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Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach

Neue Aufgaben für ein neues Team

Neues Dekanat (Bild: FH Köln (Manfred Stern))

Fakultätsrat hat ein neues Dekanat gewählt

„Wir wollen die Ärmel aufkrempeln und deutlich mehr fächerübergreifend arbeiten.“ Auch für seine dritte Amtszeit verbreitet der agile Dekan des Campus Gummersbach, Prof. Dr. Christian Averkamp, Aufbruchstimmung. Ihm zur Seite steht ein neu gewähltes vierköpfiges Team mit Professorinnen und Professoren, die über viel Erfahrung verfügen oder als relativ junge Mitglieder der Hochschule neue Ideen und eine andere Sichtweise einbringen können. „Soziale Innovation“ ist der Leitgedanke, auf den Averkamp seine Arbeit ausrichten möchte.

„Wir stehen vor einigen Herausforderungen in den kommenden Jahren, zum Beispiel der hohen Studierendenzahl, aber ich bin zuversichtlich, dass wir sie bewältigen.“  Averkamp freut sich auf die Arbeit mit seinen neuen Prodekaninnen und Prodekanen, die aus der Informatik und den Ingenieurwissenschaften kommen. Am 1. Oktober 2014 hat der 15köpfige Fakultätsrat, der aus Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden besteht, ein neues Dekanat gewählt. 

Neuer und alter Dekan ist Prof. Dr. Christian Averkamp. Unter seiner Regie gab es in der Lehre wichtige Innovationen und  Qualitätsverbesserungen. Gleichzeitig hat der Campus seine Kontakte zu den Unternehmen stark ausgebaut und Höhe der Forschungsmittel deutlich erhöht. Den Unternehmeralltag kennt der promovierte Ingenieur aus eigener Anschauung: Er war nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Universität Wuppertal in leitender Funktion, unter anderem als Vorstand, bei der international aktiven Schott AG in Mainz. Im März 2003 wurde der Ingenieur Professor an der FH Köln, Campus Gummersbach. Er lehrt als Mitglied des Instituts für Betriebswirtschaft neben Arbeitsorganisation auch Fächer wie Logistik, Ergonomie oder Sicherheitstechnik.

Prof. Dr. Hans Ludwig Stahl verlängert seine Funktion als Dekanatsmitglied um weitere vier Jahre und übernimmt die Funktion des stellvertretenden Dekans. Der 56jährige leitete für mehrere Jahre auch das Institut Informatik, mit 48 ProfessorInnen und MitarbeiterInnen das größte Institut am Campus Gummersbach. Prof. Stahl studierte Informatik an der RWTH Aachen, sein Lehrgebiet ist heute „Angewandte Informatik und Kommunikationstechnik“. Bevor Stahl zum Professor berufen wurde, war er selbstständiger IT-Berater. Im Labor für Kommunikation und Datensicherheit (KTDS) beschäftigt sich Stahl u.a. mit Netztechnik, mobiler IT sowie IT-Sicherheit. Er ist maßgeblich beteiligt am Forschungsschwerpunkt „Business Transactions in Mobile Environments“ (BTME), dabei geht es um mobile Netzwerke und Ge-schäftsprozesse per Handy oder Notebook.

Prof. Dr. Heide Faeskorn-Woyke vertritt im Dekanat als Studiendekanin den Bereich Informatik. Die Mathematikerin begann ihre Laufbahn an der Hochschule im Oktober 1995 als Professorin für Wirtschaftsinformatik mit den Schwerpunkten Datenbanken und Informationssysteme. Die 59jährige hat schon Erfahrung in einem Dekanat: Von 2004 bis 2006 war sie Dekanin des Campus Gummersbach, davor von 2002 bis 2004 Prodekanin. Als Laborleiterin der Wirtschaftsinformatik entwickelte sie maßgeblich das „HOPS-System“ als „Hochschulorganisations- und Planungssystem“ mit einer ausgesprochen vielseitigen Stundenplanfunktion sowie „EDB“ - das Datenbank-eLearning Portal der FH Köln. Weitere Funktionen waren und sind: Senatsmitglied, Internationalisierungsbeauftragte, Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte und – seit September 2014 - Direktorin des Instituts Informatik.

Prof. Dr. Jochen Blaurock übernimmt im Dekanat die Funktion des Studiendekans Ingenieurwissenschaften. Blaurock arbeitete nach dem Studium einige Zeit in den USA. Im Anschluss daran promovierte er am Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen.
Danach war er rund 10 Jahre lang für Volkswagen in verschiedenen leitenden Positionen tätig, zuletzt als Geschäftsstellenleiter. Seit September 2010 ist er am Institut für Allgemeinen Maschinenbau (IAM) an der FH Köln für die Konstruktionslehre verantwortlich. Ein Forschungsschwerpunkt  liegt dabei auf dem vielfältigen Einsatz von Faser-verbundwerkstoffen. Der 48jährige Ingenieur ist Sprecher des Forschungsverbundes ISAFAN (Intelligente Schadensvorhersage an Faserkunststoffverbund-­Bauteilen in industriellen Anwendungen).

Prof. Dr. Simone Lake ist im Dekanat zuständig für den Bereich Finanzen. Die Ingenieurin kam im Juli 2010 im Rahmen einer Stiftungsprofessur an die Hochschule. Sie beschäftigt sich laut Einstellungsvertrag zur Hälfte mit Lehre, zur anderen Hälfte mit Forschung, Industrieprojekten und Netzwerkarbeit im Fachgebiet Kunststoff und Produktentwicklung. Mittlerweile hat Frau Lake mehrere Projekte mit Industriebeteiligung und Fördergeldern durchgeführt. Ihr Wissen erwarb die 42jährige an der RWTH Aachen, wo sie auch promovierte. In der Kunststoffinitiative Oberberg (KIO) ist Frau Lake seit 2011 im Vorstand, als Stellvertreterin des Vorsitzenden.

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