Schülerlabor Chemie: Seifenproduktion am Campus Leverkusen

flüssige Seife im Labor hergestellt (Bild: Viola Gräfenstein/TH Köln)

Zehn Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums Köln-Porz haben in einem Kurs der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften gelernt, wie sie aus Fetten und Lauge Seife herstellen können.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung über die wichtigsten chemischen Eigenschaften von Seife wendeten die jungen WissenschaftlerInnen das theoretische Wissen über Fette und Laugen in laborpraktischen Übungseinheiten an.

Mit Schutzkleidung ausgestattet und unter professioneller Anleitung der Fakultätsmitarbeiterinnen Eva Rausch, Roxanne Engstler, Katharina Toepler und Inken Roth haben die JungforscherInnen im Labor am Campus Leverkusen Palm-, Oliven-, Distelöl und Kokosfett mit Natronlauge vermischt, Duft- und Farbstoffe hinzugefügt und diese Mischung auf 40 Grad erhitzt. Das flüssige Gemisch gossen die SchülerInnen in kleine Plastikformen. „Die Informationen über die Hochschule sind interessant gewesen, und es hat großen Spaß gemacht, mit Aromen, Farben und Fetten zu arbeiten. Schade, dass wir die Ergebnisse nicht mitnehmen können, aber die Seife ist leider noch flüssig und muss erst noch aushärten“, sagte Lucie.

Wie richtige ChemikerInnen dokumentierten auch die SchülerInnen ihre Arbeitsschritte, um eine wissenschaftliche Arbeitsweise zu erlernen und diskutierten im Anschluss über mögliche Probleme bei der Durchführung im Plenum. Anhand dieses Versuches zum Thema basenkatalysierte Esterspaltung (Verseifung) erfuhren die Nachwuchswissenschaftlerinnen im Schülerlabor Chemie der TH Köln eine direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis. „Wir haben das, was wir in der Theorie gelernt haben, direkt umgesetzt und selbst ein Produkt hergestellt, das war cool“, sagte Lukas.

(VG 27.06.18)

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