Deutscher Startup Monitor: Hochschulen sind die Basis des Start-up-Ökosystems

Deutscher Startup Monitor 2023: Fast jedes zweite Startup hat in der Vergangenheit Unterstützung einer Hochschule erhalten (Bild: DSM)

Neben dem generellen Überblick zum deutschen Startup-Ökosystem erlaubt der 11. DSM detaillierte Einblicke in die Dynamik deutscher Startups in herausfordernden Zeiten. Fast jedes zweite Startup hat in der Vergangenheit universitäre Unterstützung erhalten.

Gemeinsam haben der @Startup-Verband und @PwC Deutschland fast 2.000 StartupGründer*innen befragt. Damit ist der #dsm23 die umfassendste Studie zur deutschen Startup-Landschaft. Dies sind die drei Kernergebnisse des Deutschen Startup Monitor 2023:

  • Hochschulen sind Basis des Ökosystems
  • Startups bringen neue Technologien in die Praxis
  • Gründerinnenanteil stagniert, es bleibt viel zu tun

Ein zentrales Thema in diesem Jahr ist die Bedeutung von Hochschulen. Jedes zweite Startup hat universitäre Unterstützung erhalten. Drei von vier Befragten bewerten diesen Support als gut oder sogar sehr gut! Dabei spielen vor allem die Unterstützung durch einzelne Personen wie Professor*innen, die Vermittlung von Kontakten und Entrepreneurship-Programme eine große Rolle.

Weitere spannende Fakten aus dem Deutschen Startup Monitor 2023 

  • Der Anteil der Startups mit Kooperationsbeziehungen zur etablierten Wirtschaft geht weiter zurück: 2020 lag der Wert bei 72 %, heute nur noch bei 61 %. 
  • 82 % der Startups nutzen Tools wie ChatGPT – besonders im Marketing (64 %) findet generative KI häufig Einsatz. 
  • 47 % der Startups sehen sich als Teil der Green Economy und wollen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten, 42 % mehr als noch 2018. 
  • Im Schnitt haben Gründer:innen sieben andere Gründer:innen im Freundeskreis, in den Hotspots Berlin (12) und München (11) sind die Netzwerke nochmal stärker. 
  • Die Zahl der deutschen Unicorns hat sich seit 2018 auf 33 mehr als vervierfacht – im internationalen Vergleich liegen wir aber pro Kopf noch klar hinter Standorten wie den USA oder Israel. 
  • Der Hotspot Berlin ist von den aktuellen Turbulenzen und Finanzierungsengpässen stärker betroffen: Hier mussten im letzten Jahr 24 % der Startups Entlassungen vornehmen, im bundesweiten Durchschnitt sind es nur 15 %.  
  • RWTH Aachen, TU München und WHU sind die Top-3-Gründungshochschulen – hier haben 13 % der befragten Gründer:innen ihren Abschluss gemacht. 

September 2023

Gründungsunterstützung an der TH Köln


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