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Prof. Dr. Matthias Böhmer

Informatik und Ingenieurwissenschaften
Institut für Informatik (INF)

Neuberufen 2015: Prof. Dr. Matthias Böhmer

Prof. Dr. Matthias Böhmer (Bild: privat)

Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften, Lehr-/Forschungsgebiet: Informatik, Mobile und Verteilte Architekturen



Studium der Angewandten Informatik und Informationstechnik, Fachhochschule Münster

Promotion "Understanding and Supporting Mobile Application Usage" an der Universität des Saarlandes

Berufliche Stationen (u. a.)

  • wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschung und Lehre im Bereich Mobile Computing, Fachhochschule Münster
  • Visiting Researcher, Forschung zu Smartphones im Meeting-Kontext, Microsoft Research, Redmond, USA
  • Researcher, Bereich Intelligent User Interfaces, DFKI GmbH, Saarbrücken
  • Senior Manager, technische Leitung des Innovationsforums der Deutschen Telekom AG, Bonn

Als Kind hat mich mein Vater früh für Computer begeistert. Anfangs habe ich Programme geschrieben, die einfach nur große Zahlenkolonnen ausgegeben und kleine Rechnungen gemacht haben. Ich war damals von der irren Geschwindigkeit meines Computers fasziniert, mit der er zählen und rechnen konnte.

Während meine Promotion fand eine enorme technologische Weiterentwicklung von Mobiltelefonen statt und ich konnte grundlegende Fragen zur deren Nutzung untersuchen. Diese Entwicklung wird sich mit steigendem Tempo fortsetzen und es wird spannend zu beobachten sein, wie uns weitere Computer im Alltag begleiten werden.

Mobile Architekturen faszinieren mich, weil sie Baupläne liefern, um Software für unsere Hosentaschen zu entwickeln. Es ist spannend sich mit den Grundlagen von Software zu beschäftigen, die heute von Millionen von Menschen in verschiedensten Situationen täglich benutzt wird, und zu erforschen wie sich das in Zukunft verhält.

Zurück an die Hochschule bin ich, weil sie ein spannendes Umfeld ist, um Zukunft zu gestalten: Bei der Ausbildung von Studierenden, die zukünftige Systeme gestalten und entwickeln werden, und bei der Erforschung neuer Technologien, die vielschichtige Fragen aufwerfen und interdisziplinäre Antworten erfordern.

Den Studierenden mitgeben möchte ich, dass ihre fachliche Kompetenz wichtig ist, diese aber wertvoller wird, wenn sie über den Tellerrand schauen. Informatik ist heute zu allgegenwärtig, als dass man sich erlauben könnte das nicht zu tun. Es gibt relevante und spannende Herausforderungen an Schnittstellen zu anderen Disziplinen.

Meine Lieblingsorte für gute Ideen sind die B484, A4 und A59, im Auto bei guter Musik. Eine Herausforderung ist noch das Festhalten der Ideen. Dazu könnte man mal ein Projekt mit Spracherkennung machen oder irgendwann vielleicht Brain-Computer-Interfaces!

Als Ausgleich zur geistigen Arbeit gehe ich Segeln und Wandern – am liebsten ohne Smartphone.

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