Wintersemester 2014/15: ProfiL²-Woche an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften

Zum ersten Mal fanden in diesem Wintersemester die Projektwochen für das 1. und 5. Semester gemeinsam an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften statt.

Die Studierenden des 1. Semesters konnten nach sieben Wochen und der ersten Prüfungswoche ihr erlerntes Wissen mit in die Projektwoche I einfließen lassen. Aus den beiden Bachelorstudiengängen Pharmazeutische Chemie und Technische Chemie wurden fünfzehn thematisch breit gefächerte Projekte angeboten. Projekte wie „Zu Risiken und Nebenwirkungen…“, „Science Slam“, „CSI Cologne: Ermittlung des genetischen Fingerabdrucks“ oder „Molekülmodellbau – kleine Moleküle“ brachte die Studierenden zusammen und förderte die praktische Anwendung des theoretischen Studienwissens sowie den Blick über den fachlichen Tellerrand.

Auch dieses Jahr startete die Projektwoche mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Frau Prof. Dr. Yvonne-Beatrice Böhler gab einen Einstieg ins Projektmanagement und danach ging es in die Kick-Off Meetings. Maximal sechs Studierende bearbeiteten gemeinsam ein Projekt und wurden hierbei von insgesamt zwölf Tutoren betreut. Diese begleiteten die Teambildung und –entwicklung individuell und halfen als erste Ansprechpartner bei allen Fragen zur Projektarbeit weiter.

In der Projektwoche II des 5. Semesters beschäftigten sich die Studierenden mit weiterführenden Projekten. Sie durchliefen die Wertschöpfungskette in der Pharmazeutischen Chemie oder bearbeiteten technische Fragen wie die Auslegung einer Anlage zur Luftdestillation, Korrosion bekämpfen sowie die rheologische Charakterisierung von Fruchtsäften.

Die Ergebnisse wurden am Freitag auf der Projektbörse präsentiert. Die Projektgruppen zeigten ihre erarbeiteten Ergebnisse auf Postern, an Modellen und anschaulich gestalteten Projektständen. Mit Begeisterung stellten die Studierenden zum Beispiel ihre Erkenntnisse über physikalische Kräfte anhand einer selbstentwickelten Murmelbahn vor. Ein besonderes Highlight war der Science Slam rund um chemische Wirkstoffe.

Die Bewertung der Projektgruppen übernahmen wieder Kommissionen aus Lehrenden, Mitarbeitern und Tutoren. Aber auch die Studierenden hatten eine Stimme in Form eines Klebepunktes, mit dem sie das ihrer Meinung nach beste Projekt auszeichnen durften – aber natürlich nicht das eigene. Die diesjährigen Gewinner haben sich mit der Optimierung der Lösezeit von ASS-Tabletten beschäftigt und dies anschaulich präsentiert, was ihnen letztlich den Sieg einbrachte.

In den abschließenden Feedbackgesprächen mit den Lehrenden zur ProfiL²-Woche, betonten die Studierenden vor allem die positive Abwechslung zum studentischen Alltag: „Die Projektwoche könnte noch häufiger im Semester stattfinden“.

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