HIP digital im SoSe 2020 – voller Erfolg mit Bioökonomie!

Hier sehen Sie das Key Visual der Hochschulweiten Interdisziplinären Projektwoche (HIP) in Zeiten des Coronavirus (Bild: HIP / TH Köln)

Ende gut, alles gut! Trotz der durch die Coronakrise entstandenen Herausforderungen waren sich die HIP-Koordinatoren*innen schnell einig: Die Hochschulweite Interdisziplinäre Projektwoche findet auch im Sommersemester 2020 statt!

Auf den ersten Blick schließt das Konzept der HIP nahtlos an die erfolgreichen  zurückliegenden Durchläufe an: Interdisziplinäre studentische Projektgruppen entwickeln – organisatorisch unterstützt von geschulten Tutor*innen und inhaltlich begleitet von interdisziplinär besetzten Gutachter*innen-Tandems – eine Projektidee im Themenrahmen des Wissenschaftsjahres und reflektieren den interdisziplinären Arbeitsprozess.

Und doch war alles anders, nämlich vollständig digital: Bewährter Inhalt in neuem Gewand!


Vorbereitung im Eiltempo

Innerhalb kürzester Zeit wurde die HIP aufgrund der COVID-19-Pandemie auf ein vollständig digitales Format umgestellt. Auch das speziell für die HIP-Tutoren*innen entwickelte Qualifizierungstraining musste innerhalb kürzester Zeit neu konzipiert werden, damit die Tutoren*innen auch auf die neuen Herausforderungen des digitalen Arbeitens vorbereitet werden konnten.

Doch es wurde nicht alles verändert: Die projekt- und erfahrungsbasierte Lernform blieb bestehen, wobei Kooperation, Austausch und Projektarbeit diesmal in digitalen Lernräumen organisiert und begleitet wurde.


Spannende Ergebnisse für das Rheinische Revier

So stellt sich die Projektgruppe 8 ihre Projektidee "EnSoPark – Energy-Social-Park" vor! Projektidee "EnSoPark – Energy-Social-Park" der Projektgruppe 8 (Bild: HIP / TH Köln)

Der diesjährige Themenrahmen „Bioökonomie: Nachhaltige Entwicklungen im Rheinischen Revier“ ist brandaktuell und in aller Munde – das kann das interdisziplinäre Arbeiten fördern. Und in der Tat haben Studierende unter Berücksichtigung aller möglichen Stakeholder vielfältige Projektideen dazu entwickelt und versucht, die Frage zu beantworten: „Wie bringen wir Nachhaltigkeit und Natur mit der Industrie und den Arbeitsplätzen zusammen?“.

Mögliche Antworten: Durch Teilkonzepte wie „Agrophotovoltaik“ oder „Speicherung von elektrischer Energie durch Kugelpumpspeicher“ über „Algen-Farmen als Teil eines Energiekreislaufes“ bis hin zu ganzheitlichen Konzepten wie „Bioökonomie-Park“ oder „Energy-Social-Park“.

So stellt sich die Projektgruppe 9 ihre Projektidee "REW – Rheinische-Erlebnis-Welt" vor! Projektidee "REW – Rheinische-Erlebnis-Welt" der Projektgruppe 9 (Bild: HIP / TH Köln)

Einige Projektgruppen haben nicht nur interessante Projektideen, sondern auch einfallsreiche Werbesprüche entwickelt, wie der besonders kreative Slogan von Projektgruppe 9 zeigt:

Aus RWE wird REW – Rheinische-Erlebnis-Welt!

+ Hier gibt es weitere Einblicke in spannende Projektideen...

So stellt sich die Projektgruppe 1 ihre Projektidee "Garzweiler 2045" vor! Projektidee "Garzweiler 2045" der Projektgruppe 1 (Bild: HIP / TH Köln)
So stellt sich die Projektgruppe 30 ihre Projektidee "Die Renaturierung der Restlöcher des Rheinischen Braunkohlereviers" vor! Projektidee "Die Renaturierung der Restlöcher des Rheinischen Braunkohlereviers" der Projektgruppe 30 (Bild: HIP / TH Köln)
So stellt sich die Projektgruppe 67 ihre Projektidee "Das Revier verbINDEN" vor! Projektidee "Das Revier verbINDEN" der Projektgruppe 67 (Bild: HIP / TH Köln)

HIP in Zahlen

Um bessere Arbeitsbedingungen für die Studierenden und Tutor*innen zu schaffen, wurde die Gruppengröße auf maximal 10 Personen reduziert. So wurde der Rekord aus dem Sommersemester 2018 gebrochen: 67 Tutoren*innen begleiteten 67 Projektgruppen und 36 Kollegen*innen aus 7 Fakultäten formten die Gutachter*innen-Tandems.


Ausblick

Die nächste HIP findet im Wintersemester 2020/2021 in der Zeit vom 23. bis 27. November 2020 statt.

Da sich das digitale Format auf Basis der engen Kooperation aller Akteur*innen bewährt hat, wird – sofern Präsenzlehre dann wieder möglich sein sollte – mindestens die Integration hybrider Elemente erwogen.

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