Nachgefragt bei Prof. Dr. Ragnar Hoenig

Porträt Ragnar Hönig (Bild: privat)

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Professur für Sozialrecht


Studium Rechtswissenschaften an der Universität Passau (1. Staatsexamen), Referendariat am Kammergericht Berlin (2. Staatsexamen)

Promotion „Der Abstand der Rente zur Grundsicherung – Eine rentenpolitische Forderung aus sozial- und verfassungsrechtlicher Sicht“ an der Universität Hamburg

Berufliche Stationen (Auszug)

  • Leiter der Abteilung Arbeit, Soziales, Europa beim AWO Bundesverband, Berlin
  • Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift „Theorie und Praxis der sozialen Arbeit“
  • Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Leiter der Abteilung Sozialpolitik beim Sozialverband Deutschland

Als Kind haben mich Fragen nach meinem Vornamen genervt.

Das Beste an meinem Studium war das Sprachenangebot der Universität Passau und die Stadt an den drei Flüssen selbst mit ihrem hohen Freizeitwert.

Die deutsche Sozialpolitik blickt auf ein Jahrzehnt der Prosperität zurück. Dies wirft viele spannende rechtliche Fragestellungen auf, und das nicht erst dann, wenn Leistungsverbesserungen wieder zurückgenommen werden müssen.

Mein fachliches Steckenpferd ist das Rentenrecht und seine Bezüge zu den anderen Sozialgesetzen.

Ich möchte in der Lehre einen Schwerpunkt setzen auf die einkommens- und vermögensabhängigen Grundsicherungsleistungen und ihre Schnittstellen zur Sozialversicherung.

Ich würde gerne herausfinden, auf welche unterschiedliche Weise das Thema Wohnen Niederschlag im Recht gefunden hat.

Der beste Ort für gute Ideen ist der Wald: In der frischen Luft und im Schatten der Bäume kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, ist Die Unschärfe der Welt von Iris Wolff – eine herausragend erzählte Geschichte von einer Familie aus dem multiethnischen Banat.

Juli 2021

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