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Kompetenzplattform (KOPF)

"Migration, Interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung"
TH Köln
Ubierring 48a, 50678 Köln

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Prof. Dr. Matthias Otten

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
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Tagungsbericht zum Fachtag Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen.

Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen. Chancen und Herausforderungen für Soziale Arbeit (Bild: Dirk Osterkamp)

Am 10.11.2016 fand an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln eine Tagung zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen. Chancen und Herausforderungen für Soziale Arbeit“ statt.

Veranstalter der Tagung waren die „Kompetenzplattform für Migration – Interkulturelle Bildung – Organisationsentwicklung“ und die „Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation“ der TH Köln in Kooperation mit dem Kölner Flüchtlingsrat e.V..

Bei den rund 160 Teilnehmer_innen handelte es sich um freiwillig Engagierte, Menschen mit Fluchterfahrung, Fach- und Leitungskräfte der Sozialen Arbeit, Vertreter_innen der kommunalen Verwaltung, Unternehmensvertreter_innen sowie Studierende und Lehrende der TH Köln. Die Journalistin Anke Bruns moderierte die Veranstaltung.

Prof. Dr. Matthias Otten und Prof. Dr. Ricarda RolfProf. Dr. Matthias Otten und Prof. Dr. Ricarda Rolf (Bild: Dirk Osterkamp)

In der Einführung verdeutlichten Prof. Dr. Matthias Otten und Prof. Dr. Ricarda Rolf die mit der Tagung verbundenen Intentionen. Freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit sei zunächst Ausdruck der persönlichen und kollektiven Wahrnehmung von Not und Problemlagen, die Menschen oft bewegt, spontan aktiv zu werden. Neben der individuellen Motivation und starkem Durchhaltewillen auf Seiten der freiwillig Engagierten bedürfe es auch einer Unterstützung des Engagements durch politisch Verantwortliche und professionelle Akteure, damit das Engagement dauerhaft wirksam sein kann. Dabei gehe es darum, die verschiedenen Aufgaben, Rechte und Funktionen der Akteure in dem komplexen Feld von Asyl und Fluchtmigration ebenso wie Widersprüche und Konfliktfelder offenzulegen, um konstruktive Perspektiven der Kooperation von Sozialer Arbeit und freiwilligem Engagement zu eröffnen.

Prof. Dr. Rüdiger Küchler, Vizepräsident der TH KölnProf. Dr. Rüdiger Küchler, Vizepräsident der TH Köln (Bild: Dirk Osterkamp)

Prof. Dr. Rüdiger Küchler, Vizepräsident der TH Köln, hob in seinem Grußwort in diesem Sinne die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschule hervor, die sie in Verbindung mit ihrem Bildungs- und Forschungsauftrag wahrnehme. Dabei könne die Hochschule einen Raum eröffnen, in dem verschiedene Akteure in einen Austausch treten und deren unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten zur Sprache kommen können.

Es folgte eine Gesprächsrunde mit freiwillig Engagierten über ihre persönlichen Erfahrungen im Engagement und drei fachliche Statements aus unterschiedlichen Perspektiven, bevor Prof. Dr. Sonja Kubisch, Professorin an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln den Vormittag mit ihrem Fachvortrag „Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Konkurrenz, Koexistenz oder Kooperation?“ abrundete. Am Nachmittag fanden 11 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen statt, in denen spezifische Aspekte des Hauptthemas behandelt wurden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen unterschiedlicher Initiativen und Institutionen.

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