ITT Academic Week

Vorstellung des neuen Doktorandenprogramms, internationales Symposium, Begrüßung der neuen Studierenden und Absolventenfeier sowie Auszeichnung der besten Masterarbeiten: Das war die ITT Academic Week vom 22. bis 25.9.2015.

Die Academic Week startete mit dem ITT Market – eine Gelegenheit für neue Studierende, die einzelnen Lehrstühle und Mitarbeiter kennen zu lernen – und der offiziellen Begrüßung der neuen Studierenden. In der anschließenden Absolventenzeremonie wurden die zwei besten Masterarbeiten gekürt. Den ersten Platz belegte Silke Lichtenberger mit ihrer Arbeit "The use of Pau-Brasil (Caesalpinia Echinata Lam.) for making violin bows: A social-ecological system’s analysis linking environment and art." Der zweite Preis ging an Gesa Dickhof für ihre Arbeit "Valuation of mangrove forests with respect to fishery resources in Bac Lieu province, Vietnam".

Doktorandenprogramm

Im Doctoral Program on Natural Resources and Development (DNRD) starteten 2015 sechs PhD-Kandidaten. Fünf der sechs neuen DNRD Doktoranden stellten sich und Ihre Doktorarbeitsthemen im Rahmen der Academic Week vor. Das DNRD wird vom Center for Natural Resources and Development (CNRD) finanziert. Das  CNRD unter Federführung des ITT ist eines von bundesweit fünf Exzellenzzentren für Entwicklungszusammenarbeit, die 2009 den Wettbewerb „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gewonnen haben.

Internationales Symposium

Das internationale Forschungssymposium widmete sich der Bewältigung von Klimaextremen, einem der zentralen Forschungsthemen des ITT. "Man muss die Komplexität von Klimaextremen und deren Folgen aus Sicht verschiedener Disziplinen beleuchten", so ITT-Direktor Prof. Dr. Lars Ribbe. "Die Nationalität spielt dabei keine Rolle. Das zeigt auch, dass die sechs Referenten dieses Symposiums aus sechs Ländern stammen."

Einer der Referenten, Prof. Dr. James Kungu von der Kenyatta University in Kenia, beleuchtete die Situation in Afrika: „Mit Blick auf den Klimawandel ist Afrika einer der verletzlichsten Kontinente. Zum einen durch die hohe Gefährdung durch Klimaveränderungen, zum anderen durch eine gleichzeitige geringe Anpassungsfähigkeit. Um Klimaextreme bewältigen zu können, ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, der auch Risikomanagementstrategien beinhaltet.

Von der Verbesserung der Frühwarnsysteme in Bangladesh berichtete Prof. Dr. Saleemul Huq von der Independent University of Bangladesh (IUB) und ergänzte: "Die Bewältigung von Klimaextremen hat nicht so sehr etwas mit Hochtechnologie zu tun, sondern auch mit gesellschaftlicher Organisation und Solidarität".

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