Luft- und Raumfahrttechnik für die Zukunft

Europäische Forscher*innen kamen zum Seminar an den Campus Gummersbach der TH Köln – EU fördert das Programm UTOPIAE mit 3.9 Millionen Euro

10.09.2019 - Im spannenden und zukunftsträchtigen Gebiet der Luft- und Raumfahrttechnik arbeiten seit Anfang 2017 die Forscherinnen und Forscher des EU-Projekts “UTOPIAE – Uncertainty Treatment and OPtimisation In Aerospace Engineering”.  

Unterstützt von der EU mit rund 3.9 Millionen Euro forschen 15 Doktorandinnen und Doktoranden interdisziplinär an der Optimierung der computergenerierten Konstruktion von Luft- und Raumfahrzeugen. Anfang September trafen sich die 15 Fachleute auf dem Campus Gummersbach der TH Köln für eine Woche zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.  

Mit komplexen mathematischen Verfahren zur Optimierung arbeiten die Forscher*innen an sehr konkreten Projekten wie einem geeigneten Propeller für Elektroflugzeuge oder Maßnahmen gegen die Vereisung von Flugzeug-Tragflächen. Das ambitionierte Ziel des Programms ist, die 15 Promovendinnen und Promovenden so zu fördern, dass sie zu führenden Forscher*innen und Unternehmensgründer*innen werden, um so die Innovationsfähigkeit der EU zu steigern. Im Forschungsprogramm UTOPIAE arbeiten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammen, u.a. aus Deutschland, Slowenien, Großbritannien, Italien, Belgien, Frankreich und den USA. Darunter sind die Stanford University, der Luftfahrtkonzern Airbus und die Großforschungseinrichtung „Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)“.

An den ersten beiden Tagen der Seminarwoche hörten sich die Teilnehmer*innen Vorträge von Universitätsprofessoren an, aber auch von Industrievertretern wie einem Experten der britischen Airbus-Niederlassung. Auf Einladung des Campus Gummersbach waren leitende Mitarbeiter regionaler Unternehmen wie Steinmüller Engineering oder Striko Verfahrenstechnik zu einem Informationsaustausch mit den Fachleuten gekommen. Die Organisation der Woche hatte Prof. Dr. Boris Naujoks vom TH-Institut für Data Science, Engineering and Analytics (IDE+A) zusammen mit anderen Institutsmitgliedern und Partnern übernommen. Sein Fazit am Ende der Seminarwoche: „Wir haben uns gefreut, die internationalen Mitglieder des Forscherteams diesmal in Gummersbach empfangen zu können. Es ist spannend und anregend für die eigene Arbeit, die großen Fortschritte in den Projekten zu verfolgen.“

Seminarteilnehmer und Referenten, in der hinteren Reihe links Prof. Dr. Boris Naujoks und Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein, Leiter des Instituts IDE+A Seminarteilnehmer und Referenten, in der hinteren Reihe links Prof. Dr. Boris Naujoks und Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein, Leiter des Instituts IDE+A (Bild: Manfred Stern / TH Köln)
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