Ein anderer Blick auf Paris

Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Bild: Florian Steyer)

Paris und Brüssel besichtigen als Teil des Studiums? Worauf richten angehende Rettungsingenieurinnen und -ingenieure dabei ihren Blick? Zum Beispiel darauf, wie die Fluchtwege aus der Metro beschildert sind, auf die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher der Touristenattraktionen und auf die städtebaulichen Gefahrenpotenziale.

Krisenmanagement-Raum der Stadt ParisKrisenmanagement-Raum der Stadt Paris (Bild: Florian Steyer)

Die Studierenden erkundeten die sichtbaren Maßnahmen des Risiko- und Krisenmanagements der Stadt Paris, und hatten ein besonders geschärftes Auge für Gefahren und Risiken. Zum Beispiel die Hochwassergefahr an der Seine, die Evakuierungsmöglichkeiten aus der Metro, und Ausstattung von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Einblicke in das Krisenmanagement der Stadt Paris und die konkreten Maßnahmen im Krisenfall – wie während der Hitzewelle 2003 – erhielten die angehenden Rettungsingeieurinnen und -ingenieure aus erster Hand bei ihrem Besuch der Direction de la Prévention et de la Protection.

In Brüssel konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Emergency Response Coordination Centre (ERCC) der Europäischen Kommission erleben, wie nationale und internationale Hilfeleistungen der verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten im Katastrophenfall organisiert und koordiniert werden. Zudem erhielten sie einen Überblick über den Aufbau der Europäischen Kommission, eine Einführung in die Aufgaben der Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (DG ECHO), die aktualisierte Gesetzgebung im Bereich der Krisenvorbeugung und -vorsorge und – für die berufliche Zukunft besonders interessant – die Praktikumsmöglichkeiten.

Emergency Response Coordination Centre (ERCC) in Brüssel Emergency Response Coordination Centre (ERCC) in Brüssel (Bild: Florian Steyer)

Den Theorie-Rahmen der dreitägigen Exkursion (10.-12.6.2014) bildeten Vorträge der Studierenden und Lehrenden zu den Themen Naturgefahren, Kritische Infrastrukturen, Urbane Resilienz und Risikoanalysen. Mit dabei waren 18 Studierende, die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Christiane Grinda und Celia Norf sowie Prof. Dr. Alexander Fekete und Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu.

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