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Mobilitäten in Europa

Janina Knöll

Janina Knöll

Hochschulreferat Internationale Angelegenheiten
Team International Mobility

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  • Raum A3.257/258
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Partnerhochschule des Monats (Archiv)

Wer mehr über unsere Partnerhochschulen erfahren möchte, kann auch in unserem Archiv zu dieser Rubrik nachlesen.

Hochschule des Monats (März 2021)

Partnerhochschule des Monats (Bild: Kimberley Lara Strumpf / TH Köln)

2020 starteten wir mit einer neuen Rubrik - den Partnerhochschulen des Monats. Jeden Monat hat das Referat für Internationale Angelegenheiten Ihnen eine europäische sowie eine außereuropäische Partnerhochschule vorgestellt. 2021 setzen wir die Reihe fort und stellen im monatlichen Wechsel einen europäischen bzw. außereuropäischen Hochschulpartner vor.

Lassen Sie sich also weiter inspirieren und folgen Sie uns!

Im März reisen wir ins Nachbarland Tschechien und besuchen die Technische und Ökonomische Hochschule in Budweis .

Bud-Weisheiten

Campus der Hochschule Campus der Hochschule (Bild: VSTE)

Im Monat März besuchen wir eines der jüngsten Mitglieder der europäischen Hochschulfamilie, die Vysoká škola technická a ekonomická v Českých Budějovicích (VŠTE), die Technische und Ökonomische Hochschule in Budweis. 2006 in der Tschechischen Republik gegründet ist die VSTE heutzutage eine moderne Hochschule mit rund 4.500 Studierenden. An der jüngsten Hochschule der Republik wird vor allem der Bezug zur Praxis großgeschrieben.

Studierende der TH Köln aus der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik können hier im Rahmen eines Austauschsemesters diesen Praxisbezug in modernen Forschungslaboren mit verschiedensten Gerätschaften und Maschinen oder im Austausch mit eines der 1.600 tschechischen Partnerunternehmen der VSTE erleben. Tschechisch lernen ist hierfür sicherlich nicht schlecht. Andererseits bietet die VSTE mit ihrem Bachelorstudium „Building Construction“ einen vielseitigen, englischsprachigen Studiengang an. Hier geht es um Kurse wie Informatik, Bau- und Architekturgeschichte und Baumaterialien, aber auch um zukunftsweisende Themen wie das nachhaltige Bauen. Für diese Kurse werden lediglich Englischkenntnisse auf B1-Niveau benötigt.

Wer sich vor dem Studium hier noch intensiv auf die verschiedenen Sprachen vorbereiten möchte, hat Glück: Die VSTE bietet sowohl für Englisch als auch für Tschechisch vorbereitende Kurse an. Nach den Kursen kann man sich in das vielseitige Campusleben stürzen. Internationale Studierende können sogar für kleines Geld direkt auf dem Campus im Wohnheim wohnen. Das bedeutet vom Bett in die Vorlesung in Rekordzeit! Oder alternativ erstmal entspannt einen Kaffee in der Mensa, die quasi den ganzen Tag über eifrige Studierende mit Nahrung versorgt. Den Nachmittag verbringt man auf dem Campus am besten im Céčko, dem Studierendencafé. Wer lieber seine Ruhe möchte, kann sich aber auch entspannt in einem der Lernräume auf den kommenden Tag vorbereiten. Vielleicht gibt es aber auch ein Spiel der „Black Dogs“, der Eishockey Mannschaft des Campus (Eishockey gilt immerhin als tschechischer Nationalsport), oder der „Black Cats“, dem Frauen-Basketballteam.

Sollten all diese Aktivitäten doch zu sehr zur Routine werden, bietet Budweis noch weitaus mehr. Vom Campus aus ist das historische Stadtzentrum mit dem Bus schnell in 15 Minuten zu erreichen. Dank neu errichteter Infrastruktur für Fahrräder kann aber auch der eigene Drahtesel eine bequeme Alternative sein.

Historisches Rathaus von Budweis Historisches Rathaus von Budweis (Bild: Abubiju gemeinfrei auf Wikimedia)

Gemeinhin bekannt bei Studierenden dürfte Budweis vor allem aufgrund seiner jahrhundertealten Brauerei oder für das jährlich stattfindende Internationale Bierfest „Goldenes Biersiegel“ sein. Das ist nicht grundlos der Fall. Bierkonsum hat einen hohen Stellenwert in der tschechischen Kultur und auch in Budweis. Vorsicht geboten ist hier vor allem Besuchern, die abends durch die Stadt streifen und sich in Kneipen mit den gastfreundlichen und offenen Einwohnern von Budweis verbrüdern: Der Irr-Stein, der sich auf dem Přemysl-Otakar II.-Platz befindet, veranlasst der Sage nach, dass derjenige, der ihn nach zehn Uhr abends überschreitet, bis zum Morgengrauen den Heimweg nicht zu finden vermag. Und da beginnen doch schon die Vorlesungen!

Tagsüber gibt es in der Stadt aber auch genug zu bestaunen. Die barocken Altbauten rund um den zentralen Marktplatz mit dem Samson-Brunnen, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, gelten als die schönsten in der ganzen Tschechischen Republik. Gut zu sehen sind sie nicht nur vom Přemysl-Otakar II.-Platz aus, sondern auch vom Schwarzen Turm aus in 45 Metern Höhe. Hier lässt sich das Panorama wahrlich genießen. Einziges Manko sind die zahllosen Stufen bis zur Spitze. Wem all das zu viel Trubel ist, auch wenn Budweis mit seinen 94.000 Einwohnern im Vergleich zu Köln klein erscheinen mag, der findet eine grüne Oase im Stadtwald Stromovka mit dem Bagrsee (und nein, das ist kein Tippfehler). Mindestens genauso erholsam ist aber eine Auszeit bei einem Spaziergang entlang der beiden Flüsse Moldau und Maltsch, welche die Stadt durchqueren. Noch besser ist so ein Spaziergang nur mit einer kühlen Flasche Kofola, der tschechischen Alternative zu Cola, und einem frischen Chlebíčky, kleinen belegten Brötchen, in der Hand und neuen Freunden an der Seite.

Budweis ist eine traditionsreiche Stadt mit abwechslungsreicher Vergangenheit und vielfältiger Kultur im Herzen Europas. Gleichzeitig gibt es hier an der VSTE eine praxisbezogene Lehre, die ihresgleichen sucht. Unser Ratschlag ist deshalb: Koffer packen und nichts wie hin!

Auf einen Blick

Hochschulname Vysoká škola technická a ekonomická v Českých Budějovicích (VŠTE)
Erasmus-Code CZ CESKE04
Gründungsjahr 2006
Hochschultyp öffentlich
Studierende 4.500
Kooperation besteht seit
Studiengebühren

entfallen

Bewerbungstermine

15. März 2021 für das WiSe 2021/22

15. September 2021 für das SoSe 2022

Übersicht Studiengänge

International Programs

Building Construction

Business Administration

Logistics Tecnologies

Fact Sheet zum Download

März 2021

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