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Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach

Fussballmatch mit künstlicher Intelligenz

3 Legoroboter spielen auf einem Fussballtisch Fussball (Bild: Manfred Stern, FH Köln)

Im Legoroboterworkshop am Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln lernten Schüler haltbar bauen und effizient programmieren.

Die Fouls waren vorprogrammiert, als die Lego-Fussballroboter auf dem Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln auf den elektronischen Ball und eben auch auf die gegnerischen Roboter losgingen. In diesem Fall gab es aber keine roten Karten, es zählte nur die Zahl der erfolgreichen Torschüsse. 20 Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 hatten sich zum Legoroboter-Workshop an der Hochschule gemeldet, fünf Tage lang bauten sie aus Legosteinen immer neue Kampfroboter mit Scheren oder Auslegern, Kickbeinen, Rollen oder Raupen. Was im Test versagte, musste neu konzipiert werden, da war auch Teamarbeit gefragt.

Vier Mitarbeiter der Hochschule betreuten im Wechsel die Nachwuchsinformatiker aus den Gesamtschulen Gummersbach und Marienheide, Prof. Dr. Heiner Klocke hatte die Einführung übernommen. Wenn die Hardware fertig war, ging es an die Software. Mit der Programmiersprache Java mussten die Schüler den Robotern beibringen, den Ball und auch das richtige Tor zu finden. Dafür brauchten Sie Sensoren, für die Infrarotstrahlung des Fussballs oder auch für die richtige Himmelsrichtung.

Die Ausscheidungswettkämpfe der Zweierteams dauerten fast zwei Stunden, dann standen die Sieger fest:  Fabian von Schoenebeck und Martin Oelerich aus dem Jahrgang 12 der Gesamtschule Marienheide, sie gewannen mit ihrem „Schrottbot-XZ-3000“ und dem herausragenden Ergebnis von 16:4 Toren. An Kenntnissen und Erfahrung hatten am Ende alle Teilnehmer gewonnen, sie bescheinigten auf ihren Rückmeldebögen ihren Dozenten Alex Maier, Sascha Schewe, Dennis Buderus und Fabian Krampe , dass deren Anleitungen „sehr gut verständlich“ waren und „sehr spannend vermittelt“. Auch die Dozenten hatten Freude an der Arbeit mit den Schülern, sie „waren motiviert und brachten gute Vorkenntnisse“  mit, so Workshop-Leiter Alex Maier.

Unterstützt wird die Aktion an der Hochschule vom Bildungsbüro Oberberg und gefördert vom „zdi“, der Nordrhein-westfälischen Initiative „Zukunft durch Innovation“ sowie der Bundesagentur für Arbeit.

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