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Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

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Holger Spieckermann

Institut für Angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit (IMOS)

Kölner Journal 1/2014 erschienen / Call for Paper

Kölner Journal 2-2014 Cover (Bild: Nomos Verlag)

Die neue Ausgabe des Kölner Journals mit dem Themenschwerpunkt “Personalmanagement in sozialen Organisationen” ist erschienen. Call for Paper: Für die nächste Ausgabe des Kölner Journal können Beiträge eingereicht werden.

 Mit Beiträgen von:

Monika Sagmeister: Fachkräftemangel als größte Herausforderung für die Sozialwirtschaft: Ergebnisse einer Delphi-Studie

Die Sozialwirtschaft ist derzeit vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Der Artikel widmet sich der Forschungsfrage: „Was ist die derzeitige und zukünftig größte Herausforderung der Sozialwirtschaft?“ Zur Klärung der Forschungsfrage wurde eine Delphi-Studie mit 30 GeschäftsführerInnen durchgeführt. Das Ergebnis: Der Fachkräftemangel ist die größte Herausforderung, die die Freie Wohlfahrtspflege quer durch alle Verbände derzeit am meisten unter Druck setzt. Mit Personalentwicklungsmaßnahmen versuchen die befragten ExpertInnen darauf zu reagieren und Fachkräfte zu gewinnen beziehungsweise zu halten. Einige Maßnahmen wie Gesundheitsförderungsprogramme für ältere MitarbeiterInnen oder die Investition in Ausbildung scheinen geeignet, den Ursachen des Fachkräftemangels zu begegnen.

Silvester Popescu-Willigmann und Britta Thege: Zur Notwendigkeit der Verankerung einer diversitätsgerechten Personalführung in der Führungspraxis ambulanter Pflegebetriebe – eine diversity-reflexive Betrachtung

Der sozialwirtschaftliche Sektor Altenpflege ist durch kritische Arbeitsanforderungen an eine immer älter werdende Belegschaft gekennzeichnet. Es bedarf daher einer alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit und -willigkeit berufserfahrener ArbeitnehmerInnen. Gleichzeitig ist eine diversitätssensible Betriebsführung nötig, die den strukturellen Veränderungen in der Belegschaft Rechnung trägt und es versteht, Bedürfnissen und Anforderungen einer vielfältigen Belegschaft gerecht zu werden. Der Beitrag beschreibt Motive und Wege zur Verankerung einer diversitätsgerechten Personalführung und Arbeitsgestaltung in ambulanten Pflegediensten im Kontext des demografischen Wandels und zweier brisanter Entwicklungen, dem Fachkräftemangel in der Pflege auf der einen und alternden Belegschaften auf der anderen Seite.

Monika Burmester: Personalmix in sozialen Organisationen – Freiwillige aus betriebswirtschaftlicher Sicht

In sozialwirtschaftlichen Organisationen sind neben hauptamtlichen MitarbeiterInnen häufig Freiwillige tätig. Rechtfertigt das eine Zuordnung Freiwilliger zum Personal? Dieser Frage wird anhand der Funktion von Personal für die Organisation nachgegangen. Beurteilungskriterium ist der Beitrag zur Wertschöpfung sozialer Dienstleistungsproduzenten. Es wird gezeigt, dass aus dieser für das Personalmanagement relevanten ökonomischen Perspektive Freiwillige differenziert zu beurteilen sind. Aus dem Bedürfnis, freiwilliges Engagement wie Erwerbsarbeit zu nutzen, haben sich beschäftigungsähnliche Formen von Engagement entwickelt. Für die in solchen Settings tätigen Engagierten verschwimmen die Grenzen zur Erwerbsarbeit.

Eva Fuchshuber: Kompetenzmanagement: Ein professionelles Personalmanagementkonzept für die Sozialwirtschaft

„Die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ – dies ist ein oberster Anspruch und Leitsatz vieler Personalistinnen und Personalisten sowie Leitungs- und Führungskräfte. Um diese Prämisse auch in die Praxis umsetzen zu können ist der Einsatz eines Kompetenzmanagements eine wichtige Voraussetzung. Ziel dieses Beitrags ist die Erklärung wichtiger Schritte und Prozesse bei der Einführung eines Kompetenzmanagements sowie die Anwendbarkeit des Konzepts oder einzelner Teile im deutschsprachigen Sozialbereich. Die Umsetzung dieses Personalmanagementkonzepts wird an zwei empirischen Beispielen der österreichischen Sozialwirtschaft veranschaulicht.

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