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Julia Gerber

Julia Gerber

Zentrum für Lehrentwicklung

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Das Lehrportfolio als Entwicklungsinstrument

Diese Studie untersucht inwiefern die Programmziele des LehrendenCoaching-Programms der TH Köln in den von neu berufenen Professorinnen und Professoren verfassten Lehrportfolios wieder zufinden sind.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Ziele nehmen Gestalt an – Lehrportfolios als Element der Lehrkulturentwicklung  
Leitung Julia Gerber  Zur Personenseite
Laufzeit Sommer 2014 
Forschungsbericht Ziele nehmen Gestalt an  Mehr (pdf, 907 KB)

Die TH Köln hat 2011 ein verpflichtendes hochschuldidaktisches Weiterbildungsprogramm für neu berufene Professor*innen implementiert – das LehrendenCoaching-Programm –, das beim Aufbau und der Entwicklung von Hochschullehre unterstützt und eine Verknüpfung zwischen hochschulstrategischen Lehrentwicklungszielen und der Umsetzung von Lehrentwicklung auf Ebene der Lehrenden herstellen soll. Diese Verknüpfung wurde im Rahmen dieser Forschungsarbeit analysiert und ausgewertet.

Im Fokus stand die Frage: (Wie) Werden die Ziele eines Weiterbildungsprogramms von den Programmteilnehmer*innen verstanden, angenommen und umgesetzt?
Dafür wurden insgesamt 14 Lehrportfolios analysiert und ausgewertet.
U.a. folgende Aspekte waren für die Analyse leitend:

Qualität der Lehre – Verständnis und Umsetzung

  • Eine kompetenzorientierte Lehrzielorientierung und Lehr- und Leistungsbewertung ist erkennbar.
  • Learning Outcomes werden klar formuliert.
  • Wissen und Anwendung von hochschuldidaktischen Theorien (z.B. Constructive Alignment) und schriftlicher Reflexion werden sichtbar.

Selbst- und Rollenverständnis der Lehrenden vom Lehren und Lernen

  • Lehrende machen den Perspektivwechsel vom Lehrenden zum Lernenden sichtbar.
  • Lehre wird mit einer erhöhten Lernerorientierung als partnerschaftlicher Dialog und Lernbegleitung erkannt.
  • Es werden lernrelevante Lernerperspektiven in der Lehrplanung berücksichtigt.

Haltung zur Vielfalt und Diversität in Studium und Lehre

  • Diversität sowohl unter den Studierenden als auch unter den Lehrenden wird als Bereicherung begriffen und in die Lehre integriert.
  • Es wird erkannt, wie Lehrende mit heterogenen Studierendengruppen umgehen.
  • Es wird ein Verständnis für lernrelevante Diversitätsmerkmale (u.a. verschiedene Motivationslagen) sichtbar.

Kollegialer Austausch

  • Der kollegiale und interdisziplinäre Austausch zwischen Lehrenden gibt Rückmeldungen auf die Lehre und bietet die Möglichkeit unterschiedliche Lehrstile kennen zu lernen.
  • Das Lehrgeschehen wird durch kollegialen Austausch öffentlicher und transparenter gemacht.
  • Die Rückmeldung des Coaches bzw. der Kollegen auf die Lehre fließt in die weitere Lehrplanung mit ein.
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