Vor 60 Jahren wurde die Staatliche Höhere Fachschule für Photographie in Köln eröffnet

Immer mit der Zeit gegangen: Die Ausbildung in „Bildgebenden Verfahren“ hat sich zusammen mit den neuen technischen Anforderungen fortentwickelt. Vom Staatlich geprüften Photographen über Photoingenieurwesen bis hin zu Medientechnologie und Optischen Technologien: Am 5. Mai wird nun das 60. Jubiläum der Ausbildung an der Fachhochschule Köln und ihren Vorgängereinrichtungen gefeiert.

Staatliche Höhere Fachschule für PhotographieStaatliche Höhere Fachschule für Photographie (Bild: FH Köln)

Am 5. Mai 1954 wurde die Staatliche Höhere Fachschule für Photographie (HFP) am Hohenstaufenring in Köln als ein gemeinsames Projekt von Industrie, der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen eröffnet.

Das damals europaweit einzigartige Konzept der Ausbildung an der HFP – den Studierenden umfassende Kenntnisse in den bildgebenden Verfahren auf einer guten handwerklichen Basis zu vermitteln - hob die „Kölner Photoschule“ deutlich von anderen Ausbildungseinrichtungen ab. Es kamen Studierende aus ganz Europa, Amerika, Asien und Nordafrika. Der Anteil ausländischer Kommilitoninnen und Kommilitonen erreichte in manchen Jahrgängen 30 %. Auch der Anteil von Studentinnen lag in dieser Größenordnung.


Mit Gründung der Fachhochschulen 1971 wurde der HFP als Fachbereich Photoingenieurwesen in die Fachhochschule Köln integriert. Heute sind die Bildgebenden Verfahren nun mit den Instituten für Medien- und Phototechnik (IMP) und Angewandte Optik und Elektronik (AOE) in der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik angesiedelt.


Die bildgebenden Verfahren stehen nach wie vor im Mittelpunkt dieser Institute, daran hat auch der Technologiewandel von den analogen zu den digitalen Systemen nichts geändert.  Im Gegenteil, die moderne Technologie eröffnet eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten der Erzeugung, Speicherung, Verarbeitung, Rekonstruktion und Analyse von Bildern, die den Studierenden von heute vermittelt werden. Dazu kommt eine Fülle von neuen Lehr- und Forschungsgebieten: im Institut für Medien- und Phototechnik beispielsweise Interaktive Systeme, Medienproduktion und –distribution, Web Engineering, im Institut für Angewandte Optik und Elektronik optische Messtechnik, Laseranwendungen oder Optik Design.

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