Neu: Steinmüller-Engineering-Förderpreis für Promotions- und Masterabschlüsse

Die Steinmüller Engineering GmbH (SE) stiftet einen neuen Förderpreis für den Campus Gummersbach der TH Köln: den „Steinmüller-Engineering-Preis für Master- und Promotionsabschlüsse“. Der neue Preis ist offen für Absolventinnen und Absolventen aller Gummersbacher Studiengänge, er ist mit 1.000 Euro für den ersten Platz, 750 Euro für den zweiten Platz und 500 Euro für den dritten Platz dotiert.

„Die Preise sind für uns ein wichtiges Element der Qualitätssicherung. Sie zeigen uns, dass wir nicht Lösungen finden, um dann nach einem passenden Problem zu suchen, sondern Ergebnisse liefern, die in der Wirtschaft auch ihre Anwendung finden.“ So erläuterte Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp den Stellenwert des Preises. Außer ihm unterschrieben Tetsuya Iwasaki, Geschäftsführer der Steinmüller Engineering GmbH und Thomas Will, Abteilungsleiter bei SE, die Vereinbarung über die Preisverleihung und das Auswahlverfahren. Jurymitglieder sind neben einer Führungskraft von SE die Professoren Dr. Thomas Bartz-Beielstein vom Institut Informatik und Dr. Monika Engelen vom Institut für Betriebswirtschaft.

Steinmüller-Geschäftsführer Tetsuya Iwasaki, Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp, Thomas Will, Abteilungsleiter bei Steinmüller-Engineering Steinmüller-Geschäftsführer Tetsuya Iwasaki, Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp, Thomas Will, Abteilungsleiter bei Steinmüller-Engineering (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Mit  seiner Zielgruppe verdeutlicht der neue Preis den gestiegenen Anspruch der Technischen Hochschule Köln, die inzwischen rund 100 Promovierende in kooperativen Promotionsverfahren mit in- und ausländischen Universitäten vorweisen kann. Am Campus Gummersbach gibt es derzeit 13 laufende Promotionsverfahren. Die TH Köln hat nach wie vor kein eigenes Promotionsrecht, doch sie fördert Promotionsstudien in Kooperation mit einer Universität.

Der Geldgeber für den Preis, die Steinmüller Engineering GmbH, verfügt über rund 100 Mitarbeitern und hat einen Schwerpunkt auf dem Gebiet der Feuerung und Abgasreinigung von Kraftwerken. Die Firma gehört seit 2014 der IHI Corporation mit Sitz in Tokio, Japan. Das Unternehmen hat nicht nur fachliche Nähe zur Hochschule, es ist mit dem Firmensitz  am Rande des Steinmüllergeländes quasi ein Nachbar.  Mit der Finanzierung des Förderpreises erweitert Steinmüller Engineering seine langjährige Kooperation mit dem Campus. Die Zusammenarbeit erstreckte sich in der Vergangenheit bereits auf Abschlussarbeiten, Forschungsprojekte und zuletzt auch auf Hörsaalsponsoring: Im Februar 2015 war der Steinmüller-Engineering-Hörsaal eingeweiht worden.

Thomas Will (Steinmüller), Prof. Thomas Bartz-Beielstein, Tetsuya Iwasaki (Steinmüller), Prof. Dr. Christian Averkamp und Prof. Dr. Monika EngelenThomas Will (Steinmüller), Prof. Thomas Bartz-Beielstein, Tetsuya Iwasaki (Steinmüller), Prof. Dr. Christian Averkamp und Prof. Dr. Monika Engelen (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

„Steinmüller Engineering möchte mit dem Preis die TH zu unterstützen, weil sie den Nachwuchs hervorbringt, den unsere heimische Wirtschaft braucht“, erklärte Will das Engagement des Unternehmens. Als Anschauungsobjekt für die vielfältigen Kooperationen zwischen Hochschule und Unternehmen hatte Will ein Modell eines sogenannten Steinkohlestaubbrenners mitgebracht. Es war im Rahmen einer Bachelorarbeit an der damaligen FH Köln entstanden und wurde mit dem 3-D-Drucker des Labors für Allgemeine Datenverarbeitung ausgedruckt.

Steinmüller Engineering hat mit dem Campus Gummersbach in den letzten Jahren vor allem auf dem Gebiet der Optimierung zusammengearbeitet. Ein noch laufendes Projekt ist ein internationales Optimierungsverfahren für den industriellen Einsatz (MCIOP) mit einem Volumen von rund 300.000 Euro und einer Laufzeit von vier Jahren. In den letzten 20 Jahren entstanden aber auch mehrere  Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Der Equadorianer Jaime Paucar zum Beispiel beschäftigte sich in seiner Abschlussarbeit im Masterstudiengang „Produktdesign und Prozessentwicklung“ mit Solarabsorbern und wurde nach seinem Studienabschluss gleich im Unternehmen eingestellt.

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