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Asien

Jan Hendrik Müller

Jan Hendrik Müller

Hochschulreferat Internationale Angelegenheiten
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Partnerhochschule des Monats (Archiv)

Wer mehr über unsere Partnerhochschulen erfahren möchte, kann auch in unserem Archiv zu dieser Rubrik nachlesen.

Hochschule des Monats (Februar 2021)

Partnerhochschule des Monats (Bild: Kimberley Lara Strumpf / TH Köln)

2020 starteten wir mit einer neuen Rubrik - den Partnerhochschulen des Monats. Jeden Monat hat das Referat für Internationale Angelegenheiten Ihnen eine europäische sowie eine außereuropäische Partnerhochschule vorgestellt. 2021 setzen wir die Reihe fort und stellen im monatlichen Wechsel einen europäischen bzw. außereuropäischen Hochschulpartner vor.

Lassen Sie sich also weiter inspirieren und folgen Sie uns!

Im Februar reisen wir nach Zentralasien und besuchen die Kirgisische Staatliche Technische Universität in Bischkek.

Staatliche Kirgisische Technische Universität in Bischkek Staatliche Kirgisische Technische Universität in Bischkek (Bild: Askarbek - gemeinfreei auf Wikimedia)

Im Februar erkunden wir ein weniger bekanntes Auslandsaufenthaltsziel und reisen nach Kirgistan in Zentralasien. In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek befindet sich unsere Partnerhochschule, die Kirgisische Staatliche Technische Universität, benannt nach Iskhak Razzakov. Studierende der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften am Campus Gummersbach haben die Möglichkeit, ihr Auslandssemester in diesem schönen post-sowjetischen Land zu verbringen. Bischkek ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt liegt im Norden des Landes und damit inmitten der wunderschönen Berge Kirgistans. Bergliebhaber sollten Kirgistan definitiv auf Ihrer Bucket List haben, da der größte Teil der Landschaft des Landes bergig ist. Mit über 85 Gebirgen nennen manche das Land auch "Die Schweiz Zentralasiens". Der höchste Punkt im Land, Dschengisch Tschokusu, befindet sich auf über 7.400m Höhe und liegt im Tian Shan Gebirge ("Himmelsgebirge") an der kirgisisch-chinesischen Grenze. Darüber hinaus prägen zahlreiche Seen, Flüsse und Schluchten die Landschaft des Landes. Der Yssykköl, der zweitgrößte Salz-und Höhensee, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Höhepunkt.

Kirgistan gewinnt einen großen Teil seiner Elektrizität aus Staudämmen und ist damit einer der größten Produzenten von grüner Energie. Das Land produziert so viel Energie, dass es sogar Strom in seine Nachbarländer exportiert. Sowohl der Bergbau als auch die Landwirtschaft spielen eine wichtige Rolle für die Wirtschaft des Landes.

Aussicht auf Bischkek mit dem schneebedeckten Alatau-Gebirge im Hintergrund Aussicht auf Bischkek mit dem Alatau-Gebirge im Hintergrund (Bild: Jess&Peter - gemeinfrei auf Wikimedia )

Kirgistan ist auch für seine gastfreundlichen Einwohner und seine authentische Küche bekannt. Eine der Delikatessen des Landes ist Beshbarmak, was wörtlich übersetzt "fünf Finger" bedeutet, da es traditionell mit den Händen gegessen wird. Beshbarmak besteht aus Nudeln, Lamm- oder Pferdefleisch und Gemüsebrühe. Kumis, das Nationalgetränk des Landes, ist fermentierte Pferdemilch mit einem Schuss Alkohol. Hier gibt es sicherlich einige außergewöhnliche Spezialitäten zu probieren.

Interessanterweise leben viele Kirgisen immer noch auf traditionelle, nomadische Weise. Sie ziehen mit ihrem Vieh durch die Berge und Täler und schlafen in Jurten. Die Nomadenkultur in Kirgisistan kann man auch relativ einfach selbst erleben, da die Nomaden sehr offen sind und auch Fremde mit offenen Armen willkommen heißen.

Nicht nur das Land, auch unsere Partnerhochschule hat viel zu bieten. Die Kirgisische Staatliche Technische Universität wurde 1954 gegründet und war viele Jahre die einzige Hochschule in Kirgisistan. Heute gehört sie zu den führenden technischen Universitäten des Landes und mit ihren mehr als 20.000 Studierenden auch zu den größten Universitäten. Die Universität besteht aus 4 Fakultäten, 4 Instituten, 4 regionalen Ausbildungsabteilungen, einer Höheren Schule, einem Lyzeum, 4 wissenschaftlichen Forschungsinstituten und 7 ausbildungswissenschaftlichen Zentren und erstreckt sich über 20 Standorte auf mehr als 90.660 Quadratmetern. 2004 wurde das Kirgisisch-Deutsche Institut gegründet, das aus drei Fakultäten besteht: Der Fakultät für Telematik, für Logistik sowie für Mechanik und Wirtschaftsingenieurwesen. Dank dieses Instituts gibt es auch ein begrenztes Angebot an Lehrveranstaltungen auf Deutsch und Englisch. Es ist jedoch sehr hilfreich, etwas Russisch zu sprechen, da die meisten Kurse in dieser Sprache gehalten werden. Die freundlichen Mitarbeiter des International Office vor Ort helfen Austauschstudierenden bei der Auswahl von Kursen, Lehrveranstaltungen sowie der Vergabe und Anerkennung von ECTS-Punkten. Für alle, die nicht ein ganzes Semester weit weg von zu Hause verbringen wollen, bietet die Universität auch interessante Summer Schools an. Dieses Jahr werden folgende Summer Schools angeboten: Wasserkraftwerke als erneuerbare und wichtigste Energiequellen in Kirgistan im August oder Kirgistan - Wasserkraft, Ökologie und Hydromorphologie im September.

Auf einen Blick

Hochschulname Kirgisische Staatliche Technische Universität
Gründungsjahr 1954
Hochschultyp öffentlich
Studierende 20.000
Kooperation besteht seit 2010
Studiengebühren entfallen
Bewerbungstermine

15. März 2021 für das WiSe 2021/22

15. September 2021 für das SoSe 2022

Übersicht Studiengänge Internationale Programme

Februar 2021

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