KinderUni 2017 im Institut für Werkstoffanwendung

Wie wird aus einem alten Fahrrad ein kleines Entchen aus Metall? Und wie kann ich ohne Kleber kleben? 16 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gingen diesen und anderen spannenden Fragen rund um die „Welt der Werkstoffe“ nach.

Kinder betrachten wie die heiße Metallschmelze in die Gussform fließt
Heiß wie Lava: die Metallschmelze fließt in die Entchen-Gussform (Bild: Susanne Wolf / TH Köln)
Das Institut für Werkstoffanwendung (IWA) öffnete am 02.06.2017 auch für die diesjährige KinderUni wieder seine Räume - Kunststofflabor, Härteprüflabor und Gießerei waren einen Nachmittag lang fest in Kinderhand. Institutsleiter Prof. Martin Bonnet und sein zehnköpfiges Mitarbeiterteam unter Leitung von Dr. Antonios Antoniou zeigten den Kindern in Kleingruppen, was man mit Werkstoffen alles machen kann:
 
In der Gießerei durften die Kinder zunächst Gussformen aus Sand bauen, um anschließend heiße Metallschmelze hineinzugießen, die aussieht wie „flüssige, glühende Lava“. Nach einer kleinen Abkühlung wurden daraus dann kleine Metall-Entchen.Junge beim Kuststoffschweißen
Hitze anstatt Kleber - so lassen sich Kunststoffe schweißen (Bild: Susanne Wolf / TH Köln)

Beim Kunststoffschweißen erlebten die Kinder, wie sie eine zerschnittene Rohrleitung wieder zusammenschweißen können – ganz ohne Kleber und Metall.

Was ist wärmer? Mein Körper oder ein Schreibtisch? Beim Blick durch die Wärmebildkamera sahen die Kinder mit eigenen Augen, welche unterschiedlichen Temperaturen Objekte aufweisen und warum das besonders für die Feuerwehr sehr wichtig ist.
Kinder stehen gespannt vor dem Härteprüfgerät
Was ist wohl härter? Aluminium oder Edelstahl? Die Härteprüfung wird es zeigen (Bild: Susanne Wolf / TH Köln)

In der Härteprüfung wurde es dann zerstörerisch: Die Kinder stellten verschiedene Werkstoffe auf den Prüfstand und nahmen sie genau unter die Lupe.

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