räumlicher Muster. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Studium menschlicher und sozialer Räume in Gebäuden und der städtischen Umgebungen. Hillier schrieb das Buch "The Social Logic of Space", das als Inspiration für diese Vortragsreihe diente.

9. Juni 2015
Prof. Dr. Martina Löw: Space Oddity. Raumtheorie nach dem Spatial Turn

Dr. Martina Löw ist Professorin für Architektur- und Planungssoziologie am Institut für Soziologie der TU Berlin. In ihrer Arbeit widmet sie sich schwerpunktmässig der Architektur-, Stadt- und Raumsoziologie, sowie der Soziologischen Theorie. Zu diesen Themen publizierte sie mehrere Bücher.

16. Juni 2015
Prof. Dr. Wolfgang Meisenheimer: Der Leib als kommunikatives Instrument

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Meisenheimer promovierte 1964 an der RWTH Aachen mit der Dissertation "Der Raum der Architektur, Strukturen, Gestalten, Begriffe". 20 Jahre lang war er Professor an der Fachhochschule Düsseldorf für das Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens, darunter neun Jahre Dekan des Fachbereiches Architektur. Meisenheimer ist Gründer der Zeitschrift ad und war zehn Jahre Mitherausgeber der Zeitschrift Daidalos. Er verfasste wissenschaftliche Arbeiten zu Grundphänomenen der Architektur, insbesondere Raum- und Zeit-Strukturen.

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