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Petra Liedtke

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Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen 2021

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.

Menschenrechtsorganisationen wie z. B. Terre des Femmes organisieren seit 1981 jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird, um die Frauenrechte zu stärken. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Sie wurde im Zuge der von den Vereinten Nationen initiierten „Orange the World“-Kampagne festgelegt.

Am 25. November 2021 machen daher Organisationen und Frauenrechtsbewegungen wieder weltweit darauf aufmerksam, dass Frauen und Mädchen immer noch Gewalt und Unterdrückung erleben müssen. An diesem Tag leuchten zahlreiche Gebäude in Orange und setzen damit ein starkes Signal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

November 2021

Informationen zu verschiedenen Veranstaltungen in Köln

Orangen Day (Bild: Stadt Köln)Veranstaltungen der Stadt Köln

Orange Days

Auf Initiative der Frauenserviceclubs und des Amts für Gleichstellung von Frauen und Männern setzen zahlreiche Unternehmen am 25. November zwischen 18.00 und 24.00 Uhr ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Es finden verschiedene Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt.

// PROTESTMARSCH AM 25.11. //

INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN „Wir nehmen uns die Nacht“ – mit dieser Parole ziehen Frauen* und Mädchen* laut und bunt durch die Straßen und fordern das Recht auf ein gewaltfreies, gleichberechtigtes, freies und selbstbestimmtes Leben. Sammeln um 17.30 Uhr am Breslauerplatz. Start des Marsches um 18.00 Uhr. Breite Straße/Ecke Richmodstraße findet eine Zwischenkundgebung statt, die Abschlusskundgebung wird gegen 20.00 Uhr am Hans-Böckler-Platz sein.

Film von TERRE DES FEMMES

Milliarden Frauen weltweit spüren jeden Tag, dass sie mit zwei X-Chromosomen auf die Welt gekommen sind: Vergewaltigungen, Genitalverstümmelungen, Zwangsverheiratungen, Schläge und Hassworte gehören zu ihrer Lebensrealität. Im September hat TERRE DES FEMMES einen kurzen und wirkungsstarken Film veröffentlicht, der die klare Botschaft verbreitet: Es ist absurd, dass ein winziges zweites X-Chromosom dein Leben bestimmt - #bornequal! Nina Hoss lieh dafür ihre Stimme, realisiert wurde der Film für pro bono von der Kreativagentur TBWA Zürich.

„Das Patriarchat der Dinge“, Lesung mit Rebekka Endler

Lesung und Diskussion im Rahmen der Orange Days und zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Veranstaltung ist eine Einladung der Gleichstellung der KHM. Eintritt frei. Bitte anmelden bis 30. November unter juliane.kuhn@khm.de

Nein zu Gewalt (Bild: Katholikenausschuss in der Stadt Köln)

Interreligiöses Abendgebet "Nein zu Gewalt an Frauen"

Unter dem Titel "Auch Gewalt ist pandemisch" - laden Christinnen, Musliminnen und Baha'i ein zum Internationalen Gedenktag. Donnerstag, den 25. November 2021, um 18.00 Uhr in der Kirche St. Severin, Severinskirchplatz, Köln Südstadt.

Kerzenaktion des AK gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 25. November 21, 15.00-18.00 Uhr Der 1987 gegründete Arbeitskreis besteht aus über 20 Kölner Einrichtungen der Frauenhilfe. Für jede durch Partnerschaftsgewalt verstorbene Frau wird symbolisch eine Kerze aufgestellt. Vertreter*innen des Arbeitskreises informieren darüber hinaus die Kölner*innen über ihre Beratungsangebote.

„Nein zu Gewalt“ – Gottesdienst im Rahmen der Orange Days

Dienstag, 30. November 2021 - 19.00 - 20.30 Uhr Erstmals lädt der Synodale Fachausschuss „Gemeinschaft von Frauen und Männern“ im Evangelischen Kirchenkreis Köln Rechtsrheinisch (MuF) zu einem Gottesdienst ein. Im Rahmen der Orange Days, der UN-Kampagne ’16 Days of Activism against Gender Violence‘, wird auch auf der rechten Rheinseite das NEIN zu Gewalt an Frauen biblisch bedacht und spirituell gestaltet. Herzlich willkommen sind alle Menschen mit und ohne Konfession, aus allen Enden des Kirchenkreises und weit darüber hinaus.

Hintergrund für die Initiierung des Aktionstages war der Fall Mirabal

Die Schwestern Mirabal, Mitglieder der „Movimiento Revolucionario 14 de Junio“, wurden 1960, nach mehreren vorangegangenen Verhaftungen, in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt und schließlich ermordet. 1981 wurde bei einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen der 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen ausgerufen (Dia Internacional de la No Violencia Contra la Mujer) und 1999 offiziell durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) aufgegriffen.

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