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Partnerhochschule des Monats (Archiv)

Wer mehr über unsere Partnerhochschulen erfahren möchte, kann auch in unserem Archiv zu dieser Rubrik nachlesen.

Partnerhochschulen des Monats (Oktober 2020)

Partnerhochschule des Monats (Bild: Kimberley Lara Strumpf / TH Köln)

Wir sind dieses Jahr mit einer neuen Rubrik gestartet - den Partnerhochschulen des Monats. Jeden Monat wird das Referat für Internationale Angelegenheiten Ihnen eine europäische sowie eine außereuropäische Partnerhochschule vorstellen. Wir wollen Ihnen zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten Sie für einen Auslandsaufenthalt haben.

Lassen Sie sich inspirieren und folgen Sie uns!

Im Oktober geht es in die Bretagne an die UniLaSalle in Bruz bei Rennes, Frankreich sowie ins Land der aufgehenden Sonne an die Universtität Kanagawa in Yokohama, Japan.


Die Wiege des Asterix

Typische Häuserzeile in Rennes Typische Häuserzeile in Rennes (Bild: Selby gemeinfrei auf Wikimedia)

Durchsucht man seinen eigenen Kopf nach Bildern zum Begriff „Frankreich“, dann hat man vielleicht den funkelnden Eifelturm vor Augen. Oder möglicherweise die berühmte Promenade des Anglais mit ihren zahlreichen Stränden in Nizza. Oder, falls man gerade zuhause auf dem Sofa sitzt, eine schöne Flasche Bordeaux aus der gleichnamigen Stadt. Oder sogar, sofern man Comicliebhaber ist, das kleine Gallische Dorf im Nordwesten Frankreichs, das unter keinen Umständen den Römern unterliegen möchte.

Auch für uns soll es heute um genau dieses Dorf gehen. Naja, nicht ganz – wir reisen lediglich digital in die Region, in der die Geschichten rund um Asterix und Obelix angesiedelt sind: Die heutige Bretagne. Wir besuchen hier unsere Partnerhochschule in Bruz bei Rennes, die École des Metiers de l’Environnement  (Universität für Umweltwisschenschaften), oder auch UniLaSalle. Dass hier zwei verschiedene Namen genannt werden, hat seinen Grund. Die Lasalle Universities sind ein internationaler Universitätenverbund, die von einem privaten Träger unterhalten werden und nach Jean-Baptiste de La Salle benannt wurden, der sich im frühen Paris für die Gründung von Schulen und Bildung für alle eingesetzt hat. Wir sprechen hier von dem Campus in Bruz bei Rennes, welcher 1992 eröffnet wurde. Für die Studierenden des ITT gibt es hier die Möglichkeit, in moderner Atmosphäre einen intensiven Austausch zu erleben, denn an diesem Standort studieren lediglich rund 420 Studierende. Modernste Ausstattung - wie beispielsweise eine hydrogeologische Anlage -  und Kurse auf Englisch und Französisch ermöglichen eine Weiterbildung auf hohem Niveau. Keine Angst: Die UniLasalle bietet auch Sprachkurse in Französisch an. Durch die Universität gibt es Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote zu in den Bereichen Sport und Kultur. Auch günstiges Essen gibt es durch die Mensa am Campus.

Wo wir gerade vom Campus reden: Der liegt perfekt in der Mitte zwischen dem kleinen Örtchen Bruz und einer der besten Studentenstädte Frankreichs, Rennes. Mit dem Regionalzug und den Stadtbussen ist man von beiden Städten aus schnell hier. Wer es lieber kleinstädtisch-dörflich mag, der wird Gefallen an Bruz finden. Rennes auf der anderen Seite ist mit seinen über 60.000 Studierenden sicherlich die anziehendere Stadt. Dank der Lage am Fluss Vilaine war sie das sogar schon zu Zeiten der Römer. Die Rennais genießen aber auch das milde Klima in ihrer Stadt. Die Nähe zum Ozean sorgt für milde Temperaturen ohne extreme Schwankungen, und auch regnen wird es nicht mehr als in Köln.

Die École des metiers de l'environnement, UniLaSalle Die École des metiers de l'environnement, UniLaSalle (Bild: Chisloup gemeinfrei auf Wikimedia)

Zum Glück wird es daher selten zu heiß, zu kalt oder zu nass für Erkundungen sein. Auf der Liste stehen sollten auf jeden Fall die Altstadt mit ihren märchenhaften Fachwerkhäusern. Hier ist für alle Sinne etwas geboten: Am Place des Lices beispielsweise findet regelmäßig der zweitgrößte Food-Market Frankreichs statt. Wer die regionale Küche kennenlernen möchte, ist hier genau richtig und sollte Galettes-Saucisses versuchen. Aber auch internationale Feinschmecker können sich auf dem Marché des Lices durch fremde Küchen probieren. Was auf die Ohren gibt’s auch: Zahlreiche Musikfestivals sind hier beheimatet, wie zum Beispiel Les Transmusicales, Les tombées de la nuit, Mythos sowie Rock and Solex, das erste Studentenfestival des Landes. Traditioneller geht es hingegen bei den Fest-Noz zu. Das sind traditionelle volkstümliche Tanzveranstaltungen mit Tänzen aus der Bretagne, die meist abends oder nachts stattfinden. Seit 2012 zählen diese Volksfeste übrigens zum immateriellen Weltkulturerbe.

Zu erkunden gibt es aber auch außerhalb von Rennes eine Menge. Zum Beispiel wären da die zahlreichen Küsten oder wilden Wälder. Der Forêt de Brocéliande, ein sagenhafter Mythenwald, in dem die Geschichten rund um König Arthus und den Zauberer Merlin verortet sind, ist nur 45 Minuten von Rennes entfernt. Sollte man eher Küstenfan sein, darf die malerische Küstenstadt Saint-Malo nicht auf der Reiseroute fehlen. Außerdem gibt es einige Bretonen, die meinen, mit dem kleinen Fischerdorf Erquy auch das Dorf gefunden zu haben, dem Asterix‘ Heimat nachempfunden ist. Ob das Tatsache oder reiner Lokalpatriotismus ist, das muss wohl jeder für sich selbst herausfinden.

Auf einen Blick
Hochschulname

ECOLE DES MÉTIERS DE L'ENVIRONNEMENT (EME)

UniLaSalle Rennes Campus

Erasmus-Code F  BEAUVAI02
Gründungsjahr 1854 (UniLaSalle), 1992 (EME)
Hochschultyp Privat
Studierende 2.500 (UniLaSalle), 420 (EME)
Kooperation besteht seit

Studiengebühren

entfallen beim Erasmus-Programm

Bewerbungstermine

15. März 2021 für das WiSe 2021/22

15. September 2021 für das SoSe 2022

Übersicht Studiengänge

5 Studiengänge auf Englisch und weitere

10 Studiengänge auf Französisch.

Mehr Infos auf den Webseiten der Uni, klicken auf Campus Rennes.


Tradition und Moderne im Land der aufgehenden Sonne

Kanagawa University, Yokohama Campus Kanagawa University, Yokohama Campus (Bild: Irie428 gemeinfrei auf Wikimedia)

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie haben auch die Reiselustigsten unter uns gelernt, mit welchen simplen Tricks man sich das Ausland nach zuhause holen kann: Die Lieblingsserie wird auf einer exotischen Sprache geschaut, um sich den Sommer zurück zu holen hören wir Lateinamerikanische Musik oder das Sushi vom Takeaway um die Ecke wird doch mit Stäbchen statt mit Messer und Gabel gegessen. Und dennoch, dieses schöne Gefühl, irgendwo völlig fremdes zu sein, will sich einfach nicht einstellen.

Wer genau dieses Gefühl sucht, der ist bei unserer Partnerhochschule des Monats Oktober auf jeden Fall an der richtigen Stelle! Diesen Monat reisen wir gemeinsam nach Japan und präsentieren die Universität Kanagawa in Yokohama. Die 1928 gegründete private Universität bot in ihren Anfangsjahren fast ausschließlich Abendkurse an. Inzwischen studieren fast 18.000 Studierende an den Fakultäten für Rechtswissenschaft, Volkswissenschaft, Sprachwissenschaft, Humanwissenschaft und Ingenieurwissenschaft. Seit 2018 haben auch Studierende der TH Köln die Möglichkeit, hier an einem Austausch teilzunehmen. Keine Sorge, es gibt auch einige Kurse, die auf Englisch stattfinden. Für alle Interessenten ohne Vorkenntnisse bietet die Universität auch spezielle Sprachkurse für internationale Studierende an. Darüber hinaus gibt es auch Unterstützung für Neuankömmlinge in der Form von Buddy-Programmen und regelmäßigen Veranstaltungen. Für Sportinteressierte gibt es am Campus Teams für zahlreiche Sportarten, darunter American Football, Cheerleading, Baseball, Fußball und Rugby, aber auch traditionell japanische Sportarten wie Kendo oder Ekiden.

Das moderne Yokohama mit seinem Landmark Tower, das mit 70 Etagen bis 2013 das höchste Gebäude Japans war. Das moderne Yokohama mit seinem Landmark Tower, das mit 70 Etagen bis 2013 das höchste Gebäude Japans war. (Bild: Marc Antomattei gemeinfrei auf Wikimedia)

Wer seine Freizeit lieber außerhalb der Uni verbringen möchte, wird sich in Yokohama, der zweitgrößten Stadt Japans, sicherlich pudelwohl fühlen. Mit fast 4 Millionen Einwohnern ist hier immer was geboten. Sollte einen das Angebot einmal trotzdem nicht zufrieden stellen, ist die Millionenmetropole Tokio in unter einer Stunde mit dem Zug zu erreichen.

Doch eigentlich wäre es schade, Yokohama nur wegen einer anderen Stadt zu verlassen, denn die multikulturelle Stadt weiß zu begeistern. Dank des subtropischen Klimas kann man hier auch quasi das ganze Jahr über auf Entdeckertrips gehen – man wird höchstens etwas nass in den Sommermonaten. Sollte es denn regnen, kann der interessierte Besucher Exponate in weltberühmten Museen bestaunen. Wir sprechen hier allerdings nicht nur von Kunst, gleichwohl das Museum of Art eindrucksvoll ist. Ein Must-See ist nämlich auch das Museum über Ramen, eine Art japanische Instant-Nudeln. Wer sich lieber etwas Lebendes ansehen möchte, dem sei Zoorasia, ein eindrucksvoller Zoo etwas außerhalb, ans Herz gelegt. Etwas außergewöhnliche Kreaturen kann man jährliche beim Pikachu Outbreak Festival bestaunen. Bei diesem Festival ziehen die weithin bekannten gelben Pokémon nicht nur auf Paraden durch die Stadt. Überall gibt es dazu noch Konzerte oder Lichtershows vor der atemberaubenden Kulisse der Hafenstadt. Und wo wir gerade davon sprechen: Die Skyline kann man sich am besten entweder vom Osanbashi Yokohama International Passenger Terminal aus ansehen, wo auf dem Fährenterminal ein kleiner Garten mit zahlreichen Holzstufen installiert ist, oder vom Yokohama Landmark Tower aus, dem höchsten Gebäude der Stadt. Falls nach so einem Tag noch der Magen knurrt, könnte Karaage, ein japanisches Streetfood, in Bashi Shotengai, einer traditionellen Einkaufspassage, eine gute Entscheidung sein. Alternativ ist auch ein kulinarischer Abstecher nach Chinatown, das größte Chinesische Stadtviertel in Japan, sicherlich keine schlechte Idee.

Dieser urbane Dschungel kann einem sicherlich schnell zu viel werden. Da ist es gut, dass die japanische Gartenkunst nach wie vor gut gepflegt wird. Der Yamashita Park lädt beispielsweise zum Flanieren direkt am Wasser ein. Traditionell fernöstlich hingegen ist es im Sankeien Garden. Dieser Garten wurde um die Jahrhundertwende errichtet und bietet neben kleinen Flüssen und Seen auch traditionelle Pagoden, um eine Pause beim Spaziergang einlegen zu können. Für richtige Naturfreunde gibt es den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark in der Nähe der Millionenstadt. Oder man bestaunt einfach, wie der Sonnenuntergang den Fuji-Vulkan am Horizont orange färbt.

Unsere To-Do Liste für alle mit Fernweh lautet also: Auf jeden Fall den neuesten Anime auf Originalton schauen, die alten Pokémon-Sammelkarten vom Dachboden holen und dringend lernen, vernünftig mit Stäbchen zu essen.

Wer bereits einen Eindruck über das Leben und Studieren in Yokohama und an der Kanagawa University haben möchte, dem legen wir unsere Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschstudierender wärmstens ans Herz.

Auf einen Blick
Hochschulname

Universität Kanagawa

Gründungsjahr 1928
Hochschultyp Privat
Studierende

17.750

Kooperation seit

2018

Bewerbungstermine

Austauschplätze des Referates für Internationale Angelegenheiten:

14. Februar 2021 für das WiSe 2021/22

15. September 2021 für das SoSe 2022

Oktober 2020

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